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Smart Production Solutions: Bündelung von Automatisierung und IT

Automatisierungsmesse SPS steht für Smart Production Solutions
Bündelung von Automatisierung und IT

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Als Fachmesse für die smarte und digitale Automatisierung geht die SPS (vormals: SPS IPC Drives) in ihr 30. Jahr. Die Nürnberger Leistungsschau mit rund 1650 Ausstellern nimmt für sich in Anspruch, dass Besucher sich innerhalb eines Tages einen kompletten Marktüberblick verschaffen können.

Wer sich zu aktuellen Themen der Automation informieren möchte – gleich ob es sich um Produkte und Lösungen oder um richtungsweisende Technologien der Zukunft handelt – kommt an dieser Fachmesse nicht vorbei. In diesem Jahr öffnet die in Nürnberg stattfindende SPS vom 26. bis 28. November ihre Tore. Ihre
30. Auflage hält neben Neuigkeiten auch Änderungen formaler Natur bereit. Da ist einmal der Name selbst: Aus SPS IPC Drives wurde schlicht und einfach SPS. Das Akronym steht aber nicht wie einst für Speicherprogrammierbare Steuerung, sondern für „Smart Production Solutions“.

Das mag für viele auf den ersten Blick nicht verwunderlich klingen. Wurde der vormalige dreiteilige Messename zumeist mit SPS abgekürzt. Aber mit dem neuen Titel will der Veranstalter, die Mesago Messe Frankfurt GmbH, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits unterstreicht der Name die digitale Transformation der Messe, andererseits verleiht er der Leistungsschau ein globales Markenbild.

„Die SPS IPC Drives war rein namentlich eine Akkumulation von Produkten. Das funktioniert heute nicht mehr“, betonte Christian Wolf, Geschäftsführer des Automatisierers Hans Turck GmbH & Co. KG und Vorsitzender des Ausstellerbeirates der SPS.

SPS 2019 rückt smarte und digitale

Automation in den Fokus

Die Jubiläumsausgabe rückt nun den digitalen Wandel klar in den Fokus. „Der Charakter und das Produktportfolio der Veranstaltung werden beibehalten, aber wir verknüpfen das Digitalisierungsportfolio mit der Welt der Automatisierung und zeigen so, dass wir zukunftsfähig sind“, erklärt Martin Roschkowski, Geschäftsführer bei Mesago (siehe dazu das Interview auf Seite 68).

SPS bleibt Arbeitsmesse und lässt

Show-Charakter außen vor

Insgesamt zeigen auf dem Messeparkett rund 1650 Aussteller aus aller Welt ihre Lösungsansätze sowie diverse Produkte und Applikationsbeispiele zur digitalen Transformation. In 17 Hallen (wie im Vorjahr) können sich Besucher über Produkte und aktuelle Trends der Branche informieren. Auch IT-Anbieter sind vermehrt auf der SPS vertreten. Das Besondere daran ist: IT-Themen werden fokussiert im Verbund mit den Automatisierern dargeboten. Präsentationen der Themen wie Big Data, Cloud-Technologie, dem neuen Telekommunikationsstandard 5G und künstliche Intelligenz erfolgen oft praxisbezogen in Gemeinschaftsaktionen und -demos mit Automatisierungsanbietern. Hier zieht der Veranstalter jedoch eine klare Grenze: „Wir zeigen Use Cases und nicht mehr nur Konzepte und Ideen“, sagt Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS. Die Messe solle weiterhin eine Arbeitsmesse bleiben und nicht zu einer Show-Veranstaltung mutieren, heißt es.

Das belegen auch die Zahlen: Im vergangenen Jahr kamen 58 % der 65.700 internationalen Besucher aus den Bereichen Konstruktion und Entwicklung, Produktion sowie aus der Geschäftsleitung. In diesem Jahr rechnet der Veranstalter mit rund 67.000 Besuchern.

Automatisierung bleibt dankbares Thema

Damit trotzt die SPS auch ein wenig der gesamten konjunkturellen Lage. Zwar hätten sich die Topjahre deutlich eingetrübt, wie Ausstellerbeiratschef Christian Wolf im Rahmen der Vorpressekonferenz zur SPS die aktuelle Konjunkturlage in der Industrie zusammenfasste. Die Automatisierung bleibe aber weiterhin ein dankbares Thema, so seine Aussage.

Auch die Zahlen des Branchenverbands ZVEI belegen die positive Entwicklung der Automatisierungsbranche im Vergleich zur gesamten Industrie: So ist der Branchenumsatz in Deutschland um 2 % auf 54 Mrd. Euro gewachsen. 2018 waren laut ZVEI 278.000 Mitarbeiter im Bereich der Automation in Deutschland beschäftigt, das sind 2,5 % mehr als im Vorjahr. Auch globale Auftragseingänge sind 2018 deutlich im einstelligen Bereich gewachsen, heißt es. Die EU bleibt mit 46 % der Hauptmarkt der deutschen Automatisierer. Insgesamt lag die Weltproduktion bei der Automation im Jahr 2017 bei 520 Mrd. Euro, rund 45 % davon wurden in China erwirtschaftet, gefolgt von der EU mit knapp 21 % (aus Deutschland kommen davon 8,2 %) und den USA mit rund 10 %.

Guided Tours fokussieren Anwendungsfälle

Themenbezogene Sonderschauflächen und Vorträge auf den Messeforen ergänzen das Produktangebot der Messe. So können sich Fachbesucher auch in diesem Jahr in mehreren Guided Tours einen kompakten Überblick zu den Themen Machine Learning und KI, Produkt- und Maschinensimulation, Industrial Security in der Fertigung, Cloud Ecosysteme und Predictive Maintenance verschaffen. Der Fokus der Touren liegt dabei auf echten Use Cases.

Umfassende Einblicke in spezifische Themen sowie die Möglichkeit, sich von Anbietern zu individuellen Anforderungen beraten zu lassen, erhalten Besucher auf den Gemeinschaftsständen

  • „Automation meets IT” in Halle 6 sowie
  • „AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“ in Halle 4A.

Die Foren der Verbände VDMA in Halle 5 und ZVEI in Halle 6 sowie die Messeforen in Hal-
le 3 und 10.1 bieten zudem fachspezifische Vorträge sowie Podiumsdiskussionen an. Besucher können sich hier zu branchenaktuellen Themen informieren und mit Experten im persönlichen Dialog austauschen. Weitere Informationen zur Messe gibt es online unter: sps.mesago.com


Messeinformationen

SPS in Zahlen und Fakten

  • Messegelände Nürnberg vom 26. bis
    28. November 2019
  • Geöffnet jeweils von 9 bis 18 Uhr,
    am letzten Messetag bis 17 Uhr
  • Messefläche: 136.000 m² in 17 Hallen
  • Schwerpunktthemen der Ausstellung:· Steuerungstechnik, IPCs, Elektrische Antriebstechnik, Bedienen und Beobachten,
    Industrielle Kommunikation, Software & IT in der Fertigung, Interfacetechnik, Mechanische Infrastruktur, Sensorik
  • Aussteller 2018: 1631, davon 544 (33,4 %) aus dem Ausland
  • Besucher 2018: 65.700, davon 18.154
    (27,6 %) aus dem Ausland

Nora Nuissl,

Redakteurin im Konradin-Verlag

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