SAP Leonardo und IBM Watson für zukunftsweisende Source-to-Settle-Lösungen

SAP Ariba und IBM weiten Zusammenarbeit aus

Wollen zukünftig noch enger kooperieren: SAP und IBM (Bild: IBM)
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Die Softwareunternehmen SAP und IBM werden zukünftig noch enger zusammenarbeiten und gemeinsam für ihre Geschäftskunden neue, intelligente Lösungen auf Basis der „Watson“-Technologie entwickeln. Geplant seien gemeinsame Entwicklungszentren, zuerst in Palo Alto im Silicon Valley, dann auch am SAP-Firmensitz in Walldorf. Dort soll die Entwicklungn weiterer intelligenter Beschaffungslösungen und -services gefördert werden.

Im Zuge der Partnerschaft wird IBM Global Business Services Beratungs- und Geschäftsdienstleistungen bereitstellen, um die neuen Angebote zu entwickeln, zu implementieren und zu betreiben. In enger Zusammenarbeit mit SAP Ariba wird IBM zudem seinen Neu- und Altkunden inklusive den Anwendern von IBM Emptoris die Nutzung der SAP Ariba-Plattform ermöglichen, wo ihnen umfassende Funktionen und Source-to-Settle-Angebote zur Verfügung stehen.
Exzellenz und Spitzenqualität für die Transformation des Einkaufs
„Wir haben eine Cognitive-Procurement-Plattform entwickelt, die speziell darauf trainiert ist Beschaffungstransaktionen und unstrukturierte Daten wie Wetterinformationen, atypische Teilenummern in Vertragstexten und komplexe Preisstrukturen zu verstehen“, erklärt Jesus Mantas, General Manager Cognitive Process Transformation bei IBM Global Business Services. „Indem wir die Power von IBM Watson und der IBM Cloud mit den Fähigkeiten von SAP Ariba bündeln, sprengen wir die bisherigen Standards für die Beschaffungsperformance und bieten unseren gemeinsamen Kunden beispiellosen Mehrwert.“
„Der heutige Tag markiert einen Meilenstein in der Geschichte des Einkaufs“, ist auch Alex Atzberger, President von SAP Ariba, überzeugt. „Mit der tiefen horizontalen Integration der bewährten SAP Ariba-Plattform und der innovativen Funktionalität von SAP Leonardo und IBM Watson, hinter der die ganze Erfahrung der beiden renommiertesten Vertreter der Branche steht, lässt sich nun ein noch smarterer Source-to-Settle-Prozess realisieren, in dem die Unternehmen ausnahmslos alle wertschöpfenden Ausgabenkategorien effizient managen können.“
Intelligenz in jeder Phase
Mit den Gemeinschaftslösungen von SAP Ariba und IBM können Einkaufsprofis entlang der gesamten Supply Chain noch smartere und schnellere Entscheidungen treffen. Dabei haben die neuen Anwendungen das Potenzial, den gesamten Procurement-Prozess zu beeinflussen, von der Ausgabentransparenz über die Unterstützung von Einkäufern bis zur Optimierung des Content Management.
So transformiert ein mit IBM Watson Services kombinierter digitaler Assistent z. B. die Einkaufspolitik, indem er bei der Festlegung des RFP-Typs und der Ermittlung geeigneter Lieferanten auf Basis von Warenkategorie, Region oder Branche hilft sowie Informationen zu Marktsignalen und Preisentwicklung liefert, um optimale Resultate zu erzielen.
Auch die Vertragsvergabe wird mit SAP Leonardo und IBM Watson smarter und umfassender, indem Anwendungen automatisch relevante, auf juristische Textsammlungen und Taxonomien abgestimmte Vertragsbedingungen identifizieren, auf Basis von Benchmarking-Daten ähnliche Vertragsbedingungen für bestimmte Waren nach Branche oder Region ermitteln und optimale Preisziele vorschlagen, die Volumenplanungen und Rabattvereinbarungen berücksichtigen. Auch das Auffinden von Vertragsbedingungen und -zusammenfassungen soll automatisiert werden, damit in den komplexen Procurement-Szenarien der Zukunft jederzeit die Compliance gewährleistet ist. sas
Ausführliche Informationen zur Procurement-Partnerschaft von SAP Ariba und IBM sowie ein Exklusiv-Interview mit SAP Ariba President Alex Atzberger finden Sie in der Juni-Ausgabe von Beschaffung aktuell.
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