Weit mehr als Transporteure

Beratungs- und Outsourcingpartner

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Wir bieten im One-Stop-Shopping-Verfahren alles, was der Kunde will“, antworten einige Logistikdienstleister, wenn man sie nach dem Inhalt ihrer Tätigkeit fragt. Und noch ganz nebenbei erledigen sie manchmal den Transport von A nach B nach C nach X.

Logistikdienstleister bieten heute ein breites Spektrum an Leistungen an, die die komplette Supply Chain abbilden, vom Warehousing bis zur sequenzgenauen Zulieferung ans Band, der Auslieferung an Kunden und das komplette Finanzmanagement. Teilweise wird montiert, kommissioniert, und wenn der Kunde das will, wird auch ein kompletter E-Shop entwickelt, inklusive der damit verbundenen Dienstleistungen. Es gibt alles, man muß nur noch den richtigen Partner finden.
Die folgende Vorstellung von Logistikdienstleistern ist kein Ranking nach Umsatz, Mitarbeitern oder Größe der Fahrzeugflotte oder Menge der bewegten Güter. Sie ist eine Momentaufnahme des Leistungsspektrums auf dem Feld der Logistikdienstleistungen und zeigt den aktuellen Entwicklungsstand der E-Logistics.
Die Firmen wurden ausgesucht nach ihrer Relevanz für den Einkauf, da bildete die Unternehmensgröße ein Kriterium oder aber eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Marktsegment oder ein starkes Engagement in Richtung E-Logistics. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, teilweise haben Unternehmen, die für wichtig erachtet wurden, nicht geantwortet; aber eine Fortsetzung ist möglich.
Der Umsatz der Teilnehmer pendelt zwischen 6 Mio. Euro und knapp 10 Mrd. Euro – ein Vergleich verbietet sich von selbst. Vertreten ist die ganze Bandbreite des Transportwesens, erweitert um die verschiedenen Dienstleistungen: IT-Integration, EDI, Web-basierter Datenaustausch, Betrieb von Lägern, Qualitätskontrolle, Kommissionierung, Supply Chain Management bis zum JiS-Line Feeding und am Ende die Entsorgungslogistik. Und inzwischen schließen sich noch die Finanzdienstleistungen an: Rechnungswesen, Mahnwesen, Inkasso. So entsteht ganz nebenbei auch eine Bestandsaufnahme, wie weit Outsourcing bereits geht.
Klar, daß soviel Erfahrung gerne als „Consulting“ an weniger erfahrene Unternehmen weitergegeben wird.
Die genannten Zahlen sind jeweils Umsatz weltweit, Mitarbeiter weltweit. Alle Angaben stammen von den befragten Unternehmen selbst, teilweise wurden die Antworten etwas gekürzt. Stand der Daten ist September 2001.
Abgefragte Punkte
Die Unternehmen wurden zuerst nach ihren Geschäftsfeldern gefragt, ihrem Umsatz und der Zahl der Mitarbeiter. Dann sollte der Web-Auftritt beschrieben werden und welche Möglichkeiten er Kunden für das Tagesgeschäft bietet. Können Interessenten alle für eine Geschäftsanbahnung notwendigen Informationen abrufen, bzw. die nötigen Ansprechpartner finden und kontaktieren? Können Aufträge online erfaßt werden? Und wenn die Sendung unterwegs ist, wie sieht es aus mit Tracking + Tracing? Können Auswertungen abgerufen werden?
Das Ergebnis: Zwar gibt es nicht bei allen Firmen eine online-Auftragserfassung, aber wenn sie fehlt, ist sie in Planung. Alle befragten Firmen bieten bereits Sendungsverfolgung an, teilweise nur für bestimmte Kundengruppen, Tracking + Tracing gehört inzwischen einfach dazu. An diesem Punkt wird deutlich, daß die Chancen einer Vernetzung erkannt und genutzt werden und inzwischen anscheinend zum Standard gehören.
Dann haben wir die Unternehmen nach dem Schlagwort zu E-Fulfillment gefragt. Was verstehen sie darunter? Wird es im Unternehmen bereits umgesetzt? Welche Serviceleistungen werden angeboten?
