Startseite » Allgemein »

Umfassende Systempartnerschaft gefragt

Allgemein
Umfassende Systempartnerschaft gefragt

Winfried Witte, Vorstandsvorsitzender Bosch Rexroth AG, Lohr a. Main
Anzeige
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wächst der Zwang, sich zu konzentrieren. Das gilt ganz besonders für den Maschinenbau, der auch weiterhin unter einem erheblichen Ingenieurmangel leiden wird. Für Maschinenhersteller gewinnen damit die Zulieferer als Systempartner entscheidende Bedeutung, denn sie übernehmen das Zusammenstellen von Komponenten zu kompletten Funktionsmodulen für die Bewegung innerhalb der Maschinen.

Als Zulieferer von Maschinenherstellern ist die Bosch Rexroth AG in den vergangenen Jahren diesen Weg nicht nur mitgegangen, sondern hat ihn durch die Entwicklung von Drive & Control-Systemen in allen Technologien der industriellen Bewegung mitgestaltet. Anschlussfertige Fluideinheiten, mit Servomotoren kombinierte Kugelgewindetriebe oder branchenspezifische elektrische Antriebs- und Steuerungslösungen tragen bereits heute zu einem erheblichen Anteil zum Umsatz bei.
Damit ist aber nur der halbe Schritt getan: Jetzt gerät das optimale Zusammenspiel der einzelnen Technologien ins Blickfeld. Gerade hier liegt ein großes Potenzial für den Maschinenbau, umfassende Systempartnerschaften einzugehen und seine Ressourcen auf die Kernkompetenzen zu fokussieren. Schon heute suchen vor allem die Global Player des Maschinenbaus und große Endanwender wie die Automobilindustrie diese Partnerschaften.
Als Hersteller aller industriellen Bewegungstechnologien ist unser Ziel die „Total Connectivity“ von Hydraulik, Pneumatik, elektrischer Steuerungs- und Antriebstechnik sowie linearer Bewegungstechnologie als Voraussetzung für umfassende Lösungen.
Dabei liegt der Fokus auf dezentraler Intelligenz und international akzeptierten Schnittstellen. Bei der Hydrauliksteuerung mit Sercos Interface bleiben die Stärken jeder einzelnen Antriebstechnologie erhalten und werden durch die Steuerungstechnik sogar noch optimiert. Durch die Kombination von Best-in-Class-Komponenten, kompletten Drive & Control-Systemen und Intelligenz gewinnt die Maschine an Leistungsfähigkeit. Mehr noch, damit können die Maschinenhersteller den Wunsch der Endanwender nach einfacherer Bedienung und weniger Komplexität erfüllen.
Entscheidend für das Funktionieren von solchen umfassenden Systemlösungen ist die Kompetenz des Zulieferers in der Entwicklung intelligenter, weltweit einsetzbarer Lösungen. Dazu muss der Systemlieferant die Bedürfnisse seiner Kunden kennen und verstehen. Eine durchgehende Branchenorientierung und intensives Applikations-Know-how werden damit für den Maschinenhersteller zu wichtigen Kriterien bei der Auswahl seiner Systempartner.
Auf der anderen Seite kann der Hersteller seine Maschinen noch weiter modularisieren und seine Entwicklungs- und Produktionsabläufe optimieren. Das Ergebnis ist eine Verkürzung der Time-to-Market – und damit ein Wettbewerbsvorsprung.
Winfried Witte
Anzeige
Aktuelles Heft
Titelbild Beschaffung aktuell 09
Ausgabe
09.2020
PRINT
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de