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Gute Ernten drücken auf den Preis

Der HWWI-Rohstoffpreisindex
Gute Ernten drücken auf den Preis

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Während es bei Energie und Industriemetallen nicht viel neues gibt, purzeln die Lebensmittelpreise: Die Ernte ist gut.

Der HWWI-Rohstoffpreisindex ist im August im Vergleich zum Juli auf Dollar-Basis um 2,4 Prozent gestiegen. Auf Euro-Basis stieg der Gesamtindex aufgrund des starken Euros mit einem Plus von 0,7 Prozent weniger stark. Verglichen mit dem Niveau des Vorjahres stieg der Index in US-Dollar mit plus 0,8 Prozent kaum an (in Euro: – 6,1 %). Der Rohstoffpreisindex ohne Energie stieg im August leicht um 1,1 Prozent (in Euro: – 0,7 %). Die Rohölpreise legten im vergangenen Monat erneut zu, sodass der Teilindex für Energierohstoffe im Vergleich zum Vormonat um 2,7 Prozent (in Euro: + 0,9 %) anstieg. Die Preise an den Metallmärkten erholten sich im vergangenen Monat. Der Indexwert für NE-Metalle stieg im August um 3,7 Prozent (in Euro: + 1,9 %) und damit zum ersten Mal in den vergangenen sechs Monaten. Die Ursache für Preissteigerungen bei allen im Index notierten Metallen gaben Daten aus China, dem weltweit größten Verbraucher von Industriemetallen.

Der Index für Nahrungs- und Genussmittel setzte seinen Trend vom Vormonat fort und notierte im Vergleich zu Juli auf einem um 4,8 Prozent (in Euro: – 6,5 %) gesunkenen Niveau. Besonders in der ersten Hälfte des Monats fielen die Preise für Getreide und Ölsaaten stark. Die als Rekordsaison eingeschätzte begonnene Erntezeit ließ die Preise an den Börsen wie im Vormonat stark sinken. Mais fiel zur Monatsmitte auf ein Drei-Jahres-Tief und auch Sojabohnen notierten zwischenzeitlich so tief wie seit Anfang 2012 nicht mehr. Zum Ende des Monats drehte jedoch der Trend. Der Abwärtsrevision der Ernteprognose vom US-Landwirtschaftsministerium sowie dem für die Pflanzen zu trockenen Wetter im Mittleren Westen der USA folgte ein Anstieg der Preise. Trotz dieses Anstieges lagen die Preise im Monatsdurchschnitt auf einem vergleichsweise tiefen Niveau.
Auch der Kaffeepreis befindet sich auf Talfahrt und erreichte ein Vier-Jahres-Tief. In den vergangenen sieben Monaten hat der Preis um 19 Prozent nachgelassen.
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