Logistik: Bosch sichert sich deutschen