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Gatekeeper am Zuckerhut

Rio 2016: Drehkreuze aus Edelstahl Rostfrei im Einsatz
Gatekeeper am Zuckerhut

Wenn bei den olympischen Sommerspielen die Besucher in die Arenen strömen, dann ist ein reibungsloser Zutritt das A und O. Als Gatekeeper der Extraklasse zeigt sich in Rio die Marke Edelstahl Rostfrei. Drehkreuze und Schwenktüren aus rostfreiem Stahl parieren jeden Ansturm und sind härtesten Umgebungs- und Witterungsbedingungen gewachsen.

Bei den Olympischen Sommerspielen sind viele Sportstätten und Arenen das Ziel zigtausender Sportbegeisterter. Die Stadien sollen auch bestehende städtische Strukturen aufwerten oder wiederbeleben und wurden deshalb häufig als Multifunktionsarena geplant. Bei der Planung der Zutrittssysteme standen Komfort und Sicherheit für die Besucher an erster Stelle. Drehkreuze und Schwenktüren aus rostfreiem Stahl sollen dabei jeden Ansturm souverän parieren. Und eine moderne Zutrittstechnik sorgt dafür, dass die immensen Besucherströme komfortabel und sicher die Ein- und Ausgänge passieren.

Das komplexe Besuchermanagement ist softwaregestützt und reagiert auf unerwarteten Besucherandrang schnell und flexibel. So werden durch geschicktes Freischalten die Zuschauerscharen gezielt gelenkt und verteilt. Art und Ausstattung der Zugangssperren bestimmen die Durchgangsfrequenz und damit auch die Staus und Wartezeiten. Lesesysteme erkennen Tickets über RFID oder Barcode und sorgen so für einen geregelten Eintritt. Die Kontrollen werden insgesamt schneller, obwohl zugleich der personelle Aufwand sinkt. Außerdem lassen sich gefälschte Tickets oder nicht autorisierte Personen sicher identifizieren. Ein- und Austritte werden zuverlässig gezählt und abgeglichen. Dadurch wird vermieden, dass Personen nach Veranstaltungsende unbemerkt auf dem Gelände zurückbleiben. Auch einer eventuellen Überfüllung beugen diese Systeme rechtzeitig vor.
Hohe Portalkreuze aus rostfreiem Stahl kommen an Eingängen mit geringem bis mittlerem Besucherandrang zum Einsatz und sorgen dort für eine angepasste Frequenz. Ausführungen als Doppeldrehkreuz mit vier Flügeln haben den höchsten Durchsatz beim Einzeleinlass. Grundsätzlich verhindern Portalkreuze das Überklettern oder Unterkriechen und sind deshalb auch an weniger gut einsehbaren oder weiter entfernt liegenden Zugängen die sichere Alternative. Ebenso wie Drehsterne sind sie als Ein- oder Zweirichtungsvarianten erhältlich. Eine Frontplatte aus rostfreiem Edelstahl ist ein dekorativer Platz für Ticketleser, Displays oder Logoanbringung. Trotz ihrer Größe wirken sie durch die metallisch glänzende Oberfläche leicht und einladend.
Drehsterne aus nichtrostendem Stahl sind je nach Hersteller zwei- oder dreiarmig. Sie sind wahlweise motorisiert oder werden mechanisch durch Berührung angetrieben. Modelle mit zusätzlicher Alarmfunktion verweisen lautstark auf ungültige Tickets. Sonderkonstruktionen für Besucher mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer runden die Systemangebote ab. Zur Auswahl stehen hier Modelle mit abklappbaren Holmen oder Schwenktüren aus Edelstahl, darunter besonders platzsparende Systeme mit nach unten schwenkbaren Holmen. Bei einer Evakuierungssituation können beide Lösungen komplett freigeschaltet werden. So vermeiden sie das Stolperrisiko und beugen damit einer Massenpanik vor. Zutrittssysteme zu VIP-Bereichen müssen neben der gebotenen Sicherheit auch ein stilvolles Entree sicherstellen. Eine Kombination aus rostfreiem Stahl und Glas unterstreicht das gehobene Ambiente und ordnet sich durch dezente Eleganz jedem Einrichtungsstil unter.
Die Anforderungen an moderne Zutrittssysteme sind nicht nur bei den olympischen Sommerspielen in Brasilien hoch. In den meisten Fußballstadien der Welt sind sie eine der entscheidenden Techniken, die zum Gelingen des sportlichen Großevents beitragen. Für eine gute Performance sorgt die Marke Edelstahl Rostfrei. Der Werkstoff ist resistent gegen Vandalismus, dennoch elegant und transparent in der Anmutung und macht jeden Stadioneingang zu einer Visitenkarte. Die materialtypischen Vorzüge wie Belastbarkeit und Wartungsfreiheit verleihen den Entrees über Jahre hinweg eine unveränderte Attraktivität und Funktionalität. ag

Kampf gegen die Label-Piraten

Hintergrund

Mit der Patentierung von nichtrostendem Stahl trat 1912 ein neuer Werkstoff seinen Siegeszug an. Ein erster Hingucker war 1929 die Dachverkleidung des Chrysler Buildings in New York, dem damals höchsten Gebäude der Welt. Heute sind weltweit über 120 verschiedene Edelstahlsorten im Einsatz. Schon früh erkannte man die Notwendigkeit, Halbzeuge und Endprodukte aus Edelstahl sicher identifizieren zu können. 1958 wurde deshalb das Markenzeichen Edelstahl Rostfrei eingeführt, um Produkte qualitätsbewusster Hersteller, Verarbeiter und Anbieter eindeutig zu kennzeichnen. Als Vergabestelle dieses Qualitätssiegels wurde zwei Jahre später der Warenzeichenverband Edelstahl Rostfrei e.V. (WZV) gegründet. Mit über 1000 überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen ist er bis heute Sprachrohr und Servicepartner der Firmen, die das international geschützte Markenzeichen als Siegel für ihr Qualitätsversprechen führen.
Im Mittelpunkt der Vergabe stehen die richtige Werkstoffwahl und eine sachgerechte Verarbeitung. Die Mitgliedsunternehmen verpflichten sich zu dieser Qualitätsoffensive, die für die Kunden eine Orientierungshilfe ist. Der WZV überwacht die ordnungsgemäße Nutzung des Qualitätssiegels, denn längst hat das Markenzeichen eine Label-Piraterie hervorgerufen. Ein solches Vorgehen wird konsequent und auch mit juristischen Mitteln unterbunden. Regelmäßig werden Firmen und Anbieter abgemahnt, die Produkte mit dem Qualitätssiegel bewerben, ohne sich den damit verbundenen Auflagen zu unterwerfen.
Der Bedarf an Produkten aus rostfreiem Stahl steigt und deswegen ist der WZV eine gefragte Instanz. Regelmäßig wenden sich Verbraucher an den Verband, um kompetente Hersteller in ihrer Nähe zu finden. Der WZV hat deshalb ein Liefer- und Leistungsverzeichnis auf der Verbandswebsite bereitgestellt und bringt so Angebot und Nachfrage zusammen. Die hier gelisteten Unternehmen bieten Qualität mit Siegel. Dazu zählen ein Werkstoff, der auf die Anwendung abgestimmt ist und eine nachhaltige Kompetenz in Produktion und Verarbeitung.
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