Weltwerkzeugmaschinenmarkt

Superlative und Rekorde

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Die Messe für Einkäufer, die sich für Werkzeugmaschinen interessieren, findet im September in Hannover statt. Die Veranstalter kündigen jetzt schon Superlative und Rekorde an.

Die EMO, nach Angaben der Veranstalter Weltleitmesse der Metallbearbeitung, findet vom 16. bis 21. September in Hannover statt. Hier zeigen Hersteller von Produktionstechnik aus aller Welt unter dem Leitthema „Intelligence in Production“ ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen rund um den Werkstoff Metall.
„Die EMO Hannover wird wieder ein Ereignis der Superlative für unsere Branche“, sagt Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover 2013, anlässlich des Internationalen EMO-Presseforums bei John Deere in Mannheim. Dies zeige die große Nachfrage.. Bis Ende Juni 2013 hätten sich rund 2000 Unternehmen angemeldet. Sie wollen den Fachbesuchern auf über 177 600 m² Nettoausstellungsfläche zeigen, wie sie diese Herausforderungen in der Fertigung am besten meistern können.
60 Prozent der Aussteller kommen nicht aus Deutschland, sondern aus 39 Ländern dieser Erde. Entsprechend seiner technologischen Führungsposition bildet Europa mit mehr als 1500 Ausstellern das Schwergewicht unter den Ausstellerregionen. Rund ein Fünftel, über 400 Betriebe, reist jedoch allein aus Asien an.
Aufgaben und Herausforderungen gibt es für die Werkzeugmaschinenindustrie genügend. Das zeigt sich in der Marktentwicklung. In den vergangenen 20 Jahren bis 2012 hat sich der internationale Werkzeugmaschinenverbrauch auf rund 66 Mrd. Euro fast verdreifacht. Seit der Jahrtausendwende ist er auf Euro-Basis im Schnitt um fast fünf Prozent jährlich gewachsen. Treiber war vor allem Asien, wo 2012 etwa 60 Prozent der gesamten internationalen Werkzeugmaschinenproduktion verbraucht wurden.
Im laufenden Jahr erwarten Wirtschaftsforscher nochmals einen Anstieg des Werkzeugmaschinenverbrauchs um zwei Prozent auf das Rekordvolumen von dann rd. 68 Mrd. Euro. Damit tritt nach drei starken Vorjahren vorübergehend eine „Beruhigung“ ein. Sie resultiert vor allem aus dem nach wie vor bestehenden Vertrauensverlust in die internationale Wirtschaftsentwicklung. Wirtschaftsforscher erwarten jedoch, dass Bruttoinlandsprodukt und Industrieproduktion im zweiten Halbjahr 2013 deutlich an Fahrt gewinnen. Demnach soll auch der Werkzeugmaschinenverbrauch 2014 um ein Zehntel wachsen.
Deutschland als Gastgeber gehört zu den großen Akteuren in der internationalen Werkzeugmaschinenszene. Nicht nur, dass die Deutschen als größte Ausstellernation mit mehr als 800 Firmen das Gesicht der Messe prägen. Als zweitgrößter Exporteur und viertgrößter Markt sind sie auch ein Schwergewicht für die Entwicklung in der internationalen Werkzeugmaschinenindustrie.
Im vergangenen Jahr produzierten die deutschen Hersteller Maschinen im Wert von 14,2 Mrd. Euro. Das entsprach einem Zuwachs von 10 Prozent. Unter den fünf größten Herstellernationen war dies das beste Ergebnis. Damit wurde auch das Vorkrisenniveau des Jahres 2008 wieder erreicht. Im laufenden Jahr stellen sich die deutschen Hersteller ähnlich wie die internationalen Produzenten auf Konsolidierung ein. Erwartet wird ein kleiner Zuwachs von einem Prozent. Gestützt wird diese Entwicklung wieder einmal vom Export, der sich mit rd. 9,6 Mrd. Euro bei einer Exportquote von 73 Prozent schon auf Rekordniveau befindet. Im laufenden Jahr wird auch hier nochmals ein leichter Zuwachs von einem Prozent erwartet.
(zum Foto: Auch in diesem Jahr wieder vertreten: Die Kategorie der Sägen, Gewindeherstellungsmaschinen, Schweiß-, Schneid-, Brennschneidmaschinen) dz
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