Studie zur Digitalisierung

Beschaffung hinkt hinterher

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Die Studie fand heraus, dass der Einkauf oft noch im „damals“ steckt. Bild: everettovrk/Fotolia
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Ivalua, ein Anbieter von Cloud-basierten Spend-Management-Lösungen, führte die Studie „Executing a successful procurement transformation“ durch und fragte nach dem Status der digitalen Transformation in Unternehmen. Beteiligt waren 417 Personen in einer Online-Umfrage und sechs weitere Personen in längeren Interviews. Die von Forrester Consulting im Auftrag von Ivalua durchgeführte Studie bestimmte den tatsächlichen digitalen Reifegrad mithilfe eines Indexes.

Digitalisierung überschätzt

Überraschenderweise überschätzten die meisten Unternehmen ihren Entwicklungsstand deutlich: Nur 12 Prozent der Beschaffungsabteilungen verfügen über einen hohen digitalen Reifegrad mit entsprechenden Wettbewerbsvorteilen; doch 65 Prozent sehen sich selbst als fortschrittlich. Eine realistischere Herangehensweise ist gefragt.

Anwendungen enttäuschen oft

Viele Anwendungen können Anforderungen nicht gerecht werden und führen zu unzureichender Aufnahmefreude bei den Mitarbeitern und Lieferanten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass 39 Prozent der Befragten die digitale Anwendung im Transformationsprozess schon gewechselt haben. Die Studienautoren geben Unternehmen folgende Handlungsempfehlungen für denTransformationsprozess: Unternehmen sollten ihren eigenen digitalen Reifegrad unabhängig überprüfen lassen; sie sollten sich der Unterstützung der Geschäftsführung sicher sein; sollten in moderne e-Procurement-Software investieren und ihre Voraussetzungen für heute, aber auch die von morgen bei der Planung berücksichtigen. (sd)

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