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Vom richtigen Umgang mit Risiken und Kapazitäten

Supply Chain Innovation Day 2022
Vom richtigen Umgang mit Risiken und Kapazitäten

Vom richtigen Umgang mit Risiken und Kapazitäten
Nils Haupt, Hapag Lloyd, bei seiner Keynote zur Containerschifffahrt. Bild: Leon Zacharias/ISCM-HSG

Mehr als 150 Teilnehmer kamen Ende September auf Einladung des Instituts für Supply Chain Management der Universität St. Gallen (ISCM-HSG) im Würth-Haus in Rorschach zusammen. Anlässlich des 6. Supply Chain Innovation Day (SCID) 2022 präsentierten Spezialisten ihre Lösungen und Herangehensweisen, wie sich die Hürden in den Lieferketten angehen lassen. „Derzeit erleben wir eine bislang unbekannte Dichte von globalen Supply-Chain-Disruptionen, die nahezu alle Branchen betreffen. Mehr denn je sind innovative Wege gefragt, um die großen aktuellen Herausforderungen zu überwinden und die Resilienz von Wertschöpfungsnetzwerken zu erhöhen“, betont Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Direktor am ISCM-HSG. Die Begrüßung erfolgte durch die Veranstalter vom Institut und den Gastgeber Würth Logistics. Den Kern der Veranstaltung bildeten Keynotes von Hapag-Lloyd, Interroll und Victorinox sowie Podiumsdiskussionen zu Themen wie Risikomanagement in der Lieferkette, See- und Hinterlandverkehr sowie Nachhaltigkeit und Wasserstoff. Darüber hinaus präsentierten sich Jungunternehmen wie der Procurement-Spezialist Archlet oder der Fördertechnikanbieter Cellumation in kurzen Pitches, im Foyer konnten Interessierte mit einer Reihe von Ausstellern ins Gespräch kommen und abschließend lud der Management Board Summit zum Netzwerken ein. Leon Zacharias, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektmanager am ISCM-HSG: „Der Supply Chain Innovation Day bietet nicht nur eine Plattform für Corporates, Wissenschaft und Diskussion, sondern auch die Möglichkeit für Jungunternehmen und Start-ups, in der Branche Fuß zu fassen.“

Der Blick auf den Schiffverkehr hat aufgezeigt, wie schnell die Warenströme ins Stocken geraten und mit welchem Aufwand entsprechende Anpassungen verbunden sind. Unter anderem Investitionen in Konsumgüter hätten zusammen mit Staus, Streiks und Engpässen zu einem operativen Chaos in der Logistik geführt. Wie sich Supply Chains in solch volatilen Zeiten managen lassen, darüber sprachen Vertreter aus den Bereichen Spedition, Verlader, Plattform und Intralogistik. Wichtig sei vor allem die Kommunikation zwischen den Beteiligten, Prozesse digital abzubilden und diese, wo es Sinn macht, zu automatisieren sowie eine hohe Transparenz über die gesamte Lieferkette. Letztere ist besonders für ein funktionierendes Risikomanagement wichtig. Das Supply Chain Risk Management benötigt große Datenmengen, um verlässlich zu funktionieren. Dennoch braucht es auch Spezialisten, welche anhand der Informationen die richtigen Schlüsse ziehen können. Denn trotz aller technologischen Entwicklungen bleibt der Faktor Mensch in volatilen Zeiten ein unerlässlicher Bestandteil der Supply Chain. Der nächste SCID findet am 26.09.2023 statt. (ys)

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