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Vorsichtiger Optimismus für 2014

STahlkonjunktur
Vorsichtiger Optimismus für 2014

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2013 war für Stahleinkäufer ein sehr gutes Jahr. Stark zurück gegangene Notierungen haben den Beschaffern hier in die Karten gespielt. Zum Jahresbeginn 2014 befindet sich die Stahlindustrie in einer konjunkturell und strukturell schwierigen Situation. Zwar ist die Mengenentwicklung in Deutschland im vergangenen Jahr relativ stabil geblieben. So wurde bei der Rohstahlproduktion mit 42,6 Mio. t sogar in etwa das Vorjahresniveau 2012 (42,7 Mio. t) erreicht. In anderen stahlerzeugenden Regionen außerhalb Asiens ist die Erzeugung dagegen im vergangenen Jahr gesunken. Allerdings haben die Rückgänge bei den Absatzpreisen in Verbindung mit weiterhin relativ hohen Rohstoffkosten zu einer schwierigen wirtschaftlichen Lage geführt. Dies hat auch die Stahlindustrie in Deutschland unter Anpassungsdruck gesetzt. Mit Blick auf die konjunkturellen Rahmenbedingungen erwartet die Wirtschaftsvereinigung Stahl für 2014 eine leichte Verbesserung. Hierfür spricht zum einen, dass die globale Konjunkturerholung vorankommt, die diesmal vor allem von den Industrieländern getragen wird. Auch in der Euro-Zone zeigen die Konjunkturindikatoren wieder nach oben, in Deutschland wie auch in den südlichen Problemländern. Von der steigenden internationalen Nachfrage profitieren die exportorientierten Stahlverarbeiter. Insbesondere in der Automobilindustrie sind die Konjunkturdaten zuletzt gut ausgefallen: So seien die Auftragseingänge gestiegen. Außerdem hätte sich die Pkw-Produktion im Januar um 11 % gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht. Die Bauindustrie ist dank des Wohnungsbaus mit hohen Auftragsbeständen in das neue Jahr gestartet. Der verhaltene Bestelleingang im Maschinenbau zeigt allerdings, dass noch kein wirklich breit angelegter sektoraler Aufschwung eingesetzt hat.

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