Umfassende Einkaufslösung

Ein Paket für den Einkauf

Anzeige
Mit einer eigenen Lösung für den Online-Einkauf macht Commerce One seinem Web-Marktplatz-Partner SAP im Bereich Einkauf direkte Konkurrenz. Die Software Commerce One 5.0 Produktsuite deckt den kompletten Einkaufsprozess ab. Idee ist, die gesamte Kette zu optimieren, von der Suche der Lieferanten über die Bestellung bis zur Bezahlung. Dabei sollen die bereits eingesetzten, unternehmensspezifischen Software-Lösungen in den Prozess integriert werden. So wird eine unternehmensweite Transparenz geschaffen, die Kontrolle ermöglicht und Handlungsabläufe optimieren lässt.

Die Produktsuite besteht aus den Teilen Commerce One Source und Commerce One Buy, die auf der Commerce One Collaborative Platform basieren. Diese bietet als Integrationsplattform eine offene Architektur, die die XML Common Business Library (xCBL) unterstützt, damit wird die Integration verschiedener existierender Back-Office-Systeme und Handelspartner möglich. Diese Offenheit liefert Verbindungen zum CommerceOne.net, das ein einheitliches Zugangsportal zu mehr als 1.700 Online-Lieferanten darstellt und darüber hinaus Interaktionen zu mehr als 150.000 Online-Lieferanten über das Global Trading Web (GTW) ermöglicht.
„Source“ ist ein Werkzeug für den strategischen Einkäufer, das ihn mit verschiedenen Funktionalitäten bei der Lieferantensuche unterstützt. Dies geschieht nicht nur unter Preisaspekten, sondern auch nach qualitativen und quantitativen Gesichtspunkten.
Eine Funktionalität erlaubt das Erstellen von komplexen Auktions-Paketen, ein anderes bietet die Möglichkeit strukturierter 1:1-Verhandlungen mit Einzel- und Multi-Round-Funktionen. Eine Quotations-Analyse unterstützt „Was-wäre-wenn“-Szenarios, die den Vergleich unter verschiedenen Aspekten erlauben.
Das Modul Supplier Performance Management beinhaltet Lieferanten-Scorecards, Performance Reportings, Ratings und Kategorisierungsmöglichkeiten, Lieferanten-Listings, Performance Analyse-Reporting und Preis-Tracking. Das Einkaufsvolumen kann nach Commodities, Lieferanten, Projekten oder auch nach Verträgen analysiert werden. Ein Contract Management Modul stellt Tools für den gesamten Lebenszyklus eines Vertrages zur Verfügung. Informationen aus vorhergehenden Prozessen können automatisch in einen Vertrag übernommen werden.
„Buy“ unterstützt die Einkäufe jedes Mitarbeiters im Unternehmen. Es stellt sicher, dass diese unter den richtigen Posten, der richtigen Zuordnung und zum richtigen Preis getätigt werden. Auf Basis einer beidseitigen Anbindung, sowohl an ERP Legacy-Systeme als auch an die Back Office Applikationen von Lieferanten, wird eine minutenaktuelle Sicht auf die Verfügbarkeit und den Auftragsstatus ermöglicht.
Jedes dieser Module kann einzeln und unabhängig von den anderen auf Basis der Collaborative Platform implementiert werden.
Basis der Lösung
Die Basis von Commerce Source und Buy bildet die Collaborative Platform, eine E-Commerce Applikationssuite, die unternehmerische ERP-Systeme verknüpft und mit Handelspartnern interagiert. Die Plattform bietet Informationsaustausch in Echtzeit, der E-Commerce-Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Unternehmens automatisiert und strukturiert. Die Plattform bietet eine offene Architektur für alle Commerce-One-Lösungen.
