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Linde Material Handling: Automatisieren – aber richtig!

Advertorial

Automatisierung in der Intralogistik
Automatisieren – aber richtig!

Auf der Suche nach Lösungen zur Effizienzsteigerung des Warenumschlags kommt gegenwärtig kaum ein Unternehmen an den Themen Automatisierung und Vernetzung vorbei. Doch viele Intralogistikverantwortliche fragen sich, welche Prozesse sich wirtschaftlich sinnvoll automatisieren lassen und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Roboter & Co. den gewünschten Erfolg bringen.

Autor: Frank Heptner, VP Intralogistics Solutions Sales & Realisation, KION Group AG

Die gute Nachricht vorweg: Parallel zu den durch E-Commerce und Individualisierung der Produkte gestiegenen logistischen Herausforderungen wächst die Bandbreite an intelligenten Lösungen, die diese Komplexität beherrschbar machen. Und nicht nur große Industrie- und Handelsbetriebe, sondern auch mittlere und kleine Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen können ihren Lageralltag mit teil- oder vollautomatisierten Systemen deutlich flexibler und (kosten-) effizienter gestalten. Dabei reicht das Spektrum bei Linde Material Handling von teil- und vollautomatisierten Flurförderzeugen bis hin zu kompletten Lagerlösungen, Fördersystemen sowie autonomen Pick- und Kommissioniersystemen. Vorteil für die Kunden: Sie haben nur einen Ansprechpartner, denn die Systeme werden aus einer Hand geliefert und schließen das Angebot von Partnerunternehmen wie Dematic, Anbieter integrierter Automatisierungstechnik und Schwesterunternehmen aus dem Konzern der KION Group, ein.

Stabile Datennetze bilden die Grundlage

Logistikverantwortliche, die sich bereits mit Automatisierung beschäftigt haben, wissen: Damit selbstfahrende Flurförderzeuge (FTS), Kommissionierer und Regalbediengeräte in Aktion treten können, braucht es eine entsprechende IT-Infrastruktur. Denn nur, wenn Auftrags- und Prozessdaten ungehindert übertragen werden, lassen sich (teil-) automatisierte Flurförderzeuge, Maschinen oder Anlagen koordinieren und steuern. Deshalb gilt es zunächst zu prüfen, ob die infrastrukturellen Rahmenbedingungen im Betrieb für einen möglichen Einsatz automatisierter und vernetzter Technik gegeben sind. Viele Firmen verfügen in ihren Lagerhallen zwar über die erforderlichen WLAN-Netze, um Informationen in Echtzeit auszutauschen. Oftmals hapert es aber an der nötigen Performance dieser Netzwerke, was bei Überlastung dazu führen, kann, dass die autonomen Systeme stehen bleiben und ihren Dienst quittieren.

Ohne Prozessbeschreibung geht es nicht

Läuft der Warenfluss im Betrieb kreuz und quer, ist eine Automatisierung kaum möglich. Um zu überprüfen, ob ein Prozess sinnvoll automatisiert werden kann, gilt es, ihn zunächst in allen seinen Einzelschritten zu beschreiben. In der Praxis offenbaren sich oft schon durch diesen Schritt ungeahnte Effizienzpotenziale. Beispielsweise, indem andere Warenträger zum Einsatz kommen oder Fahrwege optimiert werden. Dabei können die Kostenersparnisse durch eine Restrukturierung der manuellen Prozesse bereits so groß sein, dass sich mit weiteren Investitionen in teil- oder vollautomatische Lösungen kein großer Zusatznutzen mehr erzielen lässt.

Jede Materialfluss-Aufgabe besteht aus zwei Teilen: Transport und Handling. Beide können entweder manuell oder automatisch ausgeführt werden. So kann etwa der Transport automatisch organisiert sein, das Handling aber manuell, oder umgekehrt. Die Königsdisziplin besteht in der vollautomatischen Abwicklung beider Teildisziplinen!

Manuell, teil- oder vollautomatisch?

Grundsätzlich gilt: Automation ist in der Intralogistik überall dort sinnvoll, wo es standardisierbare Warenumschlagsprozesse gibt, die sich sehr oft wiederholen. Bei der konkreten Ausgestaltung geht es um den Grad der Transporteffizienz (Menge), die Flexibilität bei Routenänderungen sowie die Handhabemöglichkeit der verschiedenen Ladungsträger. Um die denkbaren Optionen gegenüberstellen und bewerten zu können, hilft eine Ladungsträgermatrix. Unterteilt nach „manuell“, „semi-automatisch“ und „voll-automatisch“ werden die physischen Prozesse Fahren sowie Be- und Entladen in Bezug gesetzt zur Art der Ladungsträger (z.B. Großladungs- und Kleinladungsträger) und der Transportstrecke (Indoor/Outdoor). Die Felder in der Matrix geben Aufschluss darüber, welche Logistiklösungen mit welchem Automatisierungsgrad für den untersuchten Logistikprozess besonders geeignet sind.

Im Anschluss an diese Priorisierung gilt es, die möglichen Alternativen hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit zu bewerten. Heißt: Welche Einsparungen durch semi- respektive vollautomatische Lösungen im Vergleich zu manuellen Prozessen zu erwarten sind. Hierbei spielen vor allem die Investitionskosten, das Lohniveau, aber auch das gewählte Schichtmodell eine Rolle.

Nach der quantitativen folgt die qualitative Bewertung der Lösungen. Diese abschließende Evaluation berücksichtigt die gewachsenen Strukturen des Unternehmens und seine spezifischen Schwerpunkte – etwa in puncto Arbeitssicherheit, Nachhaltigkeit oder Ergonomie. Kunde A legt beispielsweise besonderen Wert auf Flexibilität bei gleichzeitig höchsten Sicherheitsanforderungen. Für Kunde B ist hingegen die Umschlagleistung bei einer minimalen Fehlerrate von größter Bedeutung. Die Gewichtung dieser Faktoren entscheidet am Ende, ob und in welche semi- bzw. vollautomatische Lösung investiert werden sollte. Diese Abwägung muss bei jedem Projekt individuell und gemeinsam mit dem Kunden erfolgen, um den unterschiedlichen Anforderungen Rechnung zu tragen.

Fazit

Wer als Unternehmen gewillt ist, seine logistischen Abläufe grundlegend zu hinterfragen und strukturiert aufzustellen, der kann mit dem richtigen Partner an Bord das volle Optimierungspotenzial einer automatisierten, vernetzten Logistik für sich erschließen. Von den nötigen Vorarbeiten sollte sich niemand abschrecken lassen, denn sie decken oft weiteres Optimierungspotenzial auf! Und die Aussichten sind vielversprechend: Bereits in den nächsten zwei Jahren werden neue Ansätze entstehen, die selbst vollautomatisierte Versorgungsprozesse immer öfter wirtschaftlich machen.

www.linde-mh.de

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