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Bis zu 20 Prozent Einsparpotenzial

Energieberatung
Bis zu 20 Prozent Einsparpotenzial

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Bild: onephoto/stock.adobe.com
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Nach einem signifikanten Rückgang des Strompreises hat nun auch der Gaspreis für das Kalenderjahr 2021 ein historisches 25-Jahres-Tief erreicht. Für die produzierende Industrie stellt diese Entwicklung eine Chance dar, mit minimierten Energiekosten aus der Corona-Krise zu kommen.

Welche Sparpotenziale es im unternehmerischen Energiemanagement gibt und was es zu beachten gilt, weiß Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer bei der unabhängigen Energieberatung Energie Consulting GmbH (ECG): „Selbst bei Unternehmen, die in den letzten Jahren schon gut aufgestellt waren, sind durch Experten-Analysen weitere zehn bis 20 Prozent an Einsparungen erreichbar.“

Wo lassen sich Energiekosten einsparen?

1. Beschaffung: Unternehmen sollten sich die niedrigen Gas- und Strompreise für die Zukunft sichern. Mit geringem Aufwand verbessert dies die Kostenbasis für die kommenden Jahre merklich und ohne Risiko.

2. Vertragsgestaltung: Die aktuell gültigen Verträge sind umgehend zu überprüfen, wie eine Unterschreitung der vereinbarten Menge gehandhabt wird.

3. Steuern und Abgaben: Die wenigsten Unternehmen nutzen alle der rund zehn Entlastungsmöglichkeiten.

4. Netznutzungsentgelte: Insbesondere bei Kurzarbeit werden die Kriterien für die günstigere atypische Netznutzung erreicht. Eine mögliche Ersparnis von 20 bis 50 Prozent der Netzentgelte rechtfertigt den Aufwand.

5. Energiemanagement: Wer ein aufwendiges Energiemanagementsystem (EnMS), etwa nach ISO 50001 etabliert hat, obwohl er keinen entsprechenden Auflagen unterliegt, kann eventuell durch Umstieg auf ein einfacheres EnMS (etwa nach DIN 162471) den Aufwand reduzieren.

Wie groß sind die Einsparpotenziale?

Jedes Unternehmen kann 20 bis 30 Prozent der Energiepreise einsparen. Die Tabelle mit einem Überblick ist unter www.energie-consulting.com/einsparpotenziale zu finden.

Wie lange dauert es, bis Effekte sichtbar werden?

Umgehende Rückerstattungen sind genauso möglich wie eine 12 bis 24 Monate dauernde Latenz, da die Beschaffung in die Zukunft gerichtet ist. Diese späteren Ersparnisse können dann die neuen Belastungen aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz abfedern. (sd)

www.energie-consulting.com

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