Zum Einsatz kommen Community Manager Tools, die die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen mit einer Community von Geschäftspartnern ermöglichen. So lassen sich Lieferanten-Portale aufbauen und pflegen, um den End-to-End Kaufprozess zu unterstützen. Ein Prozess Manager kontrolliert und gestaltet Arbeitsabläufe. Die dadurch realisierten einfachen und wiederkehrenden Prozesse im Unternehmen schaffen neue Möglichkeiten der Effektivität und dadurch einen raschen Return on Investment. Ein Web Services Framework bietet Tools, um Applikationen in einem Netzwerk von Geschäftspartnern zu nutzen. So können Käufer die Web Services auf den E-Marktplätzen von Commerce-One in Anspruch nehmen, wie Zahlungsverkehr und Logistik.
Grundlage der Plattform ist xCBL (XML Common Business Library), eine Sammlung von Geschäftsdokumenten für Schlüsselvorgänge. Dadurch entstanden ist eine gemeinsame Sprache, mit der der Austausch von Informationen und die Gestaltung von Prozessen zwischen Applikationen und Handelspartnern möglich wird.
Ein zusätzliches Business-Intelligence-Modul sammelt und analysiert Daten quer über alle Anwendungen.
Neupositionierung
Mit der Softwaresuite positioniert sich Commerce One neu und schafft sich produkttechnisch eine größere Distanz zu SAP, da die Integration an verschiedene Systemtypen erfolgen kann.
Im Jahr 2000 hatten SAP und Commerce One eine Kooperation geschlossen, um gemeinsam Web-Marktplätze zu entwickeln. Nach dem Abflauen des E-Commerce-Hype war die Nachfrage nach Online-Marktplätzen hinter den Erwartungen zurückgeblieben, und nun gehen die Partner wieder eigene Wege. Mitte Januar 2002 hatte SAP angekündigt, die Vereinbarung für den gemeinsamen Vertrieb der Beschaffungssoftware zu beenden. Die 20%-ige Beteiligung an Commerce One wollen die Walldorfer wegen des strategischen Charakters aber nicht aufgeben. (sas)
Commerce One Deutschland GmbH, 81829 München, www.commerceone.com
Der Nutzen von Commerce One Source
Strategisch
•Reduzierung der Gesamtkosten für die beschafften Waren und Dienstleistungen
•Schaffung von Transparenz bei den globalen Ausgaben
•Optimierung der Lieferantenbeziehungen und der Ausgaben
•Reduzierung der Qualitätskosten
Taktisch
•Reduzierung der Prozess-Zyklen
•Reduzierung der Sourcing-Prozess-Kosten
•Verbesserung der Effizienz der unternehmensinternen und -externen Prozesse
•Ermöglichung einer stärkeren Beschaffung auf Vertragsbasis
Fragen an Robert Gatz, Marketing Director Central Europe Commerce One
BA:Wie weit ist Commerce One in der Entwicklung der Produktsuite 5.0? Kann man sich die Anwendungen auf der CeBIT genauer ansehen?
R.Gatz:Die komplette Lösung ist seit 29. Januar 2002 verfügbar, und zwar nach ausführlichen Beta-Tests. Somit handelt es sich auch um kein Pre-Release, sondern hat den Status GA (= General Availablity). Natürlich zeigen wir diese Lösung auch auf der CeBIT, Halle 5, Stand F18.
BA:An welche Unternehmen/Branchen wenden Sie sich mit der Produktsuite?
Mit welchen Pilotkunden wurde die Software entwickelt? Gibt es Unternehmen, die Softwaresuite Commerce One 5.0 mit allen Modulen bereits im Einsatz haben?
R.Gatz:Auf Grund der Modularität und Flexibilität der Lösung in Bezug auf individuelle Unternehmensanforderungen und -bedingungen ist die Lösung für alle Branchen geeignet. Die Lösung wurde mit fünf großen Pilotkunden getestet und für sehr gut befunden. Leider waren die Pilotkunden nicht zu öffentlichen Statements bereit. Gehen Sie jedoch davon aus, dass sich alle beteiligten Unternehmen unter den Fortune 500 befinden und dass auch ein großer Automobilkonzern, den man in unseren Landen gut kennt, dabei war.
BA:Woher können Kunden das notwendige Wissen bzw. den Content beziehen, um erfolgreich Sourcing zu betreiben, denn eine Software allein löst keine Probleme?
