Intralogistik

Durchdigitalisiert von der Kennzeichnung bis zur Palettierung

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Die Intralogistik von morgen ist komplett „durchdigitalisiert“. Mit den Hard- und Softwarelösungen von Bluhm lässt sich der innerbetriebliche Materialfluss von der Verpackung über die Kennzeichnung bis hin zur Auslieferung steuern.

Ganz auf die durchdigitalisierte Logistik fokussiert der Kennzeichnungsanbieter Bluhm Systeme. Im Sinne von Industrie 4.0 steuert die Software Bluhmware vollautomatisch ganze Verpackungslinien. Bei der Bad Meinberger Mineralbrunnen wurden beispielsweise alle Module der Verpackungsanlage für das Exportgeschäft der Thomas-Henry-Produkte an Bluhmware angebunden. So steuert die Software die Kennzeichnung, Verpackung, Etikettierung und Palettierung von 13 verschiedenen Artikeln für 55 Exportländer in zwei unterschiedlichen Umverpackungsvarianten. Alle in der Anlage integrierten Module erhalten ihre Befehle und Daten direkt von der Bluhmware. Dazu zählen nicht nur Etikettierer, Laserbeschrifter, Drucker oder Etikettendruckspender, sondern ebenso Scanner, Roboter, Auspacker, Sensoren, Kameraprüfsysteme und Palettierer.

Etikettendruckspender beschleunigen Prozesse der Intralogistik

Auch mithilfe von Etikettendruckspendern lassen sich intralogistische Prozesse beschleunigen. Bei der Görtz Logistik gelangen Waren dank einer vollautomatischen Logistik und mehreren Legi-Air-4050-Etikettendruckspendern von Bluhm Systeme zum Beispiel innerhalb von nur fünf Minuten vom Wareneingang zum Warenausgang. Pakete werden am Wareneingang gescannt und von Etikettendruckspendern mit Barcodelabels versehen, anhand derer sie vollautomatisch durch das Warenlager geschleust werden. Soll ein Paket sofort weiterverschickt werden, wird es so innerhalb von fünf Minuten mit einem Versandetikett versehen und zum Warenausgang transportiert.

Auch für die Logistikbranche interessant ist der Palettenetikettierer Legi-Air 4050 P. Er eignet sich zur mehrseitigen, GS1-konformen Palettenetikettierung im Stillstand oder im Durchlauf ohne Palettenstopp. Das System bietet laut Hersteller viele Vorteile im Hinblick auf Geschwindigkeit, Sicherheit, Einsatzmöglichkeiten, Größe und Servicefreundlichkeit.

Die Etikettierung mit Barcode- und/oder Versandetiketten übernehmen Hochleistungsetikettierer wie der Legi-Air 6000, der mit 2250 Takten pro Stunde überdurchschnittlich schnell und präzise unterschiedlich hohe Kartons im Durchlauf etikettiert. Diese Hochgeschwindigkeit verdankt er dem servoelektrischen Antrieb und der Leichtbauweise seines Applikators. Per Drehapplikator ist er in der Lage, Etiketten flexibel zu drehen, um jederzeit einen einwandfrei auslesbaren Barcode zu gewährleisten. Mit der modularen Bauweise lässt er sich zudem leicht in Produktionsumfelder integrieren.

Piezo-Tintenstrahldrucker mit Seiko-Schreibkopf

Auch Tintenstrahldrucker bringen logistisch relevante Kennzeichnungen auf. Mit dem Direktdruck auf Kartonagen lassen sich je nach Druckqualität sogar Etiketten einsparen: Auf der Fachmesse Logimat 2019 hat Bluhm erstmals den neuen Piezo-Druckkopf des Tintenherstellers Seiko für die Drucksysteme der Markoprint-Reihe gezeigt. Mit bis zu 360 dpi druckt der X1JET SX MK3 hochauflösende Klarschrift, Codes, Grafiken und Logos in Druckhöhen von 1 bis maximal 108 mm. Der Schreibkopf verwendet eine pigmentierte Öl-Tinte, mit der auch in Graustufen gedruckt werden kann. Druckgeschwindigkeiten von maximal 150 m/min sind möglich.

Beim X1JET SX MK3 sind Tintentank und Druckkopf über einen bis zu 1,5 m langen Schlauch verbunden. Eine automatische Entlüftung des Systems gewährleistet ein dauerhaft sauberes Druckbild. Eine Pumpe gleicht den internen Zirkulationsdruck automatisch an, sodass Tintentank und Druckkopf niveauunabhängig montiert werden können. (dk)

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