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Veränderungen mutig angehen

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Veränderungen mutig angehen

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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nur ungern verabschiedet er sich von lieb gewonnenen Gewohnheiten, und das selbst dann, wenn er weiß, dass sie ihm nur Nachteile bringen.

Das haben wir doch immer schon so gemacht!“ Und: „Warum etwas Neues wagen, wenn es bisher doch auf den eingefahrenen Pfaden ganz gut geklappt hat.“ Menschen mit hohem Beharrungsvermögen, die jede Veränderung scheuen wie der Teufel das Weihwasser, finden schnell rationale Argumente, mit denen sie ihre Trägheit und ihren Unwillen, etwas zu verändern, entschuldigen und begründen.

Die meisten Menschen tendieren dazu, Veränderungen abzulehnen. Sie wollen am Bewährten festhalten, streben nach innerer und äußerer Stabilität und bevorzugen Werte wie Sicherheit und Harmonie. Ich frage Sie jetzt: „Wollen Sie Ihr liebes Leben lang wie die Ente an ein und demselben Teich hocken bleiben?“
Für den Fall schreibe ich auf Ihren DENKZETTEL: „Dann lernst du, liebe Ente, aber auch nie etwas anderes kennen als deinen Teich. Dein Horizont reicht lediglich bis zum Rand deines Gewässers, aber nicht darüber hinaus – bis du dann in deinem eigenen Saft schmorst. Merke dir: Enten landen meistens auf der Speisekarte.“
Der Schriftsteller Giuseppe Tomasi di Lampedusa hat gesagt: „Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert.“ Darum: Verabschieden Sie sich von Ihrem Enten-Dasein, verändern Sie sich, wagen Sie das Neue, verlassen Sie den sicheren Teich und begeben Sie sich auf die unbekannten Seitenwege. Denn Stillstand bedeutet oft Rückschritt.
Natürlich – das ist leichter gefordert als umgesetzt. Darum: Beginnen Sie mit kleinen Schritten und Flugversuchen, die vom Teich wegführen. Fragen Sie sich, welche Gewohnheiten und Rituale Sie daran hindern fortzufliegen. Wer jeden Tag eine Kleinigkeit in seinem Tagesablauf verändert, trainiert seinen Veränderungs-Muskel, macht sich die Veränderung zur neuen Gewohnheit – und kann dann auch weite Ausflüge wagen.
Notieren Sie auf Ihrem DENKZETTEL: Schauen Sie zur Abwechslung mal die Tagesthemen oder das RTL Nachtjournal – und nicht immer nur das heute-journal. Stehen Sie mit dem linken Fuß auf statt mit dem rechten. Fahren Sie einen anderen Weg zur Arbeit. Setzen Sie sich in der Kantine an einen anderen Tisch – mit anderen Kollegen, vielleicht zu denen aus der Produktentwicklung.
Und dann geht es ran an die größeren Veränderungen. Sie sind unzufrieden am Arbeitsplatz und mit den Gesprächen mit den Verkäufern? Dann verändern Sie Ihre Einkaufsstrategie. Verabschieden Sie sich von Ihrem Gesprächsleitfaden. Überlegen Sie, was Sie an Ihrem Verhalten und an der Situation, die Sie unzufrieden macht, verändern können und müssen.
Enten beschweren sich und verändern nichts. Sie hingegen entwickeln sich zum Veränderungs-Adler und haben den Mut, sich von Gewohnheiten, die Sie behindern und blockieren, zu trennen.
Dass Ihnen dies gelingt, wünscht Ihnen
Ihr
Ardeschyr Hagmaier
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