Startseite » Allgemein »

3.000 Besucher und 20 Prozent mehr Aussteller

Allgemein
3.000 Besucher und 20 Prozent mehr Aussteller

BME-Vorstand Ulrich Fricke
Anzeige
„Außerordentlich zufrieden“ mit der „e_procure 2004“ äußerten sich BME-Vorstandsvorsitzender Ulrich Fricke und Walter Hufnagel, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse GmbH, zum Abschluss der diesjährigen Fachmesse für elektronische Beschaffung und Lieferantenmanagement in Nürnberg (4. bis 6. Mai 2004).

Hufnagel gab deutliche Zuwächse bekannt: 155 ausstellende Unternehmen bedeuten ein Plus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit rund 3.000 Besuchern verbuchte der Standort eine ähnlich positive Resonanz wie 2003. 440 Teilnehmer besuchten den vom BME ausgerichteten Kongress (2003: 430). Das Motto: „Kosten senken, Gewinn steigern“.
Einen wesentlichen Grund für diese positive Entwicklung, von der viele Messen derzeit nur träumen können, sieht Messe-Manager Hufnagel in der hohen thematischen Spezialisierung der e_procure. „Und das Besucherinteresse gilt nun einmal lupenrein dem IT-gestützten Einkauf“, so Hufnagel. In diesem Jahr wurde erstmals auch die damit eng verbundene Beschaffungslogistik zum zentralen Thema der Messe.
Ebenfalls zum ersten Mal auf der e_procure 2004 fanden die Besucher den Themenpavillon „Logistics meets IT“. Dort demonstrierten zehn Fachunternehmen, wie betriebliche Prozesse zu gestalten sind, damit Waren und Güter nahezu auf Knopfdruck bereitstehen. Neu war für die Veranstalter auch der Trend, dass sich nunmehr zu den klassischen Ausstellern dieser Messe aus dem IT- und Dienstleistungsbereich zunehmend Unternehmen aus der produzierenden Wirtschaft sowie Handelshäuser gesellen, die ihre reale E-Commerce-Fähigkeit darstellen. Dies hat wiederum einige Zulieferer dazu bewegt, sich ebenfalls an der Messe zu beteiligen. In dieser Entwicklung sieht Hufnagel für die nächsten Jahre Wachstumspotenzial für die e_procure.
Die Entwicklung des E-Business „von der Vision zum spannenden Alltag“, von den euphorischen Erwartungen Anfang der 90er Jahre bis zur heutigen Realität – etwa im Einkauf – zeichnete Kurt Weinke, Mitglied der Geschäftsführung der Henkel KGaA in Düsseldorf, nach. Er machte deutlich, dass E-Business nur gemessen an den ursprünglichen Träumen von „riesigen neuen Märkten und riesigen Gewinnen“ als nicht erfolgreich bewertet werden könne. In Wirklichkeit habe man es jedoch mit einer kontinuierlichen Erfolgsgeschichte zu tun, da der elektronische Geschäftsverkehr bis heute leise zur Selbstverständlichkeit geworden sei, mit hohen Investments und hohen Wachstumsraten. Dabei verwies er auf das Beispiel seines eigenen Unternehmens Henkel, das in diesem laufenden Jahr bereits 25 Prozent seines gesamten weltweiten Beschaffungsvolumens von rund 4,4 Mrd Euro via E-Business abdecken wird.
Damit die Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und Verbesserung der Prozesse durch E-Business nicht nur großen, sondern auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung stehen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) das Projekt PROZEUS aufgelegt. Ziel ist die „Förderung der E-Business-Kompetenz von KMU zur Teilnahme an globalen Beschaffungs- und Absatzmärkten durch integrierte Prozesse und Standards“, wie BMWA-Ministerialrat Rolf Hochreiter erläuterte. Er hob in diesem Zusammenhang auch die industriepolitische Bedeutung des E-Business hervor, da nur unter Einbeziehung des Mittelstandes das gesamte Handels-Netzwerk optimiert werden könne.
Dass die Besucher an den drei Kongresstagen ein Maximum an verwertbaren Hinweisen mit nach Hause nehmen konnten, dafür waren rund 80 hochkarätige Moderatoren und Referenten angetreten. Sie gaben in sieben Fachforen, sechs Spezialforen und vier Workshops Auskunft zu allen wesentlichen Fragen und Themen rund um E-Procurement. Dabei sorgte allein schon die Struktur des Kongresses dafür, dass sich die Besucher sehr zielgerichtet informieren konnten: In einem der beiden thematischen Hauptstränge wurden insbesondere für größere Unternehmen oder Unternehmensgruppen interessante Themen behandelt. Dazu gehörte das konzernweite Bündeln von Bedarfen einschließlich dazu gehörender Organisationsfragen ebenso wie das Problem der zunehmenden Internationalisierung von Beschaffungsvorgängen. Ein weiterer wichtiger Kernbereich war der Einkauf von Dienstleistungen.
Der zweite Themenstrang befasste sich mit dem Fachgebiet Kataloge. Hier standen vor allem innovative Lösungen insbesondere für mittelständische Unternehmen im Mittelpunkt. Ein Praxisforum beschäftigte sich ferner mit dem Thema Lieferantenintegration, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. In weiteren Spezialforen ging es unter anderem um Risikomanagement, Outsourcing bzw. die Organisation des Einkaufs. Ulrich Fricke abschließend: „Das Konzept der Kongressmesse hat sich wieder bestätigt.“
Termin der e_procure 2005:
10. bis 12. Mai 2005, Nürnberg
Download der Vorträge für Teilnehmer unter www.bme.de
Anzeige
Aktuelles Heft
Titelbild Beschaffung aktuell 4
Ausgabe
4.2020
PRINT
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de