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Einkauf & Supply-Chain: Neue Wege der Prozessoptimierung

Webinar
Einkauf & Supply-Chain: Neue Wege der Prozessoptimierung

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Webinar „Neue Wege der Prozessoptimierung im (indirekten) Einkauf von B- und C-Artikeln finden“ Bild: Fiedels/stock.adobe.com

Herausfordernde Zeiten benötigen unkonventionelle Lösungen. Die zunehmende Digitalisierung zeigt, dass eine nachhaltige Neustrukturierung im Einkauf notwendig ist, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele Unternehmen haben bereits innovative Lösungen genutzt und im (indirekten) Einkauf von B- und C-Artikeln Prozesse optimiert und Kosten gesenkt.

Save 2 shape ist ein Modell, das pragmatische Ansätze zur Neuausrichtung im Einkauf bietet. Unternehmen generieren Einsparungen und erstellen gleichzeitig Optimierungsansätze zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit für die gesamte Supply-Chain.

Phase 1: Senkung von Einkaufskosten bei Nicht-A-Artikeln und Dienstleistungen. Dadurch erzielte signifikante Einsparungen erhöhen direkt den EBIT.

Phase 2: Die generierten Kosten- und Ertragspotenziale finanzieren nun anschließende Strategiemaßnahmen zur Optimierung der gesamten Supply Chain (Re-Investment).

Entwickelt wurde das Modell in Kooperation mit der GMVK Procurement Group und der GOcon Consulting. Lernen Sie das Modell in dem Webinar „Neue Wege der Prozessoptimierung im (indirekten) Einkauf von B- und C-Artikeln finden“ kennen.

Termin:

17. September 2021; 10:30–11:30 Uhr

Teilnahme-Link (Linkedin):
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Drei Fragen an den Referenten Stefan Papenberg

Stefan Papenberg, Geschäftsführer GOcon GmbH (Bielefeld) und Leiter Materialwirtschaft Mitglied der Geschäftsleitung (interimistisch) Hesse Lignal/Hesse GmbH & Co. KG (Hamm) stellt das Modell Save 2 Shape vor:

Welche Idee steht hinter Save 2 Shape?

Stefan Papenberg: „Die Gesamtbetrachtung der aktuellen Probleme und zukünftigen Anforderungen der Unternehmen hat die GOcon GmbH und die GMVK Procurement GmbH bewogen, ein neues, innovatives Maßnahmenpaket zu entwickeln, das Unternehmen kurzfristig und ohne Investition Wettbewerbsvorteile verschafft. Knackpunkte sind Überforderung durch komplexe Logistik, Aufrechterhaltung stabiler Lieferketten, transparente Kommunikation aller beteiligten Akteure, verlässliche Analysen, wirkungsvolle Sofortmaßnahmen und nicht zuletzt die Priorisierung in Anbetracht begrenzter Budgets. Wir stellen nun gemeinsam ein Modell bereit, das die Prozesse von Beschaffung über Produktion, Lager und Logistik bis zum Kunden behandelt – normalerweise sind das mehrere einzelne Projektschritte, die zumeist unabgestimmt zögerlich angegangen werden und nicht ineinandergreifen. Die Unternehmen haben keine Transparenz über Daten und ihr Handeln in der verzweigten Organisation; sie verlieren wertvolle Zeit, laufen resilienteren Wettbewerbern hinterher und können auch ihren Kundenversprechen so kaum gerecht werden. Pandemie, Rohstoff- und Materialverknappungen, Naturkatastrophen und Insolvenzen sind Beispiele für Ereignisse, die sich nicht timen lassen, auf deren Auswirkungen man sich aber strukturiert vorzubereiten hat. Siehe auch das Lieferkettengesetz. Die Risikopalette erweitert sich ständig. Der Einkauf weiß das nur zu gut, aber er muss dann auch handeln. Mit Save 2 Shape lässt sich die Kette von Beschaffung bis Endkunden digital abbilden und effizient ausrichten – das alles ohne Brüche und aus einer Hand.“

Save 2 Shape ist ein 2-Phasen-Modell für Strategien, die sich selbst finanzieren. Was bedeutet das konkret?

Papenberg: „Wir gehen dabei gemeinsam mit den Unternehmensvertretern vor. Bei allem hilft uns unsere pragmatische BI-Lösung. Phase 1 umfasst 9 Schritte. Im Fokus steht die Senkung von Einkaufskosten bei Indirects, also B- und C-Artikeln sowie Dienstleistungen. Aus Erfahrung wissen wir, dass sich hier über alle Branchen hinweg signifikante Einsparungen erzielen lassen – und die erhöhen direkt den EBIT. Voraussetzung für alle folgenden Analysen ist die Herstellung von Spend-Transparenz und die Optimierung der Stammdatenqualität. Die generierten Kosten- und Ertragspotenziale finanzieren dann in Phase 2 die anschließenden Maßnahmen zur Optimierung der gesamten Supply Chain. Ziel ist, den Kunden zu stabilen und resilienten Lieferketten zu verhelfen, indem komplexe oder intransparente Strukturen abgebaut und bestehende Lücken geschlossen werden. So soll es gelingen, die Produktionsfähigkeit sicherzustellen, die Lieferperformance zu verbessern, Auftragsrückstände zu verhindern und Umsatzzuwächse zu erzielen.“

Welche Bereiche und Aufgabenfelder optimieren Sie mit Save 2 shape?

Papenberg: „Save 2 Shape bietet eine systematische end-to-end Risikobewertung der Supply Chain über alle Bereiche hinweg, leitet kurzfristige Maßnahmen ein, gibt Strukturen und zeigt gleichzeitig Erkenntnisse für die künftige Ausrichtung auf. Dabei benchmarken wir z.B. die eigene Positionierung, Beschaffungsmärkte, Lieferanten und Konditionen. Wir ermitteln das Potenzial für Ausschreibungen, machen Lose verhandlungsfähig und zeigen auch, wo und mit wem strategische Partnerschaften unter den Aspekten Innovation und Nachhaltigkeit Sinn machen.

Phase 2 umfasst 5 Schritte. Zunächst checken wir, welche Bereiche der Supply Chain Optimierungspotenzial aufweisen. Nach der umfassenden Analyse erfolgen Lösungsvorschläge, und dann gehen wir in Absprache mit dem Kunden relativ schnell die notwendigen Maßnahmen an. Mit einem Benchmark-Vergleich der Ergebnisse des Checks geben wir gleichzeitig Aufschluss über den Stand des Unternehmens im Vergleich zu ähnlichen Unternehmen.

Erfahrungsgemäß sind es häufig Themenfelder aus dem Bereich der Prozessoptimierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Risikomanagement, Kundenzentrierung, Organisations- und Strategieentwicklung, die aktuell eh bereits auf der Agenda erfolgreicher Unternehmen stehen. Und natürlich befähigen wir die Mitarbeitenden zur nachhaltigen Umsetzung, denn auch nach unserem Einsatz müssen die Ergebnisse stimmen – also nachhaltig sein, wie man heute sagt. So schwierig die aktuelle Krisensituation für die globale Wirtschaft ist, sie bietet auch Chancen und schafft Raum für Neues. Save 2 Shape ist ein sehr gutes Beispiel dafür.“

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