R.Gatz:Gerade beim Thema Sourcing ist die Beratung und das Know-how ein ganz entscheidendes Thema. Um Unternehmen auch für diese Belange eine komplette Lösung bieten zu können, arbeiten wir intensiv mit Partnern wie PwC, Accenture und anderen zusammen. Darüber hinaus sind wir auch in Verhandlungen mit lokalen Service-Anbietern dieser Art, die sich auf das Thema Sourcing für unterschiedliche Branchen spezialisiert haben.
BA:Wie wollen Sie den Datenaustausch in Echtzeit zwischen Kunden und Lieferanten sicherstellen? Welche infrastrukturellen Voraussetzungen müssen beiderseitig gegeben sein? Welchen Aufwand müssen Lieferanten mit oder ohne SAP betreiben, um sich an ihre Kunden anschließen zu können?
R.Gatz:Im Leistungsumfang von Commerce One 5.0 ist auch ein Supply Order Management Package enthalten, das den Datenaustausch mit den Lieferanten in Echtzeit sicherstellt. Über den enthaltenen XML Portal Connector können dabei beliebige ERP-Systeme angebunden werden – allerdings müssen immer die individuellen Systemeigenheiten durch entsprechende Anpassungen berücksichtigt werden. Die einfachste Möglichkeit der Anbindung ist aber in jedem Fall die rein browserorientierte Lösung, die dann aber keine Backend-Integration beinhaltet. Daraus ersehen Sie, dass nicht nur die Beschaffungslösung auf Seiten der Einkäufer modular ist, sondern auch die Anbindung der Lieferanten nach individuellen Gegebenheiten und Notwendigkeiten erfolgen kann.
BA:Was ist und worin unterscheidet sich der Zugang zu der Handelsplattform CommerceOne.net und dem Global Trading Web?
R.Gatz:CommerceOne.net war in den Anfängen von Commerce One der Prototyp unserer Marktplatzlösung und die Beweisführung für die Funktionsfähigkeit und den Nutzen dieser Lösungen. Neben dem eigentlichen Betrieb dieser Plattform im Sinne einer Handelsplattform für Ein- und Verkäufer – dies ist allerdings nur auf den US-Markt ausgerichtet – nutzen wir diesen Marktplatz auch für Funktionalitätstests unserer neuen Produkte und Lösungen. Neben dem Commerce-One-eigenen Marktplatz gibt es über 170 weitere Marktplatzangebote auf Basis von Commerce One Technologie. Ein Teil von diesen unabhängigen Marktplätzen hat sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen (GTW), um Transaktionen über mehrere Marktplätze hinweg durchführen zu können. Um das Potenzial des Global Trading Webs nutzen zu können, muss der Anschluss an einen der GTW-Marktplätze gewährleistet sein – also beispielsweise an CommerceOne.net oder T-Mart von T-Systems (einem weiteren GTW-Mitglied) – über diesen Anschluss ist dann der Zugriff auf die Lieferanten und Einkäufer dieses sowie der verbundenen Marktplätze möglich.
BA:Sie sprechen von 1.700 transaktionsbereiten Lieferanten im CommerceOne.net und insgesamt 150.000 im Global Trading Web. Sind diese alle gleichermaßen qualifiziert, wenn ja, durch wen und nach welchen Kriterien? Wie viel davon haben ihren Sitz in Europa bzw. in Deutschland?
R.Gatz:Nein, diese Lieferanten sind nach keinen gemeinsamen Kriterien qualifiziert, sondern entsprechen nur den jeweils lokalen oder vertikalen Ansprüchen und Notwendigkeiten, die auf dem jeweiligen Marktplatz existieren. Die Qualifikation und Transparenz, die sich in der Regel erst aus dem individuellen Umfeld des Beschaffers ergibt, ist ja einer der wesentlichen Aspekte der Sourcing-Lösung.
Genaue Zahlen über die Anzahl der europäischen oder deutschen Lieferanten kann ich Ihnen leider nicht geben – die Zahlen ändern sich auch täglich. Aber ich denke, dass Europa sicherlich einen Anteil von 40% aufzuweisen hat und dass davon wiederum ca. 30-35% in Deutschland angesiedelt sind.
Anzeige

Aktuelles Heft

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de