Lichtgitter

„Typen-Lücke“ geschlossen

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Mit den ersten Lichtgittern vom Typ 3 hat der Automatisierungsspezialist Pilz eine Weltneuheit für diesen Bereich präsentiert: Die neuen Lichtgitter PSENopt II ermöglichen Anwendungen der Sicherheitskategorie Performance Level d (PL d). Das spart Kosten, da eine Überdimensionierung aufgrund der Sicherheitsanforderung vermieden wird.

Pressen und Stanzen weisen ebenso Gefahrenzonen auf wie etwa Bestückungsplätze, Montaglinien, Roboteranlagen oder Regallager. Für den Schutz von Mensch und Maschine in gefährlichen Bereichen lassen sich dort Lichtgitter integrieren, die mit einem unsichtbaren Schutzfeld aus Infrarotstrahlen die Zone absichern. Wird ein Lichtstrahl unterbrochen, löst das sofort einen sicheren Abschaltbefehl aus.

Hinzu kommt: Im Vergleich zu mechanischen Schutzeinrichtungen ermöglicht die mit Lichtgittern geschaffene barrierefreie Sicherheit zudem ergonomische Arbeitsabläufe, wodurch es sich produktiver arbeiten lässt.
Einen neuen Lichtgitter-Typ, der die „Typen-Lücke“ der überarbeiteten Normenversion IEC/EN 61496-1 schließt, hat Pilz jetzt neu im Programm. Das neulich von Pilz erstmals auf der Hannover Messe präsentierte PSENopt II ist als Lichtgitter vom Typ 3 konzipiert – und damit laut dem Ostfilderner Automatisierungsspezialisten „eine Weltneuheit“.
Denn die Norm IEC/EN 61496 zu Lichtschranken, Lichtvorhängen und Lichtgittern definiert lediglich die Typen 2 und 4: Nach der Änderung der Norm dürfen Typ-2-Lichtgitter nur noch in Applikationen mit Performance Level c eingesetzt werden, Typ-4-Lichtgitter dürfen weiterhin für Performance Level e eingesetzt werden. Dem Performance Level d ist Typ 3 zugeordnet, der bisher produktseitig nicht verfügbar war. Daher müssten Anwender im konkreten Fall auf Typ 4 ausweichen, wenn sie die Sicherheitsanforderung PL d erfüllen wollten. Mit PSENopt II ist jetzt dieses Ausweichen auf Typ 4 nicht mehr notwendig, wenn PL d gefordert ist. So lässt sich mit den neuen Lichtgittern das für die Sicherheitsanforderung genau passende Level umsetzen. Das reduziert letztendlich Kosten, da nicht überdimensioniert werden muss.
Schutz vor Schock …
Die neuen Lichtgitter eignen sich vor allem für Handarbeitsplätze, Zuführung/Abführung von Material und für das Materialhandling in Roboterapplikationen. Mit ihrer hohen Schockbeständigkeit von 50 g sind sie dabei bestens für raue Industrieumgebungen geeignet. So bieten PSENopt II-Lichtgitter nicht nur eine erhöhte Flexibilität mit Blick auf ihren Einsatzort, sondern steigern genauso die Maschinenverfügbarkeit.
… und langem Stillstand
Über den Handschutz hinaus bieten PSEN-opt II als Lichtgitter Typ 3 auch Fingerschutz bis PL d. Dabei arbeiten die Lichtgitter mit durchgängigen Einzelstrahlen, die sogenannte „Totzonen“ komplett ausschließen. So können die Lichtschranken näher an die Anwendung rücken. Dank der Totzonenfreiheit sparen Anwender Platz in der Applikation.
Auch die Verfügbarkeit der Applikation erhöhen die Lichtgitter: Alle wesentlichen, für einen Maschinenstopp verantwortlichen Ursachen oder Systemdefekte lassen sich laut Firmenangaben schnell und einfach dank LEDs auswerten. Dies minimiert Stillstandzeiten. Zudem lassen sich Lichtgitter vom Typ PSEN-opt lI mit den dazugehörigen Montagehilfen flexibel einsetzen sowie einfach installieren. Durch ihren 5-poligen Anschluss können sie direkt an die dezentrale Peripherie PDP67 angeschlossen werden. Der Vorteil dabei ist, dass sich der Aufwand für die Inbetriebnahme reduziert. In Verbindung mit Steuerungstechnik von Pilz stellen die Lichtgitter PSEN-opt II eine sichere und wirtschaftliche Komplettlösung für alle Branchen und Einsatzgebiete dar, betont der Anbieter.
Zwar ist die Steuerungstechnik mit einem Anteil von rund zwei Drittel nach wie vor der größte Umsatzträger. Doch die Sensorik holt auf und trägt heute laut Renate Pilz, der Vorsitzenden der Geschäftsführung, 15 Prozent zum Umsatz bei. Das Portfolio reicht dabei von Sicherheitsschaltern zur Überwachung von Positionen und trennenden Schutzeinrichtungen wie die Lichtgitter der PSENopt-Familie oder Kamerasystemen zur Überwachung von Flächen und Räumen. „Mit Innovationen wie der Weltneuheit im Bereich Lichtgitter sowie Schutztürsystemen und der Sensordiagnose schreiben wir die Erfolgsgeschichte ,Pilz Sensorik ’, kurz PSEN, auch 2016 weiter fort“, sagt Renate Pilz. dk


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