Über das „Was ist E-Fulfillment?“ bestehen unterschiedliche Auffassungen: Die Firma Dialog schätzt das Thema aufgrund der strategischen Ausrichtung ihrer Kunden (aus der Automobilindustrie) als derzeit noch nicht relevant ein. UNI-Data versteht darunter eine elektronisch angestoßene Bestellung mit nachgeordneter Zulieferung und E-Abliefernachweis. Andere fassen darunter alle Aktivitäten zusammen, die einem über das Internet angebahnten Kaufabschluss folgen, die Bestellungs-, Lieferungs- und Zahlungsabwicklung.
Sehr ausführlich hat beispielsweise Rhenus die Teilaufgaben dargestellt: „Die meisten Menschen verbinden mit E-Fulfillment das „Bestellen im Internet per Online-Shop“. Natürlich bietet Rhenus auch Online-Händlern zunehmend Komplettlösungen an, die von der Konzeption und der Realisierung des Internet-Auftritts über die aufwändige Auftragsabwicklung bis hin zur Zahlungsabwicklung und dem Beschwerdemanagement reichen können.
Rhenus erfüllt „E-Fulfillment“ aber in viel größerem Umfang: denn das Bestellen per Mausklick in einem Online-Shop ist nur ein Teil des Gesamtprozesses, der auf eine gut funktionierende Auftragsabwicklung und Logistik angewiesen ist. Die eigene Business Networking Plattform (BNP) ermöglicht bei allen möglichen Logistikprojekten die Beauftragung/Datenübertragung per Rhenus-eigener Schnittstelle, woraus dann Kommissionieraufträge generiert werden. Auch Druck-Output für Etiketten o.ä. erfolgt über die Rhenus-Plattform und die Print-Engine, das heißt kunden- und mandantenspezifische Lieferscheine, Rech-nungen bis zu den Barcodeetiketten werden hierüber für den Transport organisiert.
Und zum Fulfillment gehören auch:
•Qualitätskontrolle/Warenprüfung im Wareneingang, Entnahme von 3-5% der Waren als Prüflose zu Prüfzwecken,
•Reklamationsmanagement inkl. Umtausch oder Wandelung bzw. Kontrolle, ob die Umtauschware der Verschrottung zugeführt wird oder an den Kunden zurück muß. Call-Center-Funktion für die Reklamationsbearbeitung von Privatkunden,
•Retourenmanagement, auch für Umtauschartikel,
•Umpacken in Geschenkkartons, bestellerspezifische Versandkartons, Etikettierung (Artikelnummern des Bestellers, Preisauszeichnung, besondere Warenbegleitpapiere).“
Schenker Deutschland bleibt ein wenig wolkig in seiner Aussage, E-Fulfillment sei, weltweit Dienstleistungen über das Internet anbieten zu können und dies mit entsprechender IT zu unterstützen. Triaton sieht sich ganzheitlich in der Verantwortung: „Als One-Stop-Shopping-Anbieter bietet Triaton ganzheitliche Lösungen im Sinne des Plan-Build-Run-Improve: Das gilt für Logistikdienstleistungen und ebenso für alle anderen E-Business-Lösungen.“
Die Antworten auf die Frage nach bestehenden oder geplanten Partnerschaften mit elektronischen Marktplätzen zeigen alle Möglichkeiten auf: Für ein Viertel der Befragten sind Marktplätze derzeit kein Thema, ein knappes Viertel hat Gespräche geführt, aber keinen passenden Partner gefunden. Die übrigen kooperieren mit einem oder mehreren Marktplätzen. Ein gutes Beispiel für die momentane Lage ist die Haltung von DB Cargo zu diesem Thema: „Für den eigenen Bedarf werden z.T. Ausschreibungsplattformen im Baubereich oder Lkw-Internet-Börsen genutzt. Gespräche mit Logistikplattformen über direkte Kooperationen haben zu keinem erkennbaren Ansatz geführt. Angesichts der Marktentwicklung ist das Thema für das Unternehmen nicht prioritär. Im Augenblick gilt die Grundsatzentscheidung, eigene Leistungen nicht auf Transport- oder Logistikplattformen anzubieten. Von wesentlich höherer Bedeutung für unser Kerngeschäft sehen wir die Kooperationsgespräche als Logistikpartner für Handelsmarktplätze. Dabei geht es weniger um die Gewinnung von Neukunden als um die Überlegung, Kunden bei einem Wandel ihres Geschäfts begleiten zu können.“
In den hier aufgeführten Darstellungen finden ausdrücklich keine Bewertungen des Web-Auftritts der einzelnen Unternehmen statt. (kg) ‰ í
BLG Logistics Group
Umsatz 305 Mio. Euro
Mitarbeiter 3.816
Geschäftsfelder: Automotive Logistics, Consumer Goods Logistics, Office Electronics Logistics, Automobile Logistics, IT-Services, Transport + Organization, Port Operation, Consultancy, Project + Forest Product Logistics.
