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NE-Metall Indices

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NE-Metall Indices

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Weniger US-Stahl
Zwischen 1999 und 2003 ist die US-Stahl-Produktion von 97,4 Mio. auf 91,5 Mio. t jährlich zurückgegangen; Roheisen kam im gleichen Zeitraum von 46,3 Mio. auf 39,4 Mio. t herunter. Am Stahlausstoß 2003 hatte Oxygenstahl einen Anteil von 48% und Elektrostahl 52 %. In der US-Stahlindustrie ging die Beschäftigung im gleichen Zeitraum von 153.000 auf 140.000 zurück, bei den Eisengießereien schrumpfte die Zahl von 127.000 auf 116.000.

Weniger Bauxit in USA
Rohstoffe für die Herstellung von Aluminium werden in den USA nahezu vollständig importiert. Die Bauxit-Importe sind allerdings zwischen 1999 und 2003 von 10,4 auf 8.3 Mio. t zurückgegangen; im gleichen Zeitraum sanken die Importe von Rohaluminium (Alumina) von 3,81 auf 2,3 Mio. t. Derweil wurden aus überschüssigen Regierungsbeständen 1999 noch 4,18 Mio. t und 2003 gerade mal 1,71 Mio. t Bauxit auf den Inlandsmarkt geworfen. 5 – 10 % der umgeschlagenen Aluminiumrohstoffe wurden in der Chemie verwendet. Importquellen für Bauxit sind Guinea mit 38 %, Jamaika mit 31 %, Brasilien mit 12 % und Guyana mit 11 %. Alumina kommt zu 61 % aus Australien, 18 % aus Surinam und 8 % aus Jamaika.
Welt-Bauxit unverändert
Der weltweite Bauxit-Ausstoß ist zwischen 2002 und 2003 mit ca. 144 Mio. t unverändert geblieben. 2003 waren die größten Erzeugerländer Australien mit 55, Guinea mit 16, Brasilien mit 13,5, Jamaika mit 13,4 und China mit 12 Mio. t. Die weltweiten Bauxit-Reserven werden auf 55 bis 75 Mrd. t veranschlagt. Diese befinden sich zu 33 % in Südamerika, 27 % in Afrika, 17 % in Asien und 13 % in Ozeanien.
Stahlschrott zieht an
Im Jahr 2003 wurde in den USA für 7,6 Mrd. US$ Stahlschrott umgeschlagen, rund 41 % mehr als 2002. 81 % davon gingen in amerikanische Stahlwerke und die restlichen 19 % in Eisenschmelzen und Gussteilefertigungen. Das inländische Aufkommen von Stahlschrott ist zwischen 1999 und 2003 mit 19 Mio. t tendenziell unverändert geblieben. Der Import-Export-Umschlag hat sich im gleichen Zeitraum von 53 auf 57 Mio. t leicht erhöht. Wichtigste Handelsplätze für Stahlschrott für heimische Elektrostahlwerke sind Chicago, Philadelphia und Pittsburgh. Stahlschrott erzielte in 2003 durchschnittlich 111 US$ pro metrische Tonne. Nickelhaltiger Edelstahlschrott brachte es auf 881 US$ in 2003, gegenüber 695 US$/t in 2002.
US-Eisenerz rückläufig
Im Jahr 2003 wurde in vier US-Bundesstaaten, darunter Michigan und Minnesota, für 1,2 Mrd. US$ Eisenerz gefördert. 11 offene Minen, 8 Konzentratanlagen und 8 Pellettisieranlagen waren 2003 noch in Betrieb. Zwischen 1999 und 2003 hat sich die US-Eisenerzförderung von 57,7 auf 50,0 Mio. t verringert. Im gleichen Zeitraum stagnierte der Erzimport von 14,3 auf 13,0 Mio. t.
Metallhungriges China
Spätestens seit 2002 dominiert China die Märkte für Eisenerze sowie Stahl- und Eisenschrott. 2002 wurden 170 Mio. t Roheisen in China produziert, mehr als doppelt so viel wie in Japan mit 81 Mio. t. Das weltweite Aufkommen an Eisenerz entwickelte sich zwischen 2002 und 2003 von 1,08 auf 1,12 Mrd. t. Wichtigste Produzenten waren im Jahr 2003 China mit 240 Mio. t, Brasilien mit 215 Mio. t, Australien mit 190 Mio. t, Russland mit 92 Mio. t sowie Indien mit 80 Mio. t. Die weltweiten Eisenerzreserven werden auf mehr als 800 Mrd. t veranschlagt, gut für reichlich 230 Mrd. t Roheisen.
Nickel-Nettoimporteur
Die USA verfügen über keinerlei primäre Nickelerzeugung. In relativ geringen Mengen fällt Nickel bei der Verhüttung von Kupfer, Platin und Palladium im Westen der USA an. Derweil wird Nickel in 143 Betrieben verarbeitet, vornehmlich in Pennsylvania, West Virginia, Kentucky und Indiana. Zwischen 1999 und 2003 stagnierten die Nickelimporte allerdings von 139.000 auf 133.000 t. Nickel geht in den USA zu 41 % in Legierungen, 39 % in Edelstahl und 18 % in die Elektrogalvanisierung ein. Die Edelstahlproduktion erreichte 2003 mit 1,49 Mio. t einen bisherigen Höchststand; 6 % mehr als 2002 mit 1,41 Mio. t. ks
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