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Zerspanung – ganzheitlich zum Erfolg

Walter AG stellt Kompetenzmarke für Beratung und Dienstleistungen vor
Zerspanung – ganzheitlich zum Erfolg

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In der Vergangenheit hat der Präzisionswerkzeughersteller Walter seine Beratung und Dienstleistungen nur punktuell angeboten. Im Unterschied dazu verfolgt das Unternehmen mit seinem Servicepaket „Walter Multiply“ einen ganzheitlichen Ansatz.

Mit Walter Multiply trägt das Unternehmen der zunehmenden Bedeutung von Beratung und Dienstleistungen im Werkzeugmarkt Rechnung. „Mit Walter Multiply bieten wir unseren Kunden ein maßgeschneidertes Angebot, das sie entlang der gesamten Prozesskette dabei unterstützt, Kosten und Komplexität zu reduzieren“, so der Vorstandsvorsitzende der Walter AG, Andreas Evertz. „Walter berät die Kunden während des gesamten Produktionsprozesses – von der Planung bis zum Betrieb. So können die Kunden das Potenzial unserer Produkte optimal ausschöpfen und ihre Produktivität deutlich steigern.“

Während die Walter AG in der Vergangenheit ihre Beratung und Dienstleistungen nur punktuell angeboten hat, verfolgt das Unternehmen mit seiner neuen Kompetenzmarke Walter Multiply einen ganzheitlichen Ansatz. Die Kunden erhalten dabei erheblich mehr als nur die Summe der einzelnen Service-Elemente. Durch die mehrstufigen Services entlang der gesamten Prozesskette werden die Erfolgsfaktoren vielmehr multipliziert.
Unter dem Dach der neuen Kompetenzmarke bietet der Präzisionswerkzeughersteller ein umfassendes Service-Konzept für die Bereiche Planung, Produktion & Logistik, Instandhaltung sowie Training & Know-how.
Planung: Das Modul für die Planung beinhaltet unter anderem die schon erfolgreich im Markt etablierten Walter Productivity Services (WPS). Dabei zeigen die WPS-Experten durch eine detaillierte Analyse der gesamten Prozesskette, bei der sämtliche Einzelkosten berücksichtigt werden, konkrete Einsparpotenziale auf. Im Walter Technology Center werden dabei sowohl bestehende Prozesse optimiert als auch neue, effizientere Prozesse entworfen. Der Vorteil für den Anwender: Seine Maschinenkapazität wird nicht beansprucht, und er erhält eine schlüsselfertige Lösung.
Vier Service-Module im Paket
Produktion & Logistik: Mit einem Bündel an Dienstleistungen unterstützt Walter die Produktions- und Logistikprozesse. Dazu gehören eine Software zur Organisation von Werkzeug- und Betriebsmitteldaten sowie die Beratung für eine effiziente Werkzeugverwaltung. In dem Modul hervorzuheben ist das Tool Management in verschiedenen Ausbaustufen – von der Bereitstellung von Werkzeugen durch Ausgabeautomaten bis hin zu komplexen Projekten, bei denen die Abrechnung nach gefertigten Bauteilen erfolgt.
Instandhaltung: Ein wesentliches Element dieses Moduls ist der Reconditioning-Service für die Bohr- und Fräswerkzeuge der Kompetenzmarken Walter Titex und Walter Prototyp. Durch Nachschleifen und Wiederbeschichten wird die Originalqualität verschlissener Werkzeuge wiederhergestellt.
Training & Know-how: Abgerundet wird das Portfolio durch umfangreiche Weiterbildungsangebote. Mit Basis- und Spezialseminaren – vor Ort beim Kunden oder im Walter Technology Center in Tübingen – kann der Anwender die eigene Kompetenz in allen Bereichen der Zerspanung ausbauen. So profitieren die Kunden von der langjährigen Erfahrung der Walter AG auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung, die traditionell für das Unternehmen einen hohen Stellenwert hat. sas

Die Ziele der Kunden gemeinsam erreichen

Interview mit Michael Schneider, Director Service & Engineering bei der Walter AG

Beschaffung aktuell: Wer sind auf Kundenseite Ihre Ansprechpartner für das Service- und Beratungsgeschäft?
Michael Schneider: Je nach Service-Angebot haben wir unterschiedliche Ansprechpartner. In erster Linie handelt es sich um „Entscheider“ in Führungspositionen. Je nach Größe eines Unternehmens und dessen Organisationsstruktur sprechen wir mit Geschäftsführern, Fertigungsleitern, Einkaufsleitern oder Leitern der Arbeitsvorbereitung. Da die Ansprechpartner alle Budget-Verantwortlichkeit tragen, haben sie ein Interesse, die Gesamtkosten zu reduzieren. Bei immer weniger Unternehmen stehen die reinen Werkzeugkosten im Vordergrund. Immer mehr unserer Kunden wollen einen Partner, der sie dabei unterstützt, ihre Ziele zu erreichen. Sie verlangen nach einer Gesamtkostenkalkulation, anhand derer genau dargelegt ist, wie sie mit den Werkzeugen die Produktivität steigern und ihre Herstellungskosten senken können.
Beschaffung aktuell: Wie sieht das Preismodell von Walter Multiply aus?
Schneider : Für die Module Reconditioning, also die Wiederaufbereitung der Werkzeuge und Training sowie den Bereich Recycling bieten wir festgeschriebene Preise an.
Die Preise für die Wiederaufbereitung richten sich nach der Produktfamilie, Durchmesser und Beschichtung der jeweiligen Werkzeuge. Dafür haben wir eine fest definierte Preisliste.
Für technische Trainings, die vor Ort beim Kunden stattfinden, berechnen wir einen festen Tagessatz für den Trainer.
Bei den Service-Modulen für Planung und Produktion & Logistik gehen wir auf die ganz individuellen Bedürfnisse unserer Kunden ein. Entsprechend individuell fällt auch das Angebot aus. Es kann sich sowohl nach erzieltem Einsparvolumen berechnen als auch nach Kosten pro gefertigtem Bauteil, tatsächlichem Verbrauch, Aufwand oder anderen Faktoren.
Beschaffung aktuell: Welchen Anteil haben die Werkzeugkosten an den gesamten Bauteilkosten?
Schneider: Der Anteil der Werkzeugkosten an den Kosten des ganzen Bauteils ist verhältnismäßig gering. Je nach Komplexität des Bauteils liegt er zwischen vier und sechs Prozent. Das bedeutet, dass eine Erhöhung der Standzeit oder eine Reduktion der Werkzeugkosten nur sehr geringe Einsparungen ermöglicht. Viel mehr Potenzial liegt dagegen in der Verbesserung der gesamten Prozesskette. In deren Betrachtung fließen Faktoren wie beispielsweise Maschinenlaufzeiten, Ausschussminimierung, Erhöhung des Ausstoßes oder ein effizienterer Einsatz des Personals mit ein. Genau an dieser durchgängigen Perspektive setzen wir mit Walter Multiply an. Indem wir den gesamten Entstehungsprozess eines Bauteils und nicht nur isoliert einzelne Bearbeitungsschritte im Auge haben, sind wir in der Lage, unseren Kunden Einsparpotenziale von 20 bis 50 Prozent und sogar darüber hinaus zu bieten. Mit diesem Ansatz, das gesamte System zu betrachten, heben wir uns auch vom Markt ab. Denn am Ende zählt für den Kunden nur, wie er seine Bauteilkosten senken und damit für seine Produkte eine höhere Wertsteigerung erzielen kann.
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