Ganzheitliches C-Teile-Management

Beschaffungsprozesse optimieren mithilfe von Spezialisten

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Mit dem Service CPS miLogistics integriert Würth Industrie Service externe Lieferanten in das eigene Kanban-System. Kunden profitieren von geringerem Aufwand bei Beschaffung und Lieferantenverwaltung.

Alles ist miteinander vernetzt, funktioniert agil und dynamisch“, sagt Rainer Bürkert, Geschäftsbereichsleiter der Würth-Gruppe und Geschäftsführer von Würth Industrie Service. „Entsprechend dynamisch müssen alle Beteiligten sein, Menschen, Maschinen und Prozesse.“ Dies gilt auch für ein modernes C-Teile-Management. Deshalb geben viele Industrieunternehmen die komplette C-Teile-Abwicklung in die Hände von Spezialisten: von der Planung, Implementierung, Disposition, Beschaffung sowie den Warenein- und -ausgängen bis hin zu Qualitätsprüfungen und technischen Konstruktionsberatungen. Dabei sind digitale, vollautomatisierte Systemlösungen wichtiger denn je. Die Auswahl bei Würth ist vielfältig: Verschiedene RFID-Kanban-Lösungen für die Just-in-time-Versorgung mit Produktionsmaterial, ganzheitliche Automatensysteme in der dezentralen Materialversorgung, punktgenaue Belieferung und individuelle Gestaltung direkt am Verbrauchsort und Arbeitsplatz. Die heute eingesetzten Systeme erzeugen und verarbeiten eine Vielzahl an Daten. Über 2 Millionen digitale Vorgänge werden in einem einzigen Monat im C-Teile-Management für die Kunden abgebildet. Diese Datentransfers machen nur einen Bruchteil der gesamten Wertschöpfung eines Industrieunternehmens aus. Genau dort setzt eine neue Lösung an!

Artikel diverser Hersteller integriert

CPS miLogistics beinhaltet ein ganzheitliches Lieferantenmanagement, das dem Kunden Know-how, Technologien und Systeme zur Verfügung stellt. Es werden auch fremde Artikel und die dazugehörigen Lieferanten in das C-Teile-Management und in die Kanban-Belieferung von Würth integriert. Das ermöglicht individuelle Kundenwünsche, die über die eigene Produktpalette hinausgehen. Für Anwender bedeutet das weniger Aufwand bei Beschaffung und Lieferantenverwaltung, ein ganzheitlicher Service für alle Artikel sowie maximale Versorgungssicherheit.

Kunden können jederzeit das C-Teile-Management um zusätzliche Lieferanten und Produktgruppen erweitern. Die digitalisierte Wertschöpfungskette für alle Zulieferer vereinfacht den Informationsfluss zwischen unterschiedlichen Bereichen im Unternehmen. Das schafft Transparenz und Produktivität.

Das System bietet drei Möglichkeiten, um Lieferanten zu reduzieren, Ressourcen freizusetzen und Lagerkapazitäten zu sparen:

  • CPS miStock
  • CPS miDropship
  • CPS miSelf

Über CPS miStock bevorratet Würth die Ware der gewünschten Lieferanten im eigenen Logistikzentrum. Die Auslieferung erfolgt just in time über das Kanban-System. Das sorgt für Versorgungssicherheit − sogar bei Artikeln mit langen Lieferzeiten, die bisher vom Kunden selbst vorgehalten werden mussten. Das reduziert laut Würth kundenseitig den Lagerbestand sowie die Kapitalbindung – und sorgt für Platzersparnis im eigenen Lager.

Externe Lieferanten in Kanban integrieren

Im Rahmen von CPS miDropship bindet Würth weitere, vom Kunden definierte Lieferanten in das Kanban-System ein. Die Partnerlieferanten befüllen und etikettieren die Kanban-Behälter im Auftrag von Würth in ihrem eigenen Lager und schicken diese direkt an den Kunden. Den Befüll-Service in die Regale vor Ort übernimmt dann wieder Würth. Die Kunden profitieren durch die automatisierte Disposition und Bestandsverwaltung und können gleichzeitig ihre Wunsch-Artikel in das Kanban-System integrieren.

Selbstständige Verwaltung per CPS miSelf

Bei miSelf nutzt der Anwender das Würth-Kanban-System und die dazugehörige Hardware wie Behälter, Etiketten und Regale. Das System meldet digital die Artikelbedarfe und stellt die Daten bereit. Anschließend löst der Kunde selbst die Bestellung der benötigten Produkte beim Lieferanten seiner Wahl aus.

In das System können beliebige Artikel und Lieferanten aufgenommen werden. Dabei sind nicht nur C-Teile möglich, sondern auch A- und B-Teile, für die meist andere Einkaufsprozesse gelten; auch die Integration in die Intralogistik des Anwenders ist möglich. Über die RFID-Technologie reagieren Kunden frühzeitig auf Bedarfsschwankungen und können Warenflüsse zielgenau steuern. Die Technologie in bestehende Prozesse zu integrieren, verursacht geringen Aufwand. Die Produktivität steigt, da Fertigungsmitarbeiter nicht mehr selbst bestellen; vielmehr kennt das System eigenständig den Bedarf an Material und meldet diesen voll automatisiert an den Lieferanten. So lassen sich manuelle Fehler bei der Nachbestellung verhindern. Je nach Anforderung stellt Würth die reinen Behälterinformationen über die Stammdatenverwaltung bis hin zur Schnittstellenanbindung mit zusätzlich automatisierter Disposition.

Diese drei Kompenenten sind Teil von CPS miLogistics. Der Service ermöglicht es, in einer C-Teile-Management-Lösung verschiedene Lieferanten zusammenzufassen und gleichzeitig den Service von Würth Industrie Service auch für Artikel außerhalb des Würth-Sortiments zu nutzen. Damit bietet das Unternehmen eine Lösung, mit der Anwender ihre gesamte Lieferkette digitalisieren und transparenter gestalten. Durch die einfachen und schlanken Abläufe müssen Kunden bzw. Produktionsmitarbeiter nicht mehr selbst bestellen. Vielmehr kennt das intelligente System eigenständig den genauen Bedarf an Material und meldet diesen automatisiert an den Dienstleister. So wird sich künftig die komplette Supply-Chain weitgehend selbst steuern.


Das Unternehmen

Würth Industrie Service

Die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG ist innerhalb der Würth-Gruppe für die Belieferung der Industriebranche zuständig. Seit der Gründung 1999 ist das Unternehmen im Industriepark Würth am Standort Bad Mergentheim mit über 1.500 Mitarbeitern tätig.

Das Unternehmen ist mit einer Produktausrichtung aus über einer Million Artikeln kompletter C-Teile-Anbieter. Zentraler Punkt sind kundenindividuelle, logistische und dispositive Versorgungs- und Dienstleistungskonzepte sowie Sonderteile. Unter der Servicemarke „CPS – C-Produkt-Service“ bietet es modular aufgebaute Lösungen. Dabei rationalisieren verbrauchs- und bedarfsgestützte Systeme die Prozesse für Einkauf, Logistik und Qualitätssicherung und ermöglichen es, den Aufwand bei der Beschaffung von Kleinteilen kostenoptimiert durchzuführen.


Stephanie Boss,

Würth Industrie Service


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