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Mehrwert durch globale Netzwerke

52. Symposium Einkauf und Logistik 8.–10. November 2017 – die Highlights
Mehrwert durch globale Netzwerke

Dr. Robert Fieten, der langjährige fachliche Leiter und Moderator des BME-Symposiums, der auch dieses Jahr wieder den „Hut auf hat“ gibt einen Überblick über die Highlights des bevorstehenden 52. Symposiums Einkauf und Logistik, das unter dem aktuell absolut passenden Motto „Mehrwert: Globale Netzwerke“ steht.

Immer dann, wenn es im November draußen kalt und neblig wird, gibt es in Berlin das Jahreshighlight für die Zunft der Einkaufs- und Supply Manager: Der BME lädt ein zu seinem Top Event, dem Symposium Einkauf und Logistik. Am 8. November ist es wieder soweit: Das 52. Symposium öffnet dann seine Pforten und mehr als 2000 Führungskräfte aus Einkauf und Logistik bevölkern wissbegierig die Hallen.

Globalisierung und Offenheit der Märkte

Dieses Mal haben die Programmverantwortlichen ein in Zeiten von Donald Trump, Brexit und einer möglichen Spaltung Spaniens hochbrisantes politisches Thema aufgegriffen. Es geht ihnen darum, den Mehrwert globaler Netzwerke mit freiem Handel und freien Informationsflüssen zu beschwören und aufzuzeigen, wie man diesen Mehrwert heben kann. Für die Wahl des Mottos sprechen gute Gründe: Globalisierung und Offenheit der Märkte statt Abschottung waren ohne Zweifel die Treiber der guten Wirtschaftsentwicklung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise vor nunmehr schon zehn Jahren. Die deutsche Wirtschaft – wieder Exportweltmeister im vergangenen Jahr und vermutlich auch in 2017 – hat davon sehr profitiert und würde unter einer Abschottung und einer „Unser-Land-first-Politik“ heftig leiden. Man sollte nicht vergessen: Den Einkaufsverantwortlichen boten sich dank der Offenheit des weltweiten Handels und der damit einhergehenden technischen Entwicklung, wie sie mit dem Internet als Infrastruktur für die neu entstehenden internationalen Netzwerke mit Lieferanten und Wertschöpfungspartnern gegeben sind, hervorragende neue Chancen. Diese haben sie im Interesse ihrer Unternehmen sinnvoll genutzt. So stehen heute den Exporten der deutschen Wirtschaft auch steigende Importe nicht nur von Rohstoffen sondern auch von anspruchsvollen Komponenten und Teilen gegenüber. Dank der weithin offenen Grenzen konnte sich die internationale Arbeitsteilung in den vergangenen Jahren gut entfalten.

Verlust der Planungssicherheit

Doch nun wird die Wirtschaftspolitik wichtiger Wirtschaftspartner zum Risiko Nummer eins. Global agierende Unternehmen sind daher nicht nur zuversichtlich. Die globale Zusammenarbeit und Vernetzung werden von der Politik infrage gestellt mit verheerenden Konsequenzen: Über viele Jahre erfolgreich aufgebaute Supply Chains drohen zu zerbrechen. Die Planungssicherheit geht verloren. Eines ist dagegen sicher: Der Preis, den wir letztlich alle für eine durch Protektionismus und Populismus geprägte Wirtschaftspolitik werden zahlen müssen, ist hoch und trifft die schwächeren Gesellschaftsschichten am stärksten.

Die Key-Note-Speaker

Diese Zusammenhänge zu beleuchten, haben sich mehrere Key-Note-Speaker im Plenum vorgenommen. Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstands der Salzgitter AG spricht zum Thema „Trade Wars – „Make trade fair again“. Michael Horn, Mitglied des Vorstands der Körber AG spricht über die Vernetzung globaler Ökosysteme und die Rolle des Einkaufs dabei. Im Abschlussplenum geht Jan Henning Mehlfeldt, Executive Vice President Purchasing and Supplier Quality der Webasto Group, auf die Chancen und Risiken eines global agierenden Automotive Einkaufs im aktuellen Umfeld ein. Hieran schließt sich nahtlos eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion u. a mit Elmar Brook, Mitglied des Europäischen Parlaments und Michael Harms, Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zum Thema “Populismus, Protektionismus und Nationalismus – Totengräber der Globalisierung?“ an. Den Abschluss bildet die Key Note von Dr. Gregor Gysi, Präsident Europäische Linke über „Europa – fantastisch oder furchtbar? Wie weiter?“

Neben den politischen Beiträgen geht es in den weiteren Key Notes und in den Parallelsessions um die Gestaltung der vernetzten Wirtschaft. Behandelt werden der unhackbare Computer, das Vorbild (?) Silicon Valley.

Gabriele Sons, Mitglied des Vorstands von Thyssenkrupp Elevator skizziert Arbeiten 4.0 in der Old Economy. In den zahlreichen Parallelsessions werden anhand konkreter Best-Practice-Beispiele nahezu alle Fragen der digitalen Transformation und von Einkauf 4.0 beleuchtet.

In Summe wird den Teilnehmern in diesem Jahr wieder sehr viel geboten – zum Nachdenken einerseits und zum Anwenden in der Einkaufsorganisation andererseits.

An den drei Tagen erhalten die Besucher in einzigartiger Weise das Rüstzeug für die Entwicklung ihrer Erfolgsstrategien.


Prof. Dr. Robert Fieten,
fachlicher Berater der
Beschaffung aktuell,
Köln

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