Startseite » Automatisierung »

Energiefressern und vermeidbaren Lastspitzen auf der Spur

Messsystem
Energiefressern und vermeidbaren Lastspitzen auf der Spur

Das neue Strommesssystem 7KT PAC1200 sammelt über Sensorleisten und Daten-manager Messdaten von bis zu 96 Verbrauchern. (Bild: Siemens)
Siemens hat ein kostengünstiges Mehrkanal-Strommesssystem für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt: Das System vom Typ 7KT PAC1200 misst den Stromverbrauch von bis zu 96 Verbrauchern und stellt die Daten über eine Webapplikation grafisch dar. Die Messdaten können auch in bestehende Energiemonitoringsysteme übertragen werden. Entwickelt wurde das System für den Einsatz beispielsweise in Datacentern oder Bürogebäuden, in denen es viele einzelne Verbraucher gibt. Anwender können das System einfach in den Energieverteilerschrank installieren und so schnell und unkompliziert ihren Stromverbrauch zeit- und kostengenau für alle Verbraucher im Unternehmen erfassen und vergleichen. Dies macht den Stromverbrauch transparent und deckt Energiefresser oder vermeidbare Lastspitzen auf. Dadurch können Unternehmer gezieltere Maßnahmen zum Energiesparen umsetzen und Kosten senken.

Das modular aufgebaute System kann mit einfachen Handgriffen platzsparend im Energieverteilerschrank installiert werden. Die Anzahl der zu messenden Verbraucher lässt sich durch verschiedene Sensorleisten variieren. Die Leisten bietet Siemens mit drei, sechs, neun und zwölf Sensoren an. Die Sensoren nehmen die Messdaten direkt von den Leitungsschutzschaltern, die einzelnen Verbrauchern zugeordnet sind, und sammeln die Daten im Datenmanager. An einen Datenmanager können bis zu acht Sensorleisten angeschlossen werden. Die Messdaten werden an eine Webapplikation übermittelt und ausgewertet. Im Webinterface werden diese als Grafik und einzelne Werte dargestellt und gleichzeitig in Kosten umgerechnet. Anwender können so sehr übersichtlich den Verbrauch in Kilowattstunden und in Euro oder auch Schweizer Franken ablesen. Dabei rechnet die Webapplika-tion den Verbrauch und die Kosten auf Basis der aktuell gemessenen Daten auf Stunden-, Tage-, Wochen-, Monats- und Jahresverbrauch hoch. So können einzelne oder Gesamtwerte über längere Zeiträume einfach miteinander verglichen werden. Überdies lässt sich die Anwendung nach eigenen Vorgaben konfigurieren und an die Anforderungen im Unternehmen anpassen. Für Tablet-Computer und Smartphones gibt es eine App zur besonders komfortablen Visualisierung. Dadurch können sich Unternehmen schnell und einfach einen genauen Überblick über ihre anfallenden Stromkosten verschaffen, Werte über Wochen und Monate vergleichen und hohe Verbräuche identifizieren. dk


Hier finden Sie mehr über:
Aktuelles Heft
Titelbild Beschaffung aktuell 12
Ausgabe
12.2021
PRINT
ABO

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de