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•Lieferantenbeurteilung bei John Deere

Nordbaden-Pfalz
•Lieferantenbeurteilung bei John Deere

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E. Fenner

Auf großes Interesse bei AKNP-Mitgliedern stieß die Werksbesichtigung bei John Deere im Mannheimer Werk. Über 100 Interessierte konnte Hannes Kremkau, General Manager bei John Deere begrüßen, der einen kurzen Abriß über die Entwicklung der Häuser Lanz und Deere gab.
Informationen gab es dann über das Lieferantenbeurteilungssystem, „Achieving Excellence“ heißt es bei John Deere, das von Andrea Rutz vorgestellt wurde. Seit knapp einem Jahr wird nach dieser Methode gearbeitet; erste Erfolge zeichnen sich ab. Bei einem Zukaufanteil von über 70% ist der kostenoptimale Einkauf von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Im wesentlichen besteht Achieving Excellence aus einer engen Kommunikation des Abnehmers mit seinen Lieferanten, verbunden mit der Bewertung von Qualität, Termintreue und Zusammenarbeit.
Die Daten darüber werden im Jahresrhythmus mit den Lieferanten diskutiert. Es werden dabei neben verbesserungswürdigen Fakten im externen Bereich von den Lieferanten auch solche im eigenen Hause aufgezeigt. Die Bewertung erfolgt anhand einer Matrix, die sowohl Merkmale der Lieferung (Qualität und Termintreue), als auch die Beurteilung aus den mit der Lieferung involvierten Abteilungen (Partnerschaft, technische Unterstützung und Kostenmanagement) berücksichtigt. Bewertet wird von Mitarbeitern aus den Bereichen Einkauf, Konstruktion, Qualitäts-sicherung und Disposition.
Aus der Bewertung ergeben sich vier Klassen von Zulieferern: Partner (sehr gut), Key Supplier (gut), Approved Supplier (zugelassen) und Conditional Supplier (ohne Qualifikation). Die Bezeichnungen wurden von den Werken aus den USA übernommen.
In Mannheim wurde im November 1997 mit der Schulung von 250 Mitarbeitern begonnen (davon 50 Führungskräfte). Seit März d.J. haben 5 Einführungsveranstaltungen mit je zehn Lieferanten stattgefunden. Mit ca. 60 Lieferanten erfaßt man etwa 80% des Beschaffungsvolumens. Es werde für die nächsten Jahre, so Andrea Rutz, eine bedeutende Steigerung der Qualität bei gleichzeitiger Senkung der Kosten erwartet.
Die anschließende fachkundig begleitende Werksführung zeigte den Teilnehmern, daß das John Deere-Werk in Mannheim ein Herzstück der europäischen Traktorenproduktion ist. Das Werk Mannheim ist das größte in der John Deere-Gruppe außerhalb Nordamerikas. Es werden jährlich über 25000 Traktoren mit einer Leistung von 85 bis 135 PS für den weltweiten Bedarf gefertigt.
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