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Dumping-Vorwürfe
Das Canadian International Trade Tribunal hat in einer Untersuchung festgestellt, dass die Erhöhung der Zölle seitens der USA auf Stahlerzeugnisse zu Dumping-Importen nach Kanada geführt hat. Für fünf der neun untersuchten Warengruppen, u.a. kaltgewalzte Bleche und Coils, Profile und Rohre, bestätigte sich der Dumpingverdacht, sie machen 40% der Importe aus. Vier davon kommen – aus den USA. Das Trade Tribunal berät nun über geeignete Maßnahmen.

Mehrheitsbeteiligung
Wie die Financial Times berichtet, führt die englisch-holländische Corus Group zur Zeit Gespräche über eine Beteiligung an Brasiliens größtem Stahlerzeuger, der Companhia Siderugica Nacional (CSN). Eine Nachricht, die von Seiten der Corus Group, dem achtgrößten Stahlerzeuger der Welt, weder bestätigt noch dementiert wurde. Bei einer Investitionssumme von 700 Mio. US$ könne es sich allerdings nur um eine Aktienmehrheit handeln, so die Financial Times.
Zink-Produktion zurückgefahren
Mit einer Verknappung des Zink-Angebotes ist in den nächsten Monaten zu rechnen: Die französische Metaleurop wird ihre Produktion von Rohzink am Standort Noyelles-Godault (Nordfrankreich) einstellen und sich stärker im Recycling engagieren. Hinzu kommt, dass ein großer chinesischer Produzent seinen Ausstoß herunterfahren will und einige Minen ihre Produktion verringern oder ihre Ausbaupläne erst mal auf Eis gelegt haben.
Mehr Nickel aus Russland
Für 2003 plant der russische Metallgigant Norilsk Nickel, seinen Ausstoß zu erhöhen, nachdem Minen und Schmelzen in den letzten Jahren modernisiert worden sind. Zahlen wurden allerdings nicht genannt. Norilsk ist weltweit der größte Produzent von Nickel und Palladium. Hinzu kommen Kupfer, Kobalt, Platin. Als bedeutender Zielmarkt wird Südostasien genannt, und man strebe langfristige Verträge mit der US-amerikanischen Auto- und Elektronikindustrie an. 2001 hat das Unternehmen 177.400 t Nickel und 422.000 t Kupfer exportiert.
Weniger chilenisches Kupfer
In Chile, dem Land mit der weltweit größten Kupferproduktion, fiel der Produktionsausstoß im Mai 2002 um 3,3% auf 402.652 t gegenüber 416.419 t im Vorjahr. Das geht aus dem Monatsreport des National Statistics Office hervor. Eine schwache Nachfrage führte zu einer Drosselung der Produktion. Die Jahresproduktion 2001 stieg um 2,7% gegenüber dem Jahr 2000 auf 4.773.248 t.
Ausbaupläne für Aluminiumwerk
Nochmals 200 Mio.US$ hofft Alcoa Inc. in eines seiner Werke in China investieren zu können. Kritischer Punkt bei den Verhandlungen ist allerdings eine Einigung über langfristige Energielieferverträge. Das Joint Venture in Bohai, in dem Aluminiumfolie produziert wird, soll erweitert werden. Geplant ist eine Art Heißwalzwerk für Aluminiumbleche für die Bau- und Konsumgüterindustrie.
Anteil erhöht
Vale do Rio Doce Aluminio (Aluvale) baut sein Engagement im Aluminiumsektor weiter aus. Das Unternehmen kaufte von Mineracao do Rio do Norte einen Anteil von 12,6% an deren Raffinerie Alumina do Norte do Brasil (Alunorte) in Para. Kaufpreis: 41,6 Mio.US$. Damit hält Aluvale 57% von Alunorte.
Beteiligung ausgelöst
Das größte Aluminium- und Zinkrecyclingunternehmen der Welt, Imco Recycling Inc., will alle Anteile des Joint Ventures VAW-IMCO Guss und Recycling GmbH übernehmen. Die VAW Aluminium AG wird ihren Anteil von 50% in fünf Jahresraten ausgelöst bekommen. VAW war im März von Norsk Hydro gekauft worden. Dabei wurde Imco das Recht eingeräumt, die Anteile von VAW aus dem Joint Venture zu übernehmen.
Weiterer Hochofen
Mit einem dritten Hochofen will die South African Chrome and Alloys die Produktion von hochlegiertem Chromstahl von 240.000 t auf 400.000 t erweitern. Die Entscheidung über den Bau soll bis zum Jahresende 2002 fallen. Bis dahin sollen die Schürfrechte an einem Chromeisenlager geklärt werden. (kg)
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