•Inhalt des Web-Auftritts
Informationen über das Unternehmen, Produkte, Ansprechpartner, Tarife, Geschäftsbericht, Broschüren, Downloads allg., Newsletter-Service, Event-Kalender, News, Logistik-Glossar, Investor Relations, Fotos/Logos.
Online-Auftragserfassung ist im Rahmen von E-Fulfillment geplant. Im Rahmen der bestehenden Logistik-Lösungen kommen selbst entwickelte Lösungen zum Einsatz, auf die der Kunde zugreifen kann.
•E-Fulfillment
BLG versteht darunter ganzheitliche Lösungen, von der Unterstützung der Auftragsannahme über das Order-Management und die physische Logistik bis hin zum Forderungsmanagement inklusive Mahnwesen und Übergabe an das Inkasso. Es befindet sich ein Projekt in der Umsetzung, Realisierung im 3. Quartal/2001.
Dann: Projektmanagement, Beratung, Koordination von Dienstleistungspartnern, Bereitstellung von IT-Infrastrukturen, Betreiben der Plattform für Mandanten.
Marktplatz-Partner – Zur Zeit noch nicht in Planung.
Danzas Deutschland Holding GmbH
Umsatz 8,3 Mrd. Euro weltweit (2000)
Mitarbeiter 43.000
Geschäftsfelder: Danzas Eurocargo – Transportnetz für Stückgüter in Europa, mit Zolldiensten, Messeservice, Lebensmittelverkehren; verfügt mit Danzas-Euronet über einen Spezialisten für das Management von Logistik-Netzwerken.
Danzas Solutions – entwickelt und implementiert logistische Lösungen, insbesondere für die Marktsegmente Automotive, Electronis, Pharma, Telecom, Fast Moving Consumer Goods, Fashion.
Danzas AEI Intercontinental – Luftfracht, Seefracht, Projektspedition.
•Inhalt des Web-Auftritts
Information zum Konzern, zu den Geschäftsbereichen und Produkten, Publikationen, Adressen, nützliche Hilfsmittel, Tracking + Tracing, Presseinfos.
Online-Auftragserfassung möglich. Sendungsverfolgung für Kunden möglich, passwortgeschützt.
•E-Fulfillment
Informationen über Schwestergesellschaft Deutsche Post Fulfillment GmbH erhältlich.
Danzas ist Marktplatzpart-ner von: www.e-komplett.de für Danzas Euronet GmbH, www.portivas.de mit Mutterkonzern Deutsche Post und Logistikpartner von
DB Cargo AG
Umsatz 3,83 Mrd. Euro (2000)
Mitarbeiter 36.000
Geschäftsfelder: Schienentransport- und Logistikdienstleistungen
•Inhalt des Web-Auftritts
Allgemeine Informationen: Zahlen, Daten, Fakten, Produkte; Logistik, Strategie, Geschäftsbericht, Ansprechpartner, Presse.
Über das Kunden-ServiceZentrum in Duisburg ist eine Online-Auftragserfassung möglich. Sendungsverfolgung für Kunden möglich (mit GPS ausgestattete Wagen können zentral auf Position und Zustand des Ladeinnenraums des Güterwagens abgefragt werden). Die Sendungsverfolgung geschieht proaktiv, bei Abweichungen werden die Kunden sofort informiert. DB Cargo führt für über 13.000 Güterwagen eine GPS-Sendungsverfolgung ein, besonders, um auch Verkehre auf dem Netz der Auslandsbahnen überwachen zu können.
•E-Fulfillment
Zur Abdeckung der gesamten E-Fulfillment-Kette werden die unter „bahn.de“ laufendenden Internetseiten von DB Cargo zu einer umfassenden Vertriebsplattform ausgebaut. Ziel ist, bestehenden und neuen Kunden zu ermöglichen, alle Fragen, die für einen Schienentransport entscheidend sind, per Internet klären zu können. Kommt ein Transportvertrag zustande, werden sie alle notwendigen Aktionen vornehmen und alle wichtigen Fragen per Internet klären können.
Die DB Cargo nutzt eine EDI-Lösung, die es ermöglicht, mit Großkunden alle Prozesse vom Transportauftrag über die Durchführung bis hin zur Abrechnung vollautomatisiert ablaufen zu lassen.
