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Schlechtes Verhalten der Führungskräfte

Studie über den Umgang mit Mitarbeitern
Schlechtes Verhalten der Führungskräfte

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Vielen Chefs mangelt es an sozialer Kompetenz und Führungsqualitäten. Das zeigt eine internationale Studie der Unternehmensberatung Development Dimensions International (DDI).

Als Folge gibt mehr als ein Drittel der Befragten an, nur manchmal oder niemals motiviert zu sein, sein Bestes für den aktuellen Vorgesetzten zu geben, wie die initiative neue Qualiotät der Arbeit online berichtet. Vielen Chefs mangelt es demnach an sozialer Kompetenz und Führungsqualitäten. Das zeigt eine internationale Studie der Unternehmensberatung Development Dimensions International (DDI). Als Folge gibt mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Befragten an, nur manchmal oder niemals motiviert zu sein, sein Bestes für die jetzige Führungskraft zu geben.
Für die Studie „Lessons for Leaders from the People Who Matter“ wurden weltweit rund 1300 Beschäftigte ohne Führungsverantwortung zu ihren Erfahrungen mit Vorgesetzten befragt. Zwei von drei Mitarbeitern berichteten von Situationen, in denen Vorgesetze ihr Selbstwertgefühl angegriffen hätten. Die Mehrzahl (53 Prozent) würde nach eigenen Angaben unter ihrem aktuellen Chef 20 bis 60 Prozent produktiver arbeiten, wäre dieser so gut wie der Beste ihrer Laufbahn. Ein Viertel bezifferte diesen Produktivitätszuwachs sogar auf 41 bis 60 Prozent.
Vielen Managern fehle es laut Wolfgang Doerfler, Geschäftsführer von DDI Deutschland und einer der Mitautoren der Studie nach wie vor an den Grundlagen der Personalführung. .„Unternehmen müssen ihre Führungsmannschaft in den fundamentalen Führungsfähigkeiten schulen und Schwachpunkte ausmachen. Die gute Nachricht ist: Diese Grundlagen können trainiert werden“, sagt Doerfler.
Im Detail berichteten Mitarbeiter, dass ihre Vorgesetzten niemals oder selten auf Anliegen eingingen, die den Arbeitsplatz betreffen (35 %) und dazu neigten, „Lieblingsmitarbeiter“ auszumachen (34 Prozent). 51 Prozent der Führungskräfte wollen nach Aussage ihrer Angestellten meistens oder immer alle Probleme lieber selbst lösen, anstatt ihren Mitarbeitern dabei zu helfen, Lösungen eigenständig zu entwickeln. Zudem geben viele Vorgesetze nur selten oder nie ausreichendes Leistungs-Feedback (45 Prozent). Etwa 55 Prozent der Befragten haben schon einmal überlegt, aufgrund ihres Chefs den Job zu wechseln. 39 Prozent haben diesen Schritt schon einmal gemacht.
Für die Studie „Lessons for Leaders from the People Who Matter“ wurden 1279 Mitarbeiter aus den USA, Großbritannien, Australien, Kanada, China, Deutschland, Indien und Südostasien (Malaysia, Philippinen und Singapur) befragt. Die Erhebung wurde vom 31. August bis zum 20. September 2011 unter Angestellten in Vollzeit ohne eigene Führungsverantwortung durchgeführt.
Die Studie kann unter www.ddiworld.de als Broschüre oder PDF angefordert werden. (Foto: © georgemuresan – Fotolia.com) cm
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