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Die smarte Revolution in der Automobilindustrie. Das Auto der Zukunft – Optionen für Hersteller – Chancen für Zulieferer, Philipp Radtke, Eberhard Abele und Andreas Zielke. Redline Wirtschaft, Frankfurt 2004, 207 Seiten, 24,90 Euro

Zwei McKinsey-Berater sowie ein Darmstädter Professor sagen für die Automobilindustrie eine dritte Revolution voraus, die diese Industrie mindestens so stark verändern werde wie seinerzeit die Einführung der Fließbandproduktion durch Henry Ford sowie der Siegeszug der von Toyota initiierten schlanken Produktion (lean production). Als Ergebnis der smarten Revolution, die von den vielfältigen Innovationen im Fahrzeug (neue Werkstoffe, mehr Elektronik) getrieben werde, entstehe eine neue Arbeitsteilung zwischen den Kfz-Herstellern und ihren Zulieferern. Immer mehr Wertschöpfung wandere zu kompetenten, innovativen Zulieferern.

Die OEMs müssten sich noch mehr als bisher auf ihre Kernkompetenzen Design, Systemintegration und Markenpflege fokussieren. Sie sollten untereinander kooperieren, um die hohen Investitionskosten bei unsicheren Märkten auf mehrere Schultern zu verteilen. Durch enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern müssten sie einen besseren Zugang zu den Innovationen finden, die sie selbst nicht entwickeln könnten oder wollten. Die Wertschöpfungstiefe der Kfz-Hersteller gehe insgesamt weiter zurück von heute 35 auf 25 Prozent bis zum Jahr 2015. Für die Zulieferer stünden die strategischen Wachstumschancen gut.
Fazit: Eine aufschlussreiche Lektüre für Führungskräfte in der Automobilindustrie. Diese erhalten Einblick in zukünftige Industriestrukturen.
Dr. Robert Fieten, Köln
Die anonyme Deutschland AG ist am Ende, es lebe die sich am Erfolgsmodell Mittelstand orientierende DeutschlandGmbH! Dies ist die Quintessenz eines originell geschriebenen Buches, das den Sanierungsfall Deutschland analysiert und die Stellschrauben für den Wiederaufstieg des einstigen Superstars aufzuzeigen beabsichtigt. Vieles aus der Situationsanalyse ist allerdings mittlerweile in allen Talk Shows zu hören. Der Therapievorschlag der beiden Autoren „Übertragung erfolgreicher unternehmerischer Grundsätze auf die Staatsebene“ klingt auf den ersten Blick frappierend einfach. Auf den zweiten Blick fragt sich der geneigte Leser allerdings, wie die doch nicht so praktikablen Vorschläge im bestehenden politischen System umgesetzt werden sollen.
Fazit: Die genannten zehn Stellschrauben, die Deutschland wieder auf Erfolgskurs bringen sollen, sind nicht so leicht zu drehen. Eine Volkswirtschaft ist eben doch kein mittelständisches Unternehmen, in dem der Chef sagt, wo es langgehen soll.
Dr. Robert Fieten, Köln
Lieferantenmanagement ist zur Zeit eines der Top-Themen bei den strategischen Einkäufern. Zur Auswahl der besten Lieferanten bedarf es ausgeklügelter Methoden, die nach Meinung der beiden Autoren dieser praxisorientierten Schrift über die von den Einkäufern schon seit vielen Jahren praktizierten Lieferantenbewertungen hinausgehen müssen. Sie schlagen daher ein umfassendes Lieferantenrating vor, an dem neben dem Einkauf auch andere Bereiche der beschaffenden Unternehmen beteiligt sein sollten. Es dient der objektiven Bewertung und Klassifizierung der Lieferanten und endet mit der Vergabe einer Note. Lieferantenrating ist gekennzeichnet durch die regelmäßige, strukturierte, transparente und gründliche Analyse des Leistungspotenzials und der Leistungsfähigkeit von Lieferanten anhand vorher definierter Ratingkriterien. Zu diesen zählen nicht nur die klassischen Einkäuferkriterien Einkaufspreise, Qualität und Lieferservice sondern auch Innovationskraft, Kooperationsfähigkeit, Finanzkraft sowie in zunehmendem Maße auch soziale, ökologische und gesellschaftspolitische Faktoren.
Das Buch schließt eine Lücke. Es ist leserfreundlich gestaltet und zeigt an konkreten Beispielen, wie ein Lieferantenrating in der Praxis realisiert werden kann.
Dr. Robert Fieten, Köln
Collaborative Business mit Hilfe internetbasierter Technologien entwickelt sich zum neuen Trend in vielen Bereichen unserer Wirtschaft. Es bilden sich neu konzipierte Wertschöpfungsnetzwerke heraus, die den daran Beteiligten eine Konzentration auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen gestatten. Web Services werden in diesem Veränderungsprozess in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen, meint der Autor. Er wagt mit seinem Buch einen Blick in die Glaskugel und erläutert nicht aus technologischer Perspektive, sondern aus Management-Sicht, wie sich die Unternehmen auf diese neuen Möglichkeiten einstellen sollten. Web Services – heute noch nicht Standard – versetzen die unterschiedlichsten IT-Applikationen in die Lage, durch Nutzung standardisierter Internetprotokolle mit anderen Softwarekomponenten Daten und Informationen auszutauschen. Web Services sind via IT abgewickelte Geschäftsprozesse, auf die über das Internet zugegriffen werden kann.
Dr. Robert Fieten, Köln
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