Für Kunden, für die keine EDI-Integration in Frage kommt, besteht eine Extranet-Lösung, weitere Anwendungen rund um den gesamten Schienenverkehr sind im Entstehen.
DB Cargo AG als Marktplatzpartner: Für den eigenen Bedarf werden z.T. Ausschreibungsplattformen im Baubereich oder Lkw-Internet-Börsen genutzt.
Gespräche mit Logistikplattformen über direkte Kooperationen haben zu keinem erkennbaren Ansatz geführt. Angesichts der Marktentwicklung ist das Thema für das Unternehmen nicht prioritär. Im Augenblick gilt die Grundsatzentscheidung, eigene Leistungen nicht auf Transport- oder Logistikplattformen anzubieten.
Von wesentlich höherer Bedeutung für unser Kerngeschäft sehen wir die Kooperationsgespräche als Logistikpartner für Handelsmarktplätze. Dabei geht es weniger um die Gewinnung von Neukunden als um die Überlegung, Kunden bei einem Wandel ihres Geschäfts begleiten zu können.
Dialog Distribution and Automobile Logistics GmbH
Umsatz 6 Mio. Euro
Mitarbeiter 500
Geschäftsfelder: Planung, Projektierung, Realisierung, Betrieb und Optimierung von logistischen Dienstleistungen speziell in der Automobilindustrie als Fullservice Provider: Logistikplanung, Transportorganisation, Lagerkonzepte, Kommissionierung, JiS/JiT/SiLS-Konzepte, Line-Feeding, Informationsverknüpfung.
•Inhalt des Web-Auftritts
Informationen über das Unternehmen, Standorte, strategische Ausrichtung, Ansprechpartner.
Auftragserfassung, -bearbeitung und -verfolgung ist entsprechend der gängigen Normen in der Automobilindustrie realisiert.
•E-Fulfillment
E-Fulfillment ist aufgrund der strategischen Ausrichtung in der Automobilindustrie derzeit noch kein Thema.
Dialog hat vertriebstechnische Präsenz in Logistikbörsen wie Mylogistics, bvl.
Fiege Gruppe
Umsatz 1,19 Euro DM
Mitarbeiter 10.500
Geschäftsfelder: Die Kompetenz der Fiege Gruppe liegt insbesondere in der Entwicklung und Realisierung ganzheitlicher Logistiksysteme. Das Angebot umfaßt nicht nur die Umsetzung von Logistikkonzepten sondern auch die Entwicklung aus der Praxis für die Praxis. Gemeinsam mit dem Kunden wird ein ganzheitliches System zur nachhaltig optimalen Logistiklösung für seine individuellen Anforderungen entwickelt. Als Grundlage der gemeinsamen Arbeit bietet die Fiege Gruppe die gesamte Bandbreite logistischer Dienstleistungen vom Engineering, Logistikmanagement bis zur IT-Vernetzung.
•Inhalt des Web-Auftritts
Info über Fiege, Anschriften und Telefon aller Niederlassungen, Vorstellung einzelner Häuser in Film und Ton, Darstellung einzelner Branchenschwerpunkte.
Trackung + Tracing für freigeschaltete Kunden online per Internet oder SMS möglich.
•E-Fulfillment
Fiege versteht darunter Logistik-Dienstleistungen mit hoher IT-Kompetenz. Weltweiter Artikelabruf vom Kunden über Internet mit Abruf der Verfügbarkeit und Lieferzeit direkt im Warehouse. Aber auch eComCenter in Berlin mit höchster Automatisierung für kleinteilige Ware (z.B. Online Shops). Errichtung von Online-Shops, Schnittstellenmanagement zu Lagerverwaltungssystem und Warenwirtschaft, außerdemFinanzdienstleistungen.
Keine Angaben zu Marktplatz-Partnerschaften.
GEL Express Logistik Gesellschaft für Expresszustellung und Logistik Dienstleistungen mbH
Umsatz 58,8 Mio. Euro
Mitarbeiter 1.100
Geschäftsfelder: keine Angaben
•Inhalt des Web-Auftritts
Angeboten werden alle Informationen abgesehen von einem Geschäftsbericht. Falls Info nicht gefunden wird, besteht die Möglichkeit, per E-Mail nachzufragen.
