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+M-Commerce: Die Global Player der Telekommunikationsausrüster arbeiten nun zusammen. Ericsson (www.ericsson.se), Motorola (www.motorola.com) und Nokia (www.nokia.com) haben die Gründung einer gemeinsamen Mobil-Commerce-Plattform bekanntgegeben. Die auch für andere Anbieter offenstehende Plattform soll sich hauptsächlich mit den Rahmenbedingungen sicherer mobiler elektronischer Transaktionen beschäftigen. Gemeinsam will man Lösungen entwickeln, die Sicherheits- und Zahlungssysteme in einen einheitlichen Standard zusammenfassen.

+Umfrage: Als Sand im Getriebe für das E-Business bezeichnet Forrester Research (www.forrester.com) den derzeit vorherrschenden, traditionellen Weg des Einkaufs und fordert in dem Report „Buying Infrastrukture Online“ dazu auf, E-Procurement-Lösungen verstärkt einzusetzen. 50% der Unternehmen planen in den nächsten beiden Jahren Online-Procurement-Lösungen in ihr System zu integrieren. Heute lassen allerdings noch fünf von sechs Einkaufsmanagern offline einkaufen, da sie Unsicherheiten bei der Systemintegration und Finanztransaktion sehen. Daher benötigen Firmen eine Beschaffungslösung, die ihre gesamten Aktivitäten unterstützt. Forrester geht davon aus, dass viele Unternehmen sich den momentan entstehenden B2B-Marktplätzen anschließen werden. Diese Marktplätze seien in der Lage, Full-Service zu liefern und gleichzeitig die Beschaffungskosten niedrig zu halten. Für den Report interviewte Forrester 50 Einkaufsmanager führender Unternehmen über ihre Beschaffungsgewohnheiten.
+Labors für SCM-Lösungen: Der Chip-Hersteller Intel (www.intel.de) will europaweit Zentren zur Entwicklung und Validierung von E-Business-Lösungen eröffnen. Innerhalb der nächsten sechs Monate sollen die ersten dieser E-Business-Solution-Center in München, Reading und Stockholm ihren Betrieb aufnehmen. Software-Entwickler, Solution Provider und Firmen, die einen E-Commerce-Auftritt planen, können hier ihre E-Business-Strategie auf Alltagstauglichkeit testen lassen. In Zusammenarbeit mit wichtigen Firmen der Branche, wie IBM (www.ibm.de) oder Compaq (www.compaq.de), sollen möglichst schnell Lösungen für die dritte Generation des E-Business (Unterstützung der gesamten Wertschöpfungskette) entwickelt werden.
+ Luft- und Raumfahrt: Ein B2B-Handelsportal für die Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie werden Boeing (www.boeing.com), Lockheed Martin, BAE Systems (www.bae.co.uk) und Raytheon (www.raytheon.com/rac/) in Zusammenarbeit mit Commerce One (www.commerceone.com) und Microsoft (www.microsoft.com) aufbauen. Der offene elektronische Marktplatz wird auf der Marketsite-Lösung von Commerce One basieren. Zusammen haben die Projektpartner über 37.000 Zulieferer sowie Hunderte von Fluggesellschaften und Regierungen als Kunden, denen die Teilnahme an dem Handelsportal angeboten werden soll. Das jährliche gemeinsame Einkaufsvolumen der vier Unternehmen beträgt rund 71 Mrd. US$.
+Einkaufshilfe vom Verkauf: 50.000 deutsche Firmenkunden von Hewlett Packard (www.hewlettpackard.de) können zukünftig die Produkte mit Hilfe von DCI Database for Commerce and Industry AG (www.dci.de) einkaufen: Offline können sie sich mit der Einkaufssoftware, dem Trademanager, über HP-Produkte informieren und online über einen B2B-Marktplatz für IT-/TK-Produkte unter www.webtradecenter.de Kaufgesuche ausschreiben. Eine Anfrage erreicht hier mehrere tausend Fachhändler, die per E-Mail – oder auch per Fax oder Telefon – Angebote abgeben können. Der Käufer kann sich dann das beste Angebot aussuchen und bestellen.
+Internationale Gütertransportbranche: Hutchison Port Holdings HPH (www.hph.com), weltweit agierender private Investor, Erbauer und Betreiber von Häfen, und Oracle (www.oracle.de) haben Global Transport Exchange (GTX), den ersten weltweiten Online-Marktplatz für die Transportindustrie gegründet. GTX ist ein Joint Venture zwischen Portsnportals. com (www.portsnportals.com), dem E-Commerce-Unternehmen von Hutchison Port, und der Oracle Corporation. Von dem Marktplatz erhofft man sich rationellere und wirtschaftlichere Lieferketten für die 800 Mrd. US$ große Gütertransportbranche. Spediteure, Hersteller, Logistikunternehmen und andere Marktplatzbetreiber können dort Kapazitäten für Lkw, Flugzeug, Eisenbahn, Schiff und Lagerhaus sowie die damit verbundene Logistik handeln. Beginn des Marktplatzes ist für das dritte Quartal 2000 geplant. HPH betreibt 18 Häfen in Asien, Europa und Amerika und besitzt mehrere Dienstleistungsunternehmen.
+Daten online abgleichen: Die Internet-Firma Space2go. com (www.space2go.com) hat den ersten Online-Dienst für den Datenabgleich zwischen Computern, Organizern und Handys entwickelt. Damit können Informationen zwischen unterschiedlichen elektronischen Geräten abgeglichen werden. Schon heute besitzt jeder Manager im Durchschnitt mindest vier Geräte mit eigener Datenhaltung. Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit vergeht damit, Termine abzugleichen, Adressen zu aktualisieren , Telefonnummern zu korrigieren und Dateien zwischen verschiedenen Computern hin- und herzuschieben. Die einzige Gemeinsamkeit aller Geräte ist der Internetanschluss.
