Bessere Auslastung mit neuer B2B Plattform MachineShare

Kapazitätsbörse für Werkzeugmaschinen

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„Mittelständische Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie sind zumeist inhabergeführt, verfügen über hohe Fertigungskompetenz, haben weniger als 30 Beschäftigte und einen CNC-Maschinenpark, in den Millionen investiert wurden“,

weiß Lothar Sommer, Vorstand der MachineShare AG aus Bad Emstal. Als gelernter Maschinenbauer kennt er die Situation in den Werkstätten des Maschinen- und Werkzeugbaus und ihre Anforderungen.
Kennzeichnend für diese Industrie ist weiterhin, dass den hohen Investitionen in Betriebsmittel meist geringe Auftragspolster gegenüberstehen. Häufig arbeiten diese Betriebe für wenige, im direkten geografischen Umfeld angesiedelte Kunden. Fällt einer dieser Abnehmer aus, so stehen sie vor dem Problem der Auftragsakquisition. Ohne eigene Vertriebsabteilung ist dies ein schwieriges Unterfangen. Auf der anderen Seite gibt es Situationen, wo die eigenen Kapazitäten nicht für die termingerechte Bewältigung plötzlicher Auftragsspitzen reichen – dann müssen geeignete Fertigungspartner gesucht werden.
Partnersuche per Internet
„Auf die Idee, eine Kontaktbörse für metallverarbeitende Betriebe einzurichten, kamen wir aufgrund zahlreicher Kundenanfragen“, verrät Mit-Vorstand Manfred Schartel, der ebenso wie Lothar Sommer in der Geschäftsführung der Firma MMD Werkzeugmaschinen GmbH tätig ist, die sich mit dem Reengineering gebrauchter CNC-Systeme von Maho beschäftigt. Zum einen bekomme man Anfragen nach Leihmaschinen, um Kapazitätsspitzen zu glätten, zum anderen kenne man Kunden, die Probleme bei der Auslastung ihres Maschinenparks haben. Da in vielen Fällen Anbieter und Nachfrager Werkzeugmaschinen gleicher Hersteller mit identischen Steuerungen einsetzen, liege der Vorteil eines Mediums, das Nachfrager und Anbieter von Kapazitäten zusammenbringt, auf der Hand.
Diese Börse stehe sowohl Bearbeitern untereinander offen als auch Industriebetrieben, die Aufträge zu vergeben haben. Beim Aufbau und bei der Abwicklung habe man darauf geachtet, die Erfordernisse der Praxis so weit wie möglich zu berücksichtigen. Es wird unterschieden zwischen reinen Kapazitäten, die maschinenspezifisch gelistet und abgefragt werden können, und Produkten wie zum Beispiel Einspritzdüsen, zu deren Fertigung unterschiedliche Technologien notwendig sind.
Software-Agenten übernehmen Partnersuche
Die Suche nach möglichen Fertigungspartnern kann durch Eingabe definierter Suchkriterien gesteuert werden. Treffer werden in Form von Ergebnislisten präsentiert. Will der Besucher der Kapazitätsbörse Bearbeitungsaufträge akquirieren, so kann er die entsprechende Maschine aus seinem hinterlegten Maschinenparkprofil selektieren und auf den Marktplatz stellen.
Besonders nützlich ist auch, dass innerhalb der Börse sowohl Anfragen als auch Angebote ständig miteinander verglichen werden und automatisch Mails ausgelöst werden, sobald ausreichende Übereinstimmung gefunden wird. Dies erspart es dem Teilnehmer, die Börse immer wieder besuchen zu müssen.
Die Börse wird anonym betrieben: Nur einige Eckdaten des möglichen Fertigungspartners – wie Bundesland, Spezialisierung und Maschinenpark – werden angezeigt, um Vorabinformationen über den zukünftigen Geschäftspartner zu gewinnen und eine Vorselektion durchzuführen. Der jeweilige Betrieb entscheidet jedoch darüber, ob, wann und wem gegenüber er seine Anonymität aufheben möchte.
Ist dies geschehen, so kann der erste Kontakt zwischen den interessierten Parteien ohne weitere Beteiligung der Machine-Share-Plattform direkt erfolgen. „An einen Kauf von Kapazitäten oder Gebrauchtmaschinen über das Internet ohne vorherige Besichtigung der Maschine oder persönlichen Kontakt zum Fertigungspartner glauben wir nicht“, setzt Schartel hinzu.
Zusatznutzen
„Wir sind der Meinung, dass wir unseren Kunden einen echten Vorteil bieten müssen, wenn wir Erfolg haben wollen. Deshalb verzichten wir auf unnötige Bürokratie und Kontrolle“, erwähnt Sommer. Aus diesem Grund werde es keine Provision pro Abschluss, sondern lediglich einen moderaten jährlichen Mitgliedsbeitrag geben.
Zusatznutzen schaffe man durch weitere Angebote, wie z.B. einen für alle Besucher zugänglichen Marktplatz für Gebrauchtmaschinen. So stelle Swiss Precision Machines, ein Zusammenschluss von sechs renommierten Gebrauchtmaschinen-Händlern aus der Schweiz, ein Angebot ausgesuchter Präzisionsmaschinen im Rahmen der Plattform aus. Hierbei handele es sich ausnahmslos um Maschinen aus Eigenbesitz mit Garantie und Zertifikat.
Vom Nutzen des Konzepts ist mittlerweile nicht nur der eigene Vorstand überzeugt: Unternehmen von Weltruf wie Sandvik Coromant, Siemens Automationstechnik, Stinnes Logistics und Stinnes Interfer konnten als Partner für die Plattform gewonnen werden.
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