Online-Auftragserfassung ab 1/2002. Sendungserfassung auch per Programm online. Sendungsverfolgung über www.gel-express.de per Sendungsnummer. Mit zugehöriger Software Auswertungen auf dem eigenen Rechner möglich.
• E-Fulfillment
Keine Angaben.
Hellmann Worldwide Logistics
Umsatz 2,184 Mrd. Euro
Mitarbeiter 7.022
Geschäftsfelder: Landtransporte national in Polen, Singapur, Nordamerika und Vietnam in Deutschland mit der Kooperation System Alliance. Mehr als 100 Export- und Importlinien europaweit. Luftfracht, Seefracht, Contract Logistic und Consulting, E-Commerce, Kurier- und Expressdienste. IT-Lösungen (Hellsped, Hellogic).
Special Services: Hellmann automotive logistics, Hellmann beverage logistics, Hellmann eBusiness, Hellmann perishable logistics, Hellmann Teppich Kurier, Hellmann textile logistics.
Call Center und Logistikdienstleistungen, Hellmann Process Management (Kombination von Logistik, technischem Service, Entsorgungsdienstleistungen). Dazu die Hellmann-Academy.
•Inhalt des Web-Auftritts
Unternehmensinformationen, Vorstellung der Produkte, Adressen und Ansprechpartner weltweit, Umweltaktivitäten, News, Philosophie, Jobangebote.
Keine Online-Auftragserfassung derzeit.
Sendungsverfolgung im Internet oder Kundenportal. Verfolgung per Barcode-Nummer, Auftragsnummer, Sendungsnummer, Empfängernamen möglich.
•E-Fulfillment
E-Fulfillment ist für Hellmann die digitale Umsetzung des gesamten Geschäftsprozesses gemäß dem Anforderungsprofil des Kunden. Das elektronische Fulfillment ist ein ganzheitlicher Lösungsansatz auf der Basis von Internetanwendungen. Die Umsetzung erfolgt in Projektarbeit: Soll/Ist-Analyse, Beratung des Kunden sowie Implementierung und Umsetzung aus einer Hand.
Angeboten wird von Hellmann von Beratung/Consulting über die Shoperstellung bis zur Organisation der Transportdienstleistung im B2B oder B2C. Die Lagerhaltung incl. Kommissionierung sowie Rechnungs- und Lieferscheindruck kann übernommen werden ebenso wie das Debitorenmanagement incl. Mahnwesen. Die Einbindung des hauseigenen Call Centers sowie das zur Verfügungstellen eines webbasierten Informationssystems werden ebenfalls angeboten. Dazu die Organisation des Datenaustausches zwischen den verschiedenen Systemen.
Hellmann ist Logistikpartner von Marktplätzen. Kooperation mit Econia.com.
Teilweise werden eigene Produkte auf elektronischen Marktplätzen angeboten.
Microlog Logistics AG
Umsatz 62,2 Mio. Euro (2000), 83,2 Mio. Euro 1. Hj. 2001
Mitarbeiter 1.100
Geschäftsfelder: Center Logistics: Operative Übernahme des Logistikbetriebs für den Kunden innerhalb eines Microlog-Logistikzentrums. Inhouse Logistics: Operative Übernahme des Logistikbetriebs für einen Kunden in dessen Einrichtungen.
Freight Concept: Internationales Frachtenmanagement auf Basis moderner IT-Lösungen. Solutions: Dienstleistungen in den Bereichen Logistik-Planung und Beratung, Supply Chain Engineering, Logistik-IT, ASP.
•Inhalt des Web-Auftritts
Unternehmensinformationen,
Investor-Relations-Informationen mit Ad-hoc-Meldungen, Quartals- und Jahresberichte, Ansprechpartner. Informationen zu Produkten und Dienstleistungen (teilweise über Web-Auftritte der Töchter)
Auftragserfassung und Sendungsverfolgung sind z.B. für Freight-Concep- Kunden online möglich.
•E-Fulfillment
Für Microlog ist E-Fulfillment die einem über das Internet angebahnten Kaufabschluß folgende Bestellungs-, Lieferungs- und Zahlungsabwicklung. Microlog wickelt beispielsweise das gesamte E-Fulfillment für die Firma Time/system ab.
Keine Angaben zu Marktplatz-Partnerschaften.
Rhenus AG & Co. KG
Umsatz 767 Mrd. Euro
Mitarbeiter 4.400
Geschäftsfelder: Contract Logistics – komplexe Kontraktlogistik, Road – Straßengüterverkehr, Port & Bulk – See-/Binnenhafenlogistik und Massengut, Recycling – Entsorgungslogistik, Public Transport – Öffentlicher Personennahverkehr.
