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Software ist auf den Benutzer abgestimmt

Abas-EKS/Stein Automation
Software ist auf den Benutzer abgestimmt

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Der Einsatz des PPS-Systems Abas-EKS bei Stein-Automation konnte den Aufwand in der Verkaufsabteilung des Unternehmens um 80 Prozent senken. Außerdem ließen sich die Schnelligkeit der Abwicklung, sowie die Präzision der Arbeitsabläufe deutlich erhöhen.

Wirtschaftlich schwierige Zeiten fordern die Phantasie der Unternehmensverantwortlichen in ganz besonderer Weise. So wird manche gute Idee erst unter dem Druck der härter werdenen Konkurrenz geboren. Die Stein Automation in Villingen-Schwenningen nutzte 1990 die schwierige Situtation im Maschinenbau, um sich vom Zulieferer zum Anbieter des Werkstückträger-Transport-Systems (WTS) zu entwickeln.

Denn: die Stein Automation, die im Jahre 1969 gegründet wurde, fungierte bis dahin nur als Lohnfertiger, als eine Art „verlängerte Werkbank“ für einen Maschinenbauhersteller. Mit diesem Abhängigkeitsverhältnis wollte sich Geschäftsführer Peter Stein auf Dauer nicht zufrieden geben, zumal der damalige Partner Anfang 1986 aus wirtschaftlichen Gründen 50 % seines Umsatzes stornierte und damit zwar keine lebensbedrohene Krise, aber doch gewisse Schwierigkeiten heraufbeschwor.
Bereits im Jahre 1990 wurde die Geschäftsführung bei Stein dann komplett umstrukturiert und die Firmenziele neu definiert. Dank einer Innovationsförderung des Landes Baden-Württemberg konnte eine risikoreiche, mit 1,4 Millionen DM Gesamtaufwand auch recht teure Entwicklung des Werkstückträger-Transport-Systems (WTS) forciert und erfolgreich beendet werden.
Die erste Eigenentwicklung von Stein war damit perfekt. WTS bildet heute die Basis des Unternehmens. Die Idee: Die Situation in vielen Betrieben stellt sich in einer hohen Modellvielfalt, kleinen Chargen und hohem Termindruck dar. Das erfordert die Möglichkeiten einer schnellen und kostengünstigen Umrüstung aller Montage- und Produktionsanlagen. Deshalb wird in Zukunft der systeminterne Materialfluß in den Montage- und Produktionsanlagen immer wichtiger. Das WTS von Stein erfüllt diese Anforderungen.
Datenverarbeitung neu organisieren
Durch die Veränderung der Unternehmensverhältnisse mit einem jetzt eigenen Produkt und der Notwendigkeit modernerer Organisationsstrukturen, mußte auch die DV-Struktur neu überdacht werden. Wo von 1987 bis zum letzten Jahr noch ein Kienzle-Plattensystem der Mittleren Datentechnik ausreichte, hat man sich nun für eine zeitgemäße Lösung auf Client-Server-Basis mit einer leistungsstarken, ausgereiften und zukunftsorientierten Arbeitsplatzsoftware entschieden: Abas-EKS, eine Software der Karlsruher Abas GmbH, die – voll integriert – speziell für den Mittelstand von Fertigungs-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen konzipiert wurde.
Mit diesem Softwaresystem, das die Ablauforganisation des Unternehmens wiederspiegelt und sich am Arbeitsplatz sowie an den Bedürfnissen der einzelnen Mitabeiter orientiert, sollte sichergestellt werden, daß mit den derzeit 30 Mitarbeitern der Umsatz von 13 Millionen nicht nur gehalten, sondern auf Dauer erhöht werden kann.
Bedürfnisse der Mitarbeiter entscheidend
Die Forderungen an das künftige DV-Konzept waren von Anfang an klar: „Wir wollten ein System, das sich an den Bedürfnissen der einzelnen Mitarbeiter orientiert und nicht umgekehrt. Nachdem wir uns vom Lohnfertiger zum Produzenten eines eigenen Produktes gewandelt haben, waren die Anforderungen natürlich völlig anders: Früher war lediglich Anwendungen wie die Finanzbuchhaltung, das Lagerwesen und etwas Anlagenbuchhaltung per Computer gefragt. Heute sind die Anforderungen bezüglich Angebotswesen, Kalkulation, CAD-Kopplung wesentlich kompakter, anspruchsvoller und damit auch schwieriger zu lösen.“
Bei Stein sind noch nicht alle Module von Abas-EKS im Einsatz, aber die wichtigsten: Buchhaltung, Auftragsbearbeitung, Rechnungsschreibung, Verwaltung der Teilestämme mit Stücklistenverwaltung, Kalkulation und Einkauf. Hinzu kommt eine CAD-Anlage in der Konstruktion, von der die entsprechenden Daten direkt vom Layout zur automatischen Auftragsabwicklung an Abas-EKS übertragen werden.
Geschäftsführer Peter Stein: „Das ist eine ganz entscheidende Erleichterung, denn wir haben unzählige Varianten in unseren Produkten, verschiedene Antriebs- und Konstellationsarten, und diese Informationen werden über die entsprechenden Stücklisten, die das CAD-System erzeugt, direkt im Abas-EKS aufbereitet.“
Ein wesentlicher Punkt für die Wettbewerbsfähigkeit in der Angebotsphase: Die Produkte müssen, bevor sie in Produktion gehen, angeboten werden. Bis also 10 Anlagen pro Monat – das entspricht dem rechnerischen Durchschnittswert – in Produktion gehen können, müssen etwa 50 bis 60 Angebote erstellt werden. Da mußte ganz einfach automatisiert werden. Peter Stein spricht hier von Einsparungen in der Größenordnung zwischen 70 und 80 Prozent allein für den Verkauf. Abgesehen von der Schnelligkeit und Präzision, die ein derartiges Verfahren an zusätzlichen Vorteilen bietet.
Insgesamt betrachtet bietet Abas-EKS bei der Stein Automation Vorteile, die bisher nie zu erreichen waren: Schnelligkeit, Sicherheit in der Handhabung der Daten und Wirtschaftlichkeit. Peter Stein schätzt, daß sich die Durchlaufzeit eines Produktes mit einer Auftragsgröße von 200.000 bis 300.000 Mark, bei einer Durchlaufzeit 4 bis 6 Wochen, um wenigstens eine Woche verkürzt. Geht man hier von einem realistischen Umlaufvermögen von etwa einer Million Mark aus und legt eine duchschnittliche Durchlaufzeit von 5 Wochen zugrunde, dann hat dies eine Reduzierung des Umlaufvermögens um wenigsten 200.000 Mark zur Folge. Das wiederum bedeutet – neben der Zinsersparnis – eine Erhöhung der Liquidität, mit der wiederum mehr Umsatz finanziert werden kann. Eine Faustformel gibt es natürlich nicht. Aber für Peter Stein sind das Erfahrungswerte, die sich deutlich in der Rentabilität von Abas-EKS niederschlagen und kurz auf den Nenner gebracht werden: „Die Investition hat sich gelohnt.“
Wettbewerbsfähigkeitverbessert
Ein überzeugender Vorteil also, der sich rechnet und die Wettbewerbsfähigkeit deutlich macht. Ein Grund wohl auch, warum sich, trotz sinkender Umsatzzahlen in den von Stein bedienten Branchen Kfz-Zulieferer, Haushaltsgeräte, Elektronik-Teile und Motoren, die Ergebnisse konträr zur allgemeinen Wirtschaftslage recht positiv entwickeln. Peter Stein rechnet für das laufende Jahr mit einem „gemäßigten Zuwachs“. (wl)
Abas Software, 76139 Karlsruhe
Abas-EKS
Abas-EKS gilt als ein effizientes integriertes Arbeitsplatzsystem für Fertigungs-, Handels- und Diestleistungsunternehmen im Mittelstand. Es dient der Organisation und Steuerung betrieblicher Abläufe. Bisher wurden bereits mehr als 500 Installationen durchgeführt. Zur Zeit werden jährlich etwa 80 bis 100 zusätzliche Systeme installiert. Die Anwender finden sich heute in allen Branchen, auch außerhalb von Fertigungsunternehmen und Handelshäusern. Der Aufbau des Softwaresystems ist, entgegen anderen Systemen, konsequent in Schichten realisiert. Es besteht aus dem Kern, der Systembasis mit umfangreicher Datenbank und einer Reihe leistungsfähiger Module. Das EKS verfügt über eine ereignisgesteuerte, feldbezogene Oberflächenprogrammierung, mit der einfach anwenderspezifische, individuelle Erweiterungen realisiert werden können. Gleichzeitig läßt sich die Update-Fähigkeit der Standard-Software beibehalten, wodurch sich das EKS sehr schnell einführen läßt. Die schnelle Implementierungsfähigkeit des EKS und der günstige Preis für das Durchführen eines Projektes (Software und Installation) sind wichtige Argumente, die für das System sprechen.
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