Weidmüller

Mit platzsparenden Lösungen im Trend

Verbundautomat zur Herstellung von Reihenklemmen bei Weidmüller in Detmold (Foto: Haug)
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(ch) Mit 60 Entwicklungsprojekten entstanden mehrere 100 Artikel im vergangenen Jahr. Diese erreichten 13% vom Umsatz des Jahres 2000 der Weidmüller-Gruppe, Detmold. „Nach der Trennung von den E/A-Aktivitäten 1999 und der Konzentration auf ihre Kerngeschäft der elektrischen Verbindungstechnik hat die Unternehmensgruppe die Trendwende geschafft und wuchs im vergangenen Jahr zweistellig“, betonte Thomas Hagen, Vorstand der Weidmüller Holding AG & Co. KGaA. Noch 1999 hatte das Unternehmen einen Umsatzrückgang um 50 Mio. DM auf 792,5 Mio. DM und den Rutsch in die roten Zahlen zu verkraften. „Jetzt schreiben wir wieder deutlich schwarze Zahlen“, so Hagen zur Geschäftsentwicklung des Jahres 2000. Damit mache man sich fit für einen eventuellen Börsengang ab dem Jahr 2003. „Es wird aber keinen Börsengang um jeden Preis geben“, so Hagen weiter. Der Börsengang komme nur, wenn Akquisitionen über andere Refinanzierungsmöglichkeiten unmöglich seien.

„Standards in der Verbindungstechnik“ zu setzen, ist das Ziel der Ostwestfalen. Die Unternehmesführung meint damit die Standardisierung der Anschlussebene zwischen Steuerung und Sensoren/Aktoren, die Einführung der Reihenklemmen der SAK- und W-Reihe, dem Abisolierwerkzeug Stripax sowie die I/O-Module Winbloc und Xion.
Das Unternehmen bietet bei Reihenklemmen verschiedene Anschlusssysteme: Schraubanschlüsse (Zugbügelanschluss), schraublose Anschlüsse (Zugfederanschluss), Lötanschlüsse, Steckanschlüsse wie die Flachstecktechnik, lötfreie Anschlüsse wie die eigenen Produkte Termi-Point oder Wire-wrap und die Schneid-Klemm-Technik mit der IDC-Anschlusstechnik (Insulation Displacement Connection). Die Schneid-Klemm-Technik verkürzt Installationszeiten um bis zu 60% und senkt damit Montagekosten. Der Einsatz der IDC-Technik erfolgt in Reihenklemmen und bei Leiterplattensteckverbindern. Zur Hannover Messe stellt das Unternehmen eine Hybridklemme mit Zugfeder- und IDC-Anschlusstechnik vor.
Dem Trend zu immer kleineren Einbauräumen trägt das Unternehmen mit der schmalen Motoranschlussklemme ZMAK mit 5 mm Breite Rechnung, die für den Anschluss eines Drehstrommotors geeignet ist. Auch die Reihenklemme der Serie „Z Roof“ in Dachform unterstützt die Forderung nach kleineren Schaltschränken und hoher Packungsdichte.
Das Unternehmen hat weltweit 3.360 Mitarbeiter. Am Standort Detmold arbeiten 1.200 der 1.700 Mitarbeiter in Deutschland. Das Werk zur Herstellung von Reihenklemmen hat einen hohen Automatisierungsgrad. Dafür sorgen Eindrehautomaten und Linearautomaten – teilweise Eigenkonstruktionen – sowie Verbundautomaten, die die Montage von Reihenklemmen inklusive des Verpackens erledigen. Auf ihnen können zwischen 30 und 133 Teilen pro Minute hergestellt werden. Kunst-stoff-Spritzgießmaschinen mit Schließkräften von 25 bis 120 t arbeiten rund um die Uhr. Monatlich bezieht das Unternehmen 130 t Stahl zur Herstellung von Zugbügeln, 120 t Kupfer und Kupferlegierungen für das leitende Material, 130-150 t Kunststoffe und 60 Millionen Schrauben.
Weidmüller Holding AG & Co. KGaA, 32760 Detmold, www.weidmueller.de
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