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Mega-Deals in der Logistikbranche

Steigendes M&A-Volumen im ersten Quartal
Mega-Deals in der Logistikbranche

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In der globalen Transport- und Logistikbranche ist der Gesamtwert der Übernahmen, Fusionen und Beteiligungen zu Jahresbeginn 2012 deutlich gestiegen. Das M&A-Volumen verdoppelte sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 22,6 Mrd. US-Dollar, wie aus der Studie „Intersections – Transportation and Logistics Industry Mergers and Acquisitions“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht.

Der Anstieg des M&A-Volumens ist in erster Linie auf mehrere Transaktionen mit einem Übernahmewert von mehr als einer Mrd. US-Dollar, so genannten Mega-Deals, zurückzuführen. So steuert allein die angekündigte Übernahme des europäischen Paketdienstes TNT Express durch den US-Wettbewerber UPS rund 6,8 Mrd. US-Dollar zur Gesamtbilanz bei.
„Für das Gesamtjahr 2012 bleiben wir nach dem starken Auftakt vorsichtig optimistisch. Dies gilt insbesondere für Investitionen in den Bereichen Transportinfrastruktur und Reedereien. Allerdings ist das Transaktionsgeschehen in der Logistikbranche extrem konjunkturabhängig. Sollte sich der Wirtschaftsaufschwung in den Schwellenländern abschwächen, würde dies auch Folgen für das globale M&A-Volumen haben“, kommentiert Klaus-Dieter Ruske, Partner und Leiter des Bereichs Transport und Logistik bei PwC.
Im vergangenen Jahr gab es in der Transport- und Logistikbranche weltweit 177 Deals mit einem Gesamtwert von 52,7 Mrd. US-Dollar, 2010 standen 187 Transaktionen und 110,7 Mrd. US-Dollar zu Buche.
Schwellenländer ziehen Investoren an
Die gewachsene Bedeutung der Schwellenländer für die Transport- und Logistikbranche lässt sich auch am M&A-Geschehen des ersten Quartals 2012 ablesen. So zielten im ersten Quartal 2012 erstmals mehr Transaktionen auf Beteiligungen in den Emerging Economies (52,9 %) als in den etablierten Industriestaaten (47,1 %). Im Jahr 2011 lag das Verhältnis noch bei 41,2 Prozent zu 58,8 Prozent.
Bemerkenswert ist insbesondere die Entwicklung in Brasilien. Hier gab es im ersten Quartal sechs „rein brasilianische“ Deals, deren Gesamtwert 8,6 Mrd. US-Dollar erreichte. Allein auf die Beteiligungen an drei Flughafengesellschaften entfielen gut 7,2 Mrd. US-Dollar. Ausländische Investoren engagierten sich demgegenüber nur mit rund 800 Mio. US-Dollar in Brasilien.
Die gemessen am inländischen Transaktionsvolumen zweitstärkste Region war Europa. Dank der erwähnten TNT-Übernahme belief sich das M&A-Volumen auf insgesamt neun Milliarden US-Dollar, während sich europäische Investoren mit 1,8 Mrd. US-Dollar außerhalb Europas engagierten. Ein weiterer Treiber der M&A-Aktivitäten im Transport- und Logistiksektor ist die anstehende Privatisierungswelle von Projekten in Russland. (Foto: TNT Express GmbH) cm
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