•Inhalt des Web-Auftritts
Unternehmensdarstellung, Dienstleistungen/Produkte, Referenzen, Standortnetzwerk.
Rhenus betreibt die „Business Networking Plattform“, eine Integrationsplattform für das E-Business, die es den Partnern entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht, ihre Geschäftsprozesse stärker zu integrieren und aufeinander abzustimmen. Diese Plattform ermöglicht automatisierte Abläufe über Unternehmensgrenzen und unterschiedliche Anwendungssysteme hinweg auf der Basis von Internet-Technologie.
Auf der Basis der XML-Technologie integriert sich die Plattform schnell in ein Partnernetzwerk und bietet eine zentrale Sicht auf prozessrelevante Daten und unmittelbaren Zugang zu Informationen in Echtzeit. Eine zentrale Workflow-Komponente steuert und überwacht unternehmens- und systemübergreifende Geschäftsprozesse.
Darüber hinaus stellt Rhenus seinen Kunden auf Wunsch auch ein Internetportal zur Verfügung, über welches die Online-Auftragserfassung möglich ist. Auch Partnern mit begrenzter technischer Infrastruktur wird somit die Teilnahme an E-Business-Geschäftsprozessen ermöglicht. Sie benötigen lediglich einen Browser oder Handheld für die Interaktion mit der Plattform.
Eine Sendungsverfolgung erfolgt über die zentrale Plattform, mit der eine Statusverfolgung über den gesamten Prozess und über mehrere Geschäftspartner in der Wertschöpfungskette hinweg realisiert wird. Dabei ist nicht nur der aktuelle Status, sondern auch der bisherige Ablauf und die ausgetauschten Geschäftsdokumente einsehbar. Die Workflow-Komponente kann proaktiv auf bestimmte Ereignisse (z.B. Zeitverzögerungen) reagieren und automatisch eine E-Mail oder WAP-Nachricht an Partner versenden oder alternative Prozesspfade in den Partnersystemen ansteuern. Proaktives Tracking + Tracing ist hier das Schlagwort.
Jederzeit können autorisierte Partner weltweit auf sämtliche zur Steuerung ihrer Prozesse notwendigen Informationen zugreifen. Zentrale Produktkataloge, Geschäftsdokumente, und Planungs- und Statusinformationen sind jederzeit aktuell. Verschiedene Auswertungen wie Tages- oder Monatsberichte, Hitlisten etc. können aus der Datenbank heraus dynamisch generiert werden.
•E-Fulfillment
Die meisten Menschen verbinden mit E-Fulfillment das „Bestellen im Internet per Online-Shop“. Natürlich bietet Rhenus auch Online-Händlern zunehmend Komplettlösungen an, die von der Konzeption und der Realisierung des Internet-Auftritts über die aufwändige Auftragsabwicklung bis hin zur Zahlungsabwicklung und dem Beschwerdemanagement reichen können.
Rhenus erfüllt „E-Fulfillment“ aber in viel größerem Umfang: Denn das Bestellen über Mausklick in einem Online-Shop ist nur ein Teil des Gesamtprozesses, der auf eine gut funktionierende Auftragsabwicklung und Logistik angewiesen ist. Die eigene Business Networking Plattform (BNP) ermöglicht bei allen möglichen Logistikprojekten die Beauftragung/Datenübertragung per Rhenus-eigener Schnittstelle, woraus dann Kommissionieraufträge generiert werden. Auch Druck-Output für Etiketten o.ä. erfolgt über die Rhenus-Plattform und die Print-Engine, das heißt kunden- und mandantenspezifische Lieferscheine, Rechnungen bis zu den Barcodeetiketten werden hierüber für den Transport organisiert.
Und zum Fulfillment gehören auch:
–Qualitätskontrolle/Warenprüfung im Wareneingang, Entnahme von 3-5% der Waren als Prüflose zu Prüfzwecken.
–Reklamationsmanagement inkl. Umtausch oder Wandelung bzw. Kontrolle, ob die Umtauschware der Verschrottung zugeführt wird oder an den Kunden zurück muss. Call-Center-Funktion für die Reklamationsbearbeitung von Privatkunden.
–Retourenmanagement, auch für Umtauschartikel.
