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Manganhaltiger Stahl soll mehr Sicherheit bieten

Gemeinsame Entwicklung von ThyssenKrupp Steel und Arcelor
Manganhaltiger Stahl soll mehr Sicherheit bieten

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Die Arcelor S. A., Luxemburg, und die ThyssenKrupp Steel AG, Duisburg, haben hoch manganhaltige Stähle entwickelt, so genannte TWIP/Twinning Induced Plasticity. Damit könnten Autohersteller von 2006 an, wenn der Werkstoff zur Verfügung steht, die Fahrzeugsicherheit erhöhen und den Kraftstoffverbrauch senken.

Die beiden Stahlunternehmen wollen gemeinsam einen technologischen Durchbruch bei hochfesten und gleichzeitig gut umformbaren Qualitätsflachstählen für Automobilanwendungen erzielen. Typische Anwendungen für die neuen Stahlgüten sind Strukturteile von Fahrzeugkarosserien zum Beispiel im Karosserie-Rohbau oder im Chassis. Mit ihrer Kombination aus extremer Festigkeit und höchster Umformbarkeit ermöglichen die neuen Stähle eine Gewichtsreduzierung von mehr als 20 Prozent und bieten gleichzeitig neue Gestaltungsmöglichkeiten für Fahrzeugkonstrukteure.
Das erste neue hoch manganhaltige Stahlprodukt wird ab 2006 für die Automobilfertigung zur Verfügung stehen und könnte im darauf folgenden Jahr in der Serienproduktion eingesetzt werden. Weitere TWIP-Stähle sollen in den Folgejahren entwickelt werden.
Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen umfasst die gemeinsame Forschung und Entwicklung in den Bereichen Metallurgie, Legierung und Verarbeitung hoch manganhaltiger Stähle. Herstellung, Verkauf und Marketing der neuen Stahlgüten erfolgen bei beiden Unternehmen getrennt.
Arcelor spielt eine führende Rolle in der Konsolidierung der globalen Stahlindustrie. Mit einem Umsatz von 25,9 Milliarden Euro, einer Liefermenge von 40,2 Millionen Tonnen Stahl und 98 000 Beschäftigten weltweit in 2003 ist Arcelor ein Global Player und ein bedeutender Partner der Automobilindustrie, der Baubranche, der Haushaltsgeräte- und Verpackungsindustrie sowie der verarbeitenden Industrie in mehr als 60 Ländern. ThyssenKrupp Steel gehört mit einer jährlichen Rohstahlproduktion von 17 Millionen Tonnen weltweit zu den führenden Flachstahlproduzenten der Welt. Im Geschäftsjahr 2002/2003 beschäftigte das Unternehmen rund 46 600 Beschäftigte an über 90 Standorten und erzielte einen Umsatz von 13,7 Milliarden Euro. www.arcelor.com
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