Karriere: Beförderungen kommen selten von alleine

Karriere

Beförderungen kommen selten von alleine

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Schüchtern abwarten, bis der Vorgesetzte zur Beförderung einlädt, ist definitiv nicht der richtige Weg. Entscheidend sind Initiative und eindeutige Vorstellungen. (Bild: Fotolia)
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Gute Leistungen werden nicht automatisch von Kollegen und Vorgesetzten wahrgenommen. Viele Arbeitnehmer fühlen sich unwohl, über ihre Erfolge zu reden. Vor allem Frauen sind in der Regel zurückhaltender. Das betrifft auch den Willen, beruflich voranzukommen – falsche Bescheidenheit führt aber in der Regel nicht weiter. „Möchte man in seinem Job aufsteigen, ist es sinnvoll, dies dem Chef auch zu signalisieren“, weiß Dörte Götz, Geschäftsführerin des Bewerbungszentrum Mainz. „Ein verhaltenes Abwarten ist nicht zu empfehlen, wenn man Karriere machen möchte.“

Das Gespräch suchen

Vorgesetzte haben oft nicht den genauen Überblick über die Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter. Deshalb sei es in der Regel nicht erfolgreich, darauf zu hoffen, dass der Chef von alleine bemerkt, dass seine Mitarbeiterin oder sein Mitarbeiter verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen möchte, so Dörte Götz. Ein strategisch günstiger Moment, den Chef anzusprechen, seien Entwicklungsgespräche. Selbstverständlich könne man auch jederzeit seinen Vorgesetzten um einen Termin bitten, um dort über den Wunsch nach mehr Verantwortung und Aufstiegsmöglichkeiten zu sprechen.

Sich eigene Ziele klarmachen

Wichtig sei eine gründliche Vorbereitung auf das entscheidende Gespräch. „Im ersten Schritt sollte man sich erst einmal selber Gedanken darüber machen, wohin man sich beruflich entwickeln möchte. Erst im zweiten Schritt steht das klare Kommunizieren mit dem Chef über seine Vorstellungen an“, so Dörte Götz. Viele wüssten zwar, dass sie aufsteigen wollen, aber nicht konkret und in welche Richtung. „Unsere Erfahrung im Bewerbungszentrum Mainz zeigt, dass es sehr hilfreich sein kann, seine Ziele und Karrierevorstellungen mit einem erfahrenen Profi zu besprechen. Auch für eine konkrete Karriereplanung sind wir unterstützend da.“

Professionelle Vorbereitung

Auch um einzuschätzen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen, tut ein professioneller Blick von der Seite gut. Welche Kompetenzen besitze ich, wo kann ich sie einsetzen und: Wie verkaufe ich sie am besten? „Das sind die Fragen, die oft im Vorfeld eines Gesprächs mit dem Vorgesetzten aufkommen“, berichtet Dörte Götz. „Natürlich weiß jeder, was er praktisch kann – weniger offensichtliche Kompetenzen wie Teamführung, Konfliktlösungsfähigkeit oder über Jahre aufgebaute Netzwerkbeziehungen nehmen die Mitarbeiter als besondere Eigenschaften dagegen gar nicht wahr.“

www.bewerbungszentrum-mainz.de

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