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Das jährliche Einkaufsvolumen bestmöglich einsetzen

Mit Lieferantenmanagement bei der NürnbergMesse Group
Das jährliche Einkaufsvolumen bestmöglich einsetzen

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Mit 170 000 qm Ausstellungsfläche – inklusive der just fertiggestellten Halle 3A – war die 65. Internationale Spielwarenmesse im Februar 2014 die größte aller Zeiten. Seit August 2012 waren für die NürnbergMesse Handwerker, Arbeiter und Ingenieure im Einsatz, um die 37 Millionen Euro teure Halle in nur 18 Monaten Bauzeit fertigzustellen. Für die rund 25 am Bau beteiligten Unternehmen ist das Projekt jetzt abgeschlossen; die Beziehungen zur NürnbergMesse Group bleiben jedoch bestehen.

Wir möchten die partnerschaftlichen Beziehungen zu unseren Lieferanten weiterentwickeln, ihre Leistung systematisch beurteilen und optimieren“, betont Heiko Menn, Senior Manager Zentraleinkauf. „Nach Abschluss der Bauphase werden alle beteiligten Lieferanten baustellenbezogen bewertet.“ Das Bewertungssystem haben die Software-Spezialisten der Simmeth System GmbH in den vergangenen drei Jahren eingeführt. „Schließlich bewegen wir ein jährliches Einkaufsvolumen von rund 90 Millionen Euro“, erläutert Rainer Großl, Leiter Zentraleinkauf, „Geld, das bestmöglich eingesetzt werden soll.“

bewerten der Top-100-Lieferanten. Derzeit haben insgesamt 236 Nutzer Zugriff auf die Software, den sogenannten „Supply Monitor“: Hier bewerten die verantwortlichen Fachbereiche der NürnbergMesse regelmäßig ihre Top-100-Lieferanten. Drei Warengruppen wurden bislang ins Lieferantenmanagement aufgenommen: Hierzu zählen das Facility-Management mit Dienstleistungen wie Reinigung und Heizungsbau, Service-Partner wie Standbauer sowie die Marketingleistungen.
„Das umfassende Bewertungssystem liefert uns aktuelle Auswertungen auf Knopfdruck. So können wir jederzeit wertvolle Rückschlüsse auf die Performance unserer Lieferanten ziehen“, erläutert der Projektleiter Menn. Maßnahmen zur Verbesserung werden ebenso wie gemeinsame Ziele dann in jährlich stattfindenden Entwicklungsgesprächen vereinbart.
„Das Feedback unserer bewerteten Lieferanten ist durchweg positiv: Sie möchten über ihre Bewertung informiert werden und profitieren von Vergleichsdaten, die ihnen zeigen, wie sie im Wettbewerb positioniert sind“, schildert Menn. Die hohe Akzeptanz zeige sich auch anhand der Kommentarfunktion, die die Bewerter seit Einführung der neuen Plattform verstärkt nutzen. „Heute enthalten etwa 25 Prozent der Bewertungen ausführliche Kommentare. Das ist im Vergleich zu ehemals drei Prozent eine enorme Steigerung“, berichtet Menn.
Wo früher zeitintensiv ein Excel-Fragebogen ausgefüllt und die Daten mühsam ausgewertet werden mussten, reichen heute einige Klicks: Die Fachbereiche erhalten eine Einladungsmail, loggen sich ein und bewerten ihre Partner. Sie profitieren von der einfachen Bedienbarkeit, der Einkauf von der automatischen und selbsterklärenden Auswertung der Ergebnisse.
Beurteilungen werden präziser. Das System zeichnet sich durch die Kombination moderner Web-Technologie mit flexibler Software-Architektur aus: „Abläufe werden schneller, Beurteilungen präziser. Die Software-Module sind passgenau auf den Bedarf der NürnbergMesse abgestimmt“, erläutert Markus Simmeth, dessen Simmeth System GmbH im deutschsprachigen Raum mit ihrem Lieferantenmanagement eine Vorreiterrolle einnimmt.
Schon viele Male habe die NürnbergMesse Group von der Flexibilität des Systems profitiert, schildert Heiko Menn: „Wenn wir z. B. Anregungen haben, wie man das System verbessern könnte, werden diese schnell und flexibel umgesetzt. Und das, ohne riesige Kosten zu verursachen.“ In Zukunft wollen die Einkäufer weitere Warengruppen in die Bewertung aufnehmen und den Fokus stärker auf die Entwicklung ihrer Lieferanten und Vertriebspartner legen, die in rund 100 Ländern aktiv sind. sas
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