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Deutsche leiden besonders stark

Arbeitsbelastung weltweit hoch
Deutsche leiden besonders stark

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Deutsche Arbeitnehmer fühlen sich im internationalen Vergleich besonders stark durch die tägliche Arbeitsbelastung gefordert und teilweise überfordert. Dies zeigt eine Studie der Personalberatung von Rundstedt HR Partners, die in Zusammenarbeit mit der BPI Group in sechzehn Ländern (Brasilien, Marokko, Schweiz, Finnland, Italien, Belgien, Deutschland, Polen, Kanada, China, USA, Russland, Spanien, Rumänien, Frankreich, Großbritannien) durchgeführt wurde.

Der Befragung zufolge finden 66 Prozent der Deutschen, dass ihr Arbeitspensum hoch (47 Prozent) oder sogar zu hoch (19 Prozent) sei. Sie sind damit Spitzenreiter einer Gruppe mit Schweizern (63 Prozent), Franzosen (61 Prozent) und rumänischen Arbeitnehmern (60 Prozent), die sich ähnlich stark gefordert bzw. überfordert fühlen. In anderen Industrienationen, wie etwa Großbritannien oder den USA, liegt der gefühlte Stressfaktor deutlich niedriger (44 bzw. 42 Prozent).
Auch wenn die Wahrnehmung unterschiedlich ist – die Arbeitsbelastung liegt international betrachtet auf hohem Niveau. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, dass Beschäftigte in allen Ländern Arbeit oft nach Hause mitnehmen müssen, um ihre Zeitvorgaben einhalten zu können. Spitzenreiter ist Marokko mit 57 Prozent aller Befragten, gefolgt von China (45 Prozent) und der Schweiz (35 Prozent). Im Schnitt liegt die Stressquote zwangsläufiger „Heimarbeit“ bei rund 30 Prozent, Deutschland liegt mit 28 Prozent knapp darunter.
„Die Arbeitsbelastung steigt weltweit“, sagt Sophia von Rundstedt, geschäftsführende Gesellschafterin bei von Rundstedt HR Partners. „Modernes Personalmanagement ist daher mehr denn je gefordert, vorausschauende Konzepte zur Flexibilisierung der Arbeit umzusetzen, um Motivation und Identifikation der Mitarbeiter zu erhalten.“ Insbesondere der Führungskommunikation komme herausragende Bedeutung zu. Denn 75 Prozent der Mitarbeiter wenden sich der Befragung zufolge an ihren Vorgesetzten, wenn es um arbeitsbezogene Probleme geht. Nur 25 Prozent wenden sich direkt an die Gewerkschaften bzw. an die Personalabteilung (26 Prozent).
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