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Social Media im Kommen

Studie: Social Media Report Human Resources 2010
Social Media im Kommen

Auf der Suche nach neuen Mitarbeitern will ein Unternehmen sicher gehen, dass der Kandidat sich nicht als faules Ei entpuppt. Zunehmend ziehen Unternehmen Twitter, Facebook oder Xing als Auskunftsquelle über den Bewerber heran.

Social Media wird sich zunehmend als Werkzeug in der Personalarbeit durchsetzen. Dies brachte eine Studie zum Einsatz von Social Media in der Personalrekrutierung zutage. In 39 Prozent der deutschen Personalabteilungen wurden sie 2009 schon genutzt. In Österreich waren es 27 Prozent. Künftig möchten mehr Unternehmen neu damit arbeiten. 65 Prozent der deutschen Unternehmen konnten darüber direkt oder indirekt Bewerber einstellen (AT: 54 Prozent). Der Durchschnitt pro Unternehmen lag bei zwei Neueinstellungen.

Auf den Umgang mit Social Media scheint man nicht gut vorbereitet zu sein: Nur gerade einmal 18 bzw. 19 Prozent der befragten Firmen besitzen eine Social Media Policy, also Nutzungsrichtlinie für Mitarbeiter, 64 Prozent in Deutschland und 66 Prozent der österreichischen Unternehmen besitzen keine. Der eigene Ruf wird selten kontrolliert, dafür aber der der Bewerber: Nur 18 Prozent (DE) bzw. 17 Prozent (AT) überprüfen regelmäßig, was über das Unternehmen im Internet geschrieben wird. Dagegen gaben in Deutschland 59 Prozent und in Österreich 54 Prozent der Unternehmen an, dass man schon einmal online die Reputation eines Bewerbers überprüft habe. Studienleiter Thorsten zur Jacobsmühlen bewertet die Ergebnisse der Erhebung: „Die Studienergebnisse zeigen vor allem eins. Das Thema Social Media ist in den Köpfen der Human Resources Manager angekommen. Während Facebook und Twitter immer mehr Potenzial bieten und alle Alters- und Berufsgruppen vereinen, scheinen Personaler hier eher zaghaft zu agieren.“ Oftmals ist es die fehlende Zeit und Personalmangel, der als Grund angegeben wird. Twitter, Facebook und Co. müssen aktiv bespielt, also mit Inhalten gefüllt und mit Konversation bedient werden. Hier muss natürlich Zeit, aber vor allem auch Manpower investiert werden.
Leider verwechseln immer noch viele Personaler Social Media mit einer weiteren Möglichkeit, offene Positionen zu veröffentlichen. Die meisten Firmen, die Social Media nutzen, stellen auch darüber ein. Dies zeigt, dass die modernen Kommunikationsmittel als Hilfe im „War for Talents“ funktionieren. kg

Social Media Code of Ethics

Leitfaden zur Nutzung von Social Media vom Bundesverband Digitale Wirtschaft:
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