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Schritte zur Fabrik der Zukunft

Hannover Messe 2014
Schritte zur Fabrik der Zukunft

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Vom 7. bis 11. April öffnet die weltgrößte Industriemesse wieder ihre Tore. Der Veranstalter erwartet rund 900 Aussteller aus über 70 Ländern. Die Niederlande sind die Gastnation in diesem Jahr und durch rund 200 Aussteller in Hannover vertreten.

Die Industrie verändert sich rasend schnell – mit weitreichenden Folgen. „Das laufende Jahr wird von einem Automatisierungsschub in der industriellen Produktion und der bevorstehenden Transformation der weltweiten Energiesysteme geprägt“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Produkte immer effizienter zu produzieren, um zukunftsfähig zu bleiben“, so Köckler. Dazu würden sie in die neueste Automatisierungstechnik investieren. Zugleich muss eine wettbewerbsfähige Energieversorgung gesichert werden. Die Antworten auf diese Herausforderungen wollen die führenden Anbieter von Automatisierungstechnik und Energietechnologien auf der diesjährigen Technologieschau zeigen.

Die Hannover Messe 2014 vereint sieben Leitmessen in 16 Messehallen: Industrial Automation, Energy, MobiliTec, Digital Factory, Industrial Supply, Industrial Green Tec und Research & Technology. Die zentralen Themen der diesjährigen Ausgabe sind Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung. Mit dem Motto „Integrated Industry – Next Steps“ besetzt die Hannover Messe das Zukunftsthema der Industrie und beschreibt die nächsten Schritte in Richtung der intelligenten, sich selbst organisierenden Fabrik. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Industrieunternehmen effizient produzieren, schnell auf Marktschwankungen reagieren und gleichzeitig den steigenden Bedarf an individuellen Produkten befriedigen. Voraussetzung für diese flexible und intelligente Fabrik der Zukunft sind Maschinen, Anlagen und Produkte, die miteinander kommunizieren können. Dieses Zusammenspiel entlastet den Facharbeiter bei der körperlichen Arbeit und versetzt ihn in die Lage, steuernd und optimierend in den Produktionsprozess einzugreifen. Viele Technologien zur Umsetzung sind in den vergangenen Jahren entwickelt worden. Im nächsten Schritt müssen diese Technologien aufeinander abgestimmt und vernetzt in die industrielle Produktion integriert werden. Das ist das Thema der Hannover-Messe 2014: Wie kommt die Industrie Schritt für Schritt von der Vision der „smart factory“ zur realen, vernetzten Industrie-4.0-Fabrik? Im Kern geht es um den Um- und Ausbau der Leitungs- und Datennetze sowie die Frage, wie das bestehende System aus Dutzenden Großkraftwerken durch Hunderttausende Kleinkraftanlagen auf Basis von Erdgas, Sonne, Wind und Biomasse ergänzt werden kann.
„Künftig werden intelligente Stromnetze und Endgeräte miteinander kommunizieren und so ein gewaltiges Energiespar-Potenzial heben“, erklärt Köckler. Hier besteht nach wie vor erheblicher Informations-, Investitions- und Abstimmungsbedarf. Wenn alle an der Produktion beteiligten Roboter, Werkstücke und Maschinen untereinander Informationen austauschen, müssen Systeme her, die diese Fülle an Daten auswerten und einordnen können. Geht die Vernetzung über die eigene Fabrik hinaus, indem zum Beispiel Zulieferer in das System eingebunden werden, stellt sich sofort die Frage nach der Datensicherheit.
„Global Challenges, Smart Solutions“ – so lautet das Motto der niederländischen Partnerland-Beteiligung im kommenden April auf der Hannover Industrieschau. In den Niederlanden wächst der Maschinenbausektor konstant und ist durch hoch spezialisierte kleine und mittelständische Firmen geprägt. Zudem ist eine äußerst leistungsfähige Zulieferindustrie entstanden, die Kunden aus aller Welt mit Komponenten und Modulen bis hin zu speziell angefertigten Einzelstücken beliefert. Wie Köckler berichtet, seien die Niederlande zudem das Idealbeispiel für die grenzüberschreitende industrielle Zusammenarbeit in Europa. Das Partnerland Niederlande wird neben dem Zentralstand in Halle 3 seine Kompetenzen auf weiteren Gemeinschaftsständen in allen Themenbereichen der Hannover Messe präsentieren. „Der aktuelle Anmeldestand aus den Niederlanden übertrifft laut Veranstalter bereits die 2012er-Veranstaltung. Die Zahl der Aussteller hat kräftig zugelegt und die Ausstellungsfläche hat sich mehr als verdoppelt“, fügt Köckler hinzu. So erwartet der Veranstalter rund 200 niederländische Aussteller. Zur vergleichbaren Hannover Messe im Jahr 2012 hatten 80 niederländische Unternehmen auf einer Fläche von 2200 Quadratmeter ausgestellt. ag
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