–Umpacken in Geschenkkartons, bestellerspezifische Versandkartons, Etikettierung (Artikelnummern des Bestellers, Preisauszeichnung, besondere Warenbegleitpapiere).
Rhenus ist Marktplatzpartner von:
  • 1. Contractpool, der ZLU in Berlin für Kontraktlogistik. Auf diesem Marktplatz werden u.a. Ausschreibungen im Warehousing-Bereich mit interessierten Dienstleistern zusammengebracht.
  • 2. Teleroute und Timocon. Schwarze Bretter, in denen Ladungen und Laderaum gegenseitig angeboten werden.
  • 3. Im Gespräch sind Benelog und Cargoclix.
Derzeit werden mit diesen Marktplatzpartnern Gespräche geführt.
Ulrich Rieck & Söhne Intern. Speditionsges. mbH & Co. KG
Umsatz 81,8 Mio. Euro
Mitarbeiter 550
Geschäftsfelder: Systemspedition, national und international, Paketlogistik, Möbel-/Umzugslogistik, Messelogistik, Sea Air Cargo, Projekt Kontrakt Logistik, Entsorgungslogistik, Consulting Services.
•Inhalt des Web-Auftritts
Informationen über das Unternehmen, alle Produkte, alle Ansprechpartner, Presseinfo, Angebot des Monats, Stellenbörse, Fachartikel, Shop.
Online-Auftragserfassung ist möglich, Sendungsverfolgung für Kunden ebenfalls. Online-Sendungsauskunft, Ablieferscanning über Internet mit Passwort abrufbar.
•E-Fulfillment
E-Logistik-Kooperation mit Partner Cronon AG. Die Rieck-Gruppe konzipiert und realisiert in Kooperation mit der Cronon AG E-Commerce-Anwendungen mit dem Schwerpunkt der Integration von E-Business und Logistik.
Marktplatz-Partnerschaft mit Inubit, Berlin, und Mylogistics.
Rudolph Logistik Gruppe
Umsatz 144 Mio. Euro
Mitarbeiter 1.800
Geschäftsfelder: Automotive Logistik, nat./int. Spedition, Luftfracht, Seefracht, nat./int. Paketdienst (Systempartner), Markenartikellogistik, Warehousing, Kontrakt-Logistik, E-Commerce/Fulfillment, IT-Service, Consulting.
•Inhalt des Web-Auftritts
Information über das Unternehmen, Dienstleistungen, News, Termine, Pressetexte, Hauszeitung, Gästebuch, Kontakt nach Geschäftsbereichen, Jobbörse, Links zu Kooperationspartnern.
Online-Auftragserfassung ist möglich. In verschiedenen Geschäftsfeldern gibt es Sendungsverfolgung für Kunden. Durch Ablieferscanning, Datenübertragung per DFÜ, mit passwortgeschütztem Zugang nur für Kunden. Auswertungen können abgerufen werden.
•E-Fulfillment
www.logeon.net; Modulares Logistikkonzept, von der Bereitstellung des Onlineshops bis zur Auslieferung beim Endkunden. Einsatz einer halbautomatischen Kommissionieranlage (Pick to Light).
Rudolph kooperiert mit diversen Marktplätzen.
Schenker Deutschland AG
Umsatz 5,9 Mrd. Euro (Schenker AG)
Mitarbeiter 29.000
Geschäftsfelder: Landverkehr, Luft-/Seefracht, Logistische Systeme, Messe- und Spezialverkehre.
•Inhalt des Web-Auftritts
Informationen über das Unternehmen, Dienstleistungen, IT-Kompetenz, Jobbörse, Ökologie, Online-Dienste und Informationen über das E-Business. Auftragserfassung für den Landverkehr über https://www.07000weborder.com/weborder/?GID=1 möglich. Auftragserfassung für die Seefracht in Vorbereitung.
•E-Fulfillment
E-Fulfillment heißt bei Schenker Deutschland, Dienstleistungen weltweit über das Internet anzubieten. Um dies auch IT-seitig bestmöglich anbieten zu können, ist Schenker mit IBM eine Partnerschaft eingegangen.
One-stop-shopping, one face to the customer, Lösungen für effektivere und kostengünstigere Abwicklung für bestehende und neue Geschäftsprozesse für online-Kunden und B2B-Marktplätze.
Price Request weltweit für alle Transportträger, weltweites Tracking, weitere weltweite Dienste in der Entwicklungsphase.
Landesspezifische Lösungen: Druck des Prove of Delivery aus dem Internet, Booking, Online Pricing, Scheduling.
