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Eine Agenda für nachhaltige Beschaffung

CWS hat Eckpfeiler für nachhaltiges Wirtschaften definiert
Eine Agenda für nachhaltige Beschaffung

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Bei CWS, einem Anbieter für Waschraumausstattung, Arbeitskleidung oder Schmutzfangmatten, spielt die Nachhaltigkeit der Produkte eine große Rolle. Das Unternehmen hat sechs Bereiche für eine nachhaltige Beschaffung definiert, die wir hier vorstellen werden.

Sicherheit und Gesundheit, die Digitalisierung der Lieferketten sowie die Nachhaltigkeit der Lösungen und Produkte, die sie ordern: Rund um diese Themen kreist der Alltag von Einkäufern im weiterhin Corona-gebeutelten 2021. Zulieferer und Dienstleister werden zunehmend auf diese Leistungen hin geprüft. Da die Beschaffung einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Gewinnmarge eines Unternehmens hat, fällt ihr eine Schlüsselposition im Unternehmen zu.

Aber nicht nur deshalb. Die Beschaffung ist in Pandemiezeiten mitverantwortlich für den Einkauf gesundheitsbewahrender und zugleich nachhaltigerer Produkte. Am Beispiel von Mund-Nase-Masken wurde allen sehr plastisch vor Augen geführt, wie schnell ein stark nachgefragtes Produkt die Müllberge anwachsen lässt.

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor

Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbsvorteil. Verantwortungsbewusste Einkäufer versuchen, auf die Kreislaufwirtschaft zu setzen und auf Einwegprodukte zu verzichten. Mehrweg-Produkte können aufbereitet und recycelt werden.

Ein Beispiel für ein Unternehmen der Kreislaufwirtschaft ist CWS. Es stattet Konzerne und Betriebe jeglicher Branche sowie kommunale Einrichtungen mit Mehrweg-Lösungen aus, die für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen. Hierzu zählen Schmutzfangmatten für den sicheren Tritt und mehr Sauberkeit im ganzen Gebäude, die bekannten Waschraumspender für Stoffhandtuchrollen, Seife und Desinfektionsmittel als auch hochfunktionelle Berufskleidung für den professionellen Einsatz. Darüber hinaus berät und versorgt CWS Unternehmen zum Brandschutz und unterstützt sensibelste Industriebereiche mit Reinraumdienstleistungen.

Die CWS-Agenda für eine nachhaltige Beschaffung:

Mietservice

Das Geschäftsmodell von CWS basiert auf dem Mietservice und somit bereits auf dem Nachhaltigkeitsgedanken.

Durch den Mietservice legt das Unternehmen Wert auf eine besonders hohe Qualität und Haltbarkeit der Produkte, die professionell instandgehalten und repariert werden. Falls Berufskleidung nicht mehr benötigt wird, wenn Mitarbeiter ihren Arbeitgeber verlassen, behält CWS diese Kleidung ein. Ändern sich Größen der Mitarbeiter, stellt CWS auf die neue Größe um. Beim Kauf eigener Kleidung ist diese Flexibilität nicht gegeben. Das Prozedere entlastet die Umwelt, da weniger neue Produkte produziert werden müssen und auch den Kunden, der sich nicht um Änderungen, Neuanschaffung und Lagermöglichkeiten kümmern muss.
Im fest vereinbarten Turnus liefert CWS Textilien wie Kleidung, Stoffhandtuchrollen oder Schmutzfangmatten an oder holt sie ab, um sie in den eigenen Wäschereien hygienisch und ressourcenschonend aufzubereiten.

Lange Lebensdauer

CWS setzt auch in Pandemie-Zeiten auf Spender mit Einmalstoffhandtüchern im Waschraum, um sich hautschonend und hygienisch die Hände zu trocknen. Tausende Händepaare trocknet eine Rolle in einem Lebenszyklus. Währenddessen wird sie rund 100-mal gewaschen und ersetzt etwa 22.000 Papierhandtücher.

Auch die CWS Berufskleidung lässt sich dank hochwertiger Gewebe lange einsetzen: Sicherheitsfunktionen der Schutzkleidung oder Imprägnierungen von Wetterschutzkleidung werden regelmäßig akribisch geprüft.

Sparsame Dosierung

Komfortabel, hygienisch und innovativ sind Lösungen mit einer Sensorautomatik, die sich kontaktlos und sparsam bedienen lassen. Die sensorgesteuerte Armatur CWS SmartWash mischt Wasser, Seife und Luft und gibt eine voreingestellte Menge dieser Mischung aus, so dass eine Überdosierung ausgeschlossen ist. Seife ist für die Händehygiene, besonders in Pandemiezeiten, extrem wichtig, um Infektionsketten zu unterbrechen. Wo der SmartWash installiert ist, verwenden alle bei der Händewäsche automatisch Seife und dies auch ausreichend lange. Die Mischtechnik spart bis zu rund 90 Prozent Wasser und bis zu 60 Prozent Seife.

Kreislaufwirtschaft

Unternehmen der Sharing economy setzen auf Wiederaufbereitung, Instandhaltung, Reparatur und Recycling nach dem Cradle-to-cradle-Prinzip: Die Produkte sollen für Mensch und Umwelt unbedenklich sein und weitestgehend auf wiederverwendbaren Rohstoffen basieren. CWS kann dafür einige Beispiele anführen:

  • Im Vergleich zu Papierhandtüchern produziert die Stoffhandtuchrolle 95 Prozent weniger Abfall, verbraucht 48 Prozent weniger Energie und verursacht 29 Prozent weniger Treibhausgasemissionen. Am Ende geht der Stoff dem Recycling zu und wird zu Putztüchern und Wischmopps verarbeitet. Papierhandtücher müssen aus hygienischen Gründen meist über den Restmüll entsorgt werden.
  • Neben der erfolgreichen Berufskleidung aus Fairtrade-Baumwolle führt das Unternehmen jetzt Kollektionen mit Polyesteranteil aus recycelten Plastikabfällen ein. 34 PET-Flaschen werden beispielsweise in einer einzigen Arbeitsjacke wiederverwertet.
  • In einem Upcyclingcenter bereitet CWS defekte Waschraumspender auf. Kann das Personal defekte Teile nicht mehr ersetzen, werden die Kunststoff-Korpusse von einem externen Partner zu Granulat verarbeitet und bilden so das Ausgangsmaterial für neue Produkte. Hierbei wird deutlich, dass das Bild einer Lieferkette überholt ist. Vielmehr arbeiten nachhaltig agierende Unternehmen in einem breiten Netzwerk mit Unternehmen unterschiedlichster Expertisen.
  • Ein besonderes Augenmerk schenkt CWS der Wasseraufbereitung: Das Waschwasser der Stoffhandtuchrollen wird zum Beispiel auch für die Vorwäsche von Schmutzfangmatten verwendet. In der Solinger CWS Wäscherei kommt in Kürze außerdem ein spezielles Elektrokoagulationsverfahrens zum Einsatz, um eine zu 100 Prozent chemiefreie Abwasseraufbereitung zu ermöglichen. In Schweden setzt CWS das Verfahren bereits sehr erfolgreich ein.

Soziale Nachhaltigkeit

CWS koordiniert die Produktion seiner Produkte und Kollektionen weitgehend selbst und hat damit eine gute Transparenz und Kontrolle in der Lieferkette, was zu einer nachhaltigen Beschaffung innerhalb des Unternehmens beträgt. 90 Prozent des Materials und der Produkte bezieht CWS aus europäischen Ländern mit meist starken Governance-Indikatoren, um Rechts- und Compliance-Verstöße zu begrenzen. Bezieht CWS Material aus Hoch-Risikoländern, werden die Lieferanten vor Ort nach dem BSCI-Standard auditiert.

Um dauerhaft gute Arbeitsbedingungen zu etablieren, setzt CWS auf langjährige Partnerschaften: Mit 50 Prozent der direkten Produktionspartner arbeitet das Unternehmen z.B. seit mehr als zehn Jahren zusammen.

Digitalisierung

Das New Normal verlangt mehr Automatisierung in den Prozessen. Nachrichten über Füllstande in den Waschraumspendern vermeiden Verzögerungen im Reinigungsprozedere und sorgen für effizientes Waschraummanagement, was für ein ebensolches Hygienemanagement in Pandemiezeiten besonders wichtig ist. Werden Ineffizienzen vermieden drückt das ebenfalls die Kosten.

Digitalisierte Hygienelösungen von CWS führen Waschraumgäste darüber hinaus virtuell durch den Händewachprozess, was zu mehr Gesundheit im Betrieb führen kann, indem die Angestellten sorgfältiger ihre Hände waschen und trocknen.

Fazit

Die nachhaltige Beschaffung wird für EinkäuferInnen ein immer wichtigeres Thema werden. Durch die Auswahl nachhaltig arbeitender Lieferanten können EinköuferInnen aktiv dazu beitragen, Nachhaltigkeit auch über ihr eigenes Unternehmen hinaus in der Lieferkette zu verankern. (sd)

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