Reiff Gruppe

Kapital für weiteres Wachstum

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Die Albert Reiff GmbH & Co. KG, Reutlingen, einer der größten technischen Händler und auf Versorgungskonzepte für die Industrie spezialisiert, strebt weiterhin zügigem Wachstum entgegen. Dies geschieht sowohl aus eigener Kraft mit starkem Umsatzwachstum als auch durch Zukauf. Hierfür hat Reiff jetzt eine Anleihe begeben.

30 Millionen Euro will Reiff mit einer fünfjährigen, nicht nachrangigen Anleihe bei privaten und institutionellen Investoren einsammeln. Dafür soll eine Verzinsung von 7,25 Prozent sorgen. Institutionelle Investoren soll zudem das Rating mit der Note BBB-, Ausblick stabil, locken, auf das die beiden Chefs, Eberhard und Hubert Reiff, ziemlich stolz sind. Immerhin ist ihr Unternehmen einer der wenigen Mittelständler, der sich überhaupt einem Rating, in diesem Falle durch Creditreform, unterwirft.
Das Geld soll hauptsächlich für die weitere Expansion verwendet werden. Zum Beispiel für den Kauf der Reifen Krupp GmbH & Co. KG, Schifferstadt, zum 1. Januar 2011. Im Reifenhandel hat sich das Reutlinger Unternehmen damit in Deutschland von der zweiten an die erste Stelle gesetzt, vor den bisherigen Branchenprimus Pneuhage. Nach den Worten von Dr. Immanuel Kohn, in der Reiff-Geschäftsleitung für die Finanzen zuständig, habe man so auch die „sehr starke Einkaufsposition“ im Bereich Reifen ausgebaut und werde von den Lieferanten gestützt. Die Lieferanten, das sind die Hersteller, die stark auf Händler wie Reiff mit guter logistischer Infrastruktur setzen, weil sie unzählige Werkstätten und Garagisten nicht selbst beliefern können.
Auch sonst hat Kohn eine recht makellose Bilanz vorgelegt. Der Umsatz ist 2010 um 24,2 Prozent auf 379 Mio. Euro gewachsen. Der Gewinn vor Steuern (EBITDA) beträgt rund 17 Mio. Euro, die Zahl der Beschäftigten rund 1500. Wenn man will, kann man die fortdauernden, allerdings sehr kleinen Verluste, des Geschäftsbereichs Elastomertechnik, in dem Reiff selbst produziert, als Makel sehen.
Mit 13, 8 Mio. Euro Umsatz ist die Elastomertechnik ohnehin der kleinste Geschäftsbereich des Mittelständlers aus Reutlingen, der Löwenanteil entfällt auf den Reifenhandel (245 Mio. bzw. 65 %) der Rest auf den Technischen Handel (120 Mio., 31 %).
Auch im Technischen Handel, der unter Reiff Technische Produkte firmiert, will das Unternehmen weiter wachsen – durch Akquisitionen aber auch durch Ausbau von IT und der logistischen Infrastruktur. Voran geht auch die Internationalisierung der bisher sehr auf Deutschland fokussierten Gruppe. Ein neuer Standort in Schanghai/China dient unter anderem als Einkaufsbüro zum Beispiel für Kautschukteile, O-Ringe und Wälzlager. Reiff hat 140 000 Artikel im Sortiment. dz
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