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Kupfer wieder über 8000 USD/Tonne

Der HWWI-Rohstoffindex
Kupfer wieder über 8000 USD/Tonne

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NE-Metalle teurer, Kupfer wieder über 8000 USD, Schrott billiger, Energie stabil. Die Lage am Rohstoffmarkt ist unübersichtlich. Der Ölpreis ist hoch und volatil, jedoch verfällt der Kohlepreis weil die Nachfrage in USA deutlich sinkt.

Die Weltmarktpreise von Rohstoffen zeigten sich im September uneinheitlich. Während sich die NE-Metalle in US-Dollar bewertet um 10 Prozent (in Euro: 6 %) verteuerten, sank der Index für Eisenerz und Stahlschrott um 6,4 Prozent (in Euro: – 9,8 %). Gleichzeitig bewegte sich der Index für Energierohstoffe mit einem geringen Anstieg von knapp 1 Prozent (in Euro: – 2,8 %) nur wenig. Von der Aufwertung des Euros im abgelaufenen Monat können die Rohstoffnachfrager im Euroraum profitieren.

Im Monatsvergleich veränderte sich der Index für Rohöl mit 0,9 Prozent (in Euro: – 2,7 %) im September nur leicht. Aber im Verlauf des Monats unterlag der Rohölpreis kräftigen Schwankungen. Innerhalb einer guten Woche notierte Brent-Öl zunächst bei 117,3 US-Dollar pro Barrel, ging zurück auf 108,5 US-Dollar, um danach wieder bei 111,4 US-Dollar zu notieren.
Diese Volatilität spiegelt die zurzeit herrschende Unsicherheit auf dem Ölmarkt wider. Die Kohlepreise sind auch im September um weitere 2,6 Prozent (in Euro: – 6,1 %) gesunken. Die Schiefergasrevolution in den USA senkt dort wesentlich die Kohlenachfrage und führt zu Preisabschlägen auf dem internationalen Kohlemarkt. Seit Anfang 2011 ist der Kohleindex damit um gut 34 Prozent (in Euro: – 32 %) gefallen. Im Index für NE-Metalle stieg im Monatsvergleich am stärksten Blei mit 14,3 Prozent (in Euro: 10,2 %), gefolgt von Zinn mit 10,6 Prozent (in Euro: 6,7 %) und Zink mit 10,3 Prozent (in Euro: 6,4 %). Der Anstieg mit 7,6 Prozent (in Euro: 3,8 %) war bei Kupfer im Vergleich zu den anderen NE-Metallen am niedrigsten, führte aber dazu, dass das Metall wieder über 8000 US-Dollar pro Tonne notierte. Bei Eisenerz hingegen sieht die Marktlage anders aus. Der Eisenerzpreis sank um 7,8 Prozent (in Euro: – 11,2 %) und liegt um 21,7 Prozent (in Euro: – 21,6 %) niedriger als 2012.
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