Schenker ist Logistikpartner von mehreren unterschiedlichen B2B-Marktplätzen weltweit.
Online-Dienste, z. B. weltweite Price Request für Verkehrsträger Land, Luft, See werden auf Internetmarktplätzen angeboten.
TNT Express GmbH
Umsatz 9,9 Mrd. Euro (TNT Post Group N.V.)
Mitarbeiter 120.000 -130.000
Geschäftsfelder: Logistik, Post, Express
•Inhalt des Web-Auftritts
Online-Tracking, E-Mail-Tracking, WAP-Tracking möglich. Interaktive Sendungsverfolgung und Online-Buchung bereits seit Juni 1999 möglich. In einem passwortgeschützten Bereich (customised services) kann der Kunde seine Haustarife einsehen, Sendungen verfolgen, Sendungen erstellen und buchen inkl. Adressbuchfunktion.
•E-Fulfillment
Keine Angaben. Es besteht Interesse an Marktplatz-Partnerschaften und es gibt Verhandlungen mit diversen Anbietern.
UNI-Data AG
Umsatz 179 Mio. Euro
Mitarbeiter 2.000
Geschäftsfelder: Technische Dienstleistungen, Logistik/ Outsourcing, High-Tech-Distribution, Spezialtransport, Ersatzteillogistik.
• –
Produkte, Informationen über das Unternehmen, aktuelle Zahlen.
Online-Auftragserfassung ist möglich. Sendungsverfolgung via Internet wird bereits für einige Kunden durchgeführt.
•E-Fulfillment
Elektronisch/ Internet-angestoßene Bestellung und nachgeordnete Zustellung mit E-Abliefernachweis. Derzeit kein Service.
Es bestehen Kooperationen mit Marktplätzen.
Triaton GmbH
Umsatz 409 Mio. Euro
Mitarbeiter 2.500
Geschäftsfelder: Plan-Build-Run-Lösungen in One-Stop-Shopping-Verfahren:
E-Business-Lösungen für die primären Geschäftsprozesse (SCM, eCRM, EDI/WebEDI, E-Business Application Services, E-Sales, E-Procurement, Marktplatz-Lösungen, Shop-Systeme, ERP).
Outsourcing-Dienstleistungen für sekundäre Geschäftsprozesse: Application Hosting, Application Service Providing, Business Service Providing, Enterprise Application Integration, Facility Management, Global SAP Competence Center, Human Resources Management, Infrastructure Outsourcing (LAN, WAN, Satellitenkommunikation), Onsite Services, Server Hosting, Tele Services.
Globalisierung von Geschäftsprozessen.
•Inhalt des Web-Auftritts
Unternehmensprofil, Facts + Figures, Branchenlösungen und branchenübergreifende Solutions, Infomaterial, Ansprechpartner, Partnerunternehmen, Press Lounge, Online-Kundenmagazin, Human Resources.
T + T: Damit alle komplexen Logistikprozesse reibungslos ablaufen, müssen auch die Distributionsläger, in denen die Komponenten zwischengelagert und bei Bedarf weiter verteilt werden, effizient gemanagt werden. Das Modul „Triaton Castrum Warehouse“ richtet sich speziell an Logistikdienstleister für Just-in-time-Belieferung und Logistikunternehmen mit verteilten Standorten. Denn gerade in diesem Marktumfeld werden netzfähige Software-Infrastrukturen und flexible Abrechnungsmodelle benötigt. Vorteile von Triaton Castrum Warehouse: Das Modul ist vollständig in die Prozesse des SAP-Systems integriert. Sowohl Stammdaten als auch Bewegungsdaten werden vollautomatisch ausgetauscht. Darüber hinaus können Kunden, Lieferanten und Lagerhäuser jederzeit weltweit über das Internet auf das System zugreifen, Lieferdaten einpflegen, den Status ihrer Transporte verfolgen und Bestände abrufen.
•E-Fulfillment
E-Fulfillment heißt bei Triaton, dass die Dienstleistung nicht mit der Inbetriebnahme einer E-Business-Lösung aufhört, sondern auch danach weitergeht. Als One-Stop-Shopping-Anbieter bietet Triaton ganzheitliche Lösungen im Sinne des Plan-Build-Run-Improve: Das gilt für Logistikdienstleistungen und ebenso für alle anderen E-Business-Lösungen.
Kooperationspartner von Newtron (ERP-Integration von Kunden und Lieferanten).
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