+Automatisierungsindustrie: Der Siemens-Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik (www.ad.siemens.de) hat unter www.vertacross.com einen neutralen, herstellerübergreifenden Online-Marktplatz für die Automatisierungsindustrie eröffnet. Der Fokus liegt zunächst auf die EU und UDA, weitere Märkte sollen später erschlossen werden.
+Firmendaten: Eine Software zur Entwicklung von Unternehmens-Portals bringt Sybase (www.sybase.de) heraus. Damit können verschiedene Datenquellen integriert werden. Der Zugriff erfolgt über eine einheitliche Oberfläche. Dabei übernimmt das Portal auch wesentliche Verwaltungsaufgaben, überwacht Zugriffsrechte und personalisiert die Darstellung.
+E-Procurement: Bei der Beschaffung im Zusammenhang mit der Maschinenwartung (MRO) setzt Siemens Procurement Consulting (www.siemens.de) künftig auf Purchasing@Work, eine Software für die Elektronische Beschaffung von Remedy (www.remedy.com). Das Programm automatisiert und beschleunigt die Beschaffung von Hilfsmaterialien und Dienstleistungen. Hierzu kann es die Kataloge verschiedener Anbieter und der Zulieferer einbinden, Berechtigungen überprüfen und Workflow-Prozesse anstoßen. Der Status einer einmal getätigten Bestellung läßt sich überdies jederzeit im System nachverfolgen.
+Außenhandelsinformationen: Unter www.bfai.com sind täglich aktuelle Berichte zu den wichtigsten Märkten der Welt in einer Übersicht verfügbar. Die Seite „bfai-heute“ in der Rubrik „aktuell“ zeigt kostenlos die ersten fünf Zeilen des Informationsangebotes. Wer mehr wissen möchte, kann gegen Gebühr den kompletten Text aus der Datenbank aufrufen. Das Angebot im Internet der Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (bfai) besteht aus Datenbanken wie Länder und Märkte, Geschäftswünsche, Ausschreibungen im Ausland, Investitions- und Entwicklungsvorhaben, Auskunfts- und Kontaktstellen, Rechts- und Patentanwälte sowie der Zolldatenbank. Kostenlos ist die Nutzung der aktuellen Förderdatenbank, die Informationen darüber bietet, wer bei Auslandsgeschäften wie behilflich sein kann.
+Allianz für den Handel: Inter-World (www.interworld.com), Sun Microsystems (www.sun.com) und Cisco Systems (www.cisco.com) geben ihre Zusammenarbeit für den elektronischen Handel bekannt. Mit Retail Essentials, einer gemeinsamen E-Commerce-Komplettlösung aus Software, Hardware und Netzwerkkomponenten, richtet sich die Allianz der drei Internet-Spezialisten an sogenannte „Dot-Coms“ ebenso wie an den etablierten Groß- und Einzelhandel mit E-Commerce-Am- bitionen.
+Millionenumsatz: Mehr als 5 Mio. DM Umsatz bilanziert nach US-GAAP erzielte die Abaxx Technology GmbH (www.abaxx.de) im ersten Jahr ihres Bestehens. Für den Hamburger Dienstleister Gaudia (www.gaudia.com) richtet das Unternehmen das System „Ticketmanager“ zum Eintrittskartenverkauf im Internet ein. Dem Münchener Unternehmen Vitago (www.vitago.de) richtete Abaxx einen schlüsselfertigen Internet-Shop für Drogerieprodukte ein. Der Stuttgarter Anbieter von E-Business-Software will im zweiten Jahr durch Niederlassungsgründungen im europäischen Ausland und in den USA den internationalen Markt erschließen.
+Softwarefusion für virtuelle Marktplätze: I2 Technologies (www.i2.com), Anbieter von E-Business-Lösungen, und Aspect Development (www.aspectdv.com), Marktführer im Bereich Kollaborationslösungen für B2B-Marktplätze, gaben die Fusion ihrer beiden Unternehmen bekannt. Mit dem Aktientausch im Wert von 9,3 Mrd. US$ ist der bisher größte Firmenzusammenschluss in der Geschichte der Softwareindustrie vollzogen. Mit der Fusion wird Aspect eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von I2. Gleichzeitig gab I2 die Übernahme von Supplybase (www.supplybase.com) bekannt. Supplybase bietet Komplettlösungen für webbasierte Produktentwicklung und Katalogisierung von Zulieferteilen und -komponenten. Zusammen bauen die Unternehmen das Produkt Tradematrix aus, das eine Plattform und ein Instrumentarium für den Aufbau und Betrieb von virtuellen Marktplätzen ist.
+B2B-Engagement: Nortel (www.nortel.com) hat eine eigene E-Business-Unit gegründe, in der die kürzlich übernommenen Clarifys (www.clarify.com) und Periphonics zusammengefasst werden. Mit Clarifys Kundenmanagementsoftware und Periphonics Callcenter-Technik sowie ihrer eigenen Netztechnologie will Nortel eine breite Produktpalette für den B2B-Commerce anbieten. Dies reiche vom drahtlosen Zugriff auf Kundeninfos via Handy über die Verknüpfung von Web-Site und Callcenter bis zum sprachgesteuerten Online-Handel. Gleichzeitig will Nortel ihr Europa-Geschäft forcieren. Dazu hat sie ihre Anteile an den Joint Ventures mit Dasa in Deutschland und Matra in Frankreich auf 58 bzw. 55% erhöht und die operative Führung übernommen. (sas)
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