Pumpen: Große Energieoptimierungspotenziale

Der Stahlproduzent spart, der Bierbrauer auch

Herstellung von Heizungsumwälzpumpen bei Grundfos.
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Unternehmen können durch die Optimierung ihrer Pumpensysteme den Energieverbrauch und die Kosten dieser zentralen Systeme um 20 bis 30 Prozent senken.

Elektrisch angetriebene Pumpensysteme kommen in fast allen Industriebetrieben zum Einsatz. Sie gehören zu den größten Stromverbrauchern in Deutschland — dementsprechend groß sind hier die Einsparmöglichkeiten.

Das ist der Grund für das Projektmodul „Leuchttürme energieeffizienter Pumpensysteme in Industrie und Gewerbe“, das die Deutsche Energie-Agentur GmbH (Dena) gemeinsam mit den Industriepartnern Grundfos GmbH, Sulzer Pumpen (Deutschland) GmbH und Wilo SE realisierte.
Demnach können Unternehmen durch die Optimierung ihrer Pumpensysteme den Energieverbrauch und die Kosten dieser zentralen Systeme um 20 bis 30 Prozent senken.
„Von der regionalen Brauerei bis hin zum globalen Stahlproduzenten — die Ergebnisse des Projekts zeigen, dass Effizienzsteigerungen unabhängig von der Größe und Branche eines Unternehmens möglich sind und sich schnell rechnen“, sagt Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. „Die erzielten Kapitalrenditen sind durchweg zweistellig und reichen von 30 bis weit über 100 Prozent.“
Im Rahmen des Projektmoduls erhielten ausgesuchte Unternehmen, bei denen die Pumpensysteme einen hohen Anteil am Stromverbrauch aufweisen, eine kostenfreie Beratung zur energetischen Optimierung. So kann beispielsweise der große Stahlhersteller ArcelorMittal Bremen GmbH mithilfe der erarbeiteten Maßnahmen allein bei zwei Pumpensystemen den Stromverbrauch um insgesamt 2,7 Mio. kWh senken und bei einem Strompreis von 12 ct/kWh jährlich Stromkosten in Höhe von 220 000 Euro einsparen. Doch auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zahlt sich eine Optimierung aus: So lässt sich der Stromverbrauch ausgewählter Pumpensysteme bei der sächsischen Neuen Torgauer Brauhaus GmbH durch Optimierung um 73 Prozent senken — eine Stromkostenersparnis von rund 10 000 Euro pro Jahr (angenommener Strompreis auch hier 12 ct/kWh).
Neben dem Bremer Stahlproduzenten ArcelorMittal und der sächsischen Neuen Torgauer Brauhaus GmbH erhielten auch der Papierproduzent Sappi, die BayerSchering Pharma AG sowie das Leverkusener Chemieunternehmen Kronos Titan eine Energieanalyse ausgewählter Pumpensysteme. Auf Basis der Analysen wurden für alle Unternehmen konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung erarbeitet.
Das Projektmodul „Leuchttürme energieeffizienter Pumpensysteme in Industrie und Gewerbe“ wird durchgeführt im Rahmen der Initiative „EnergieEffizienz“, einer bundesweiten Kampagne der Dena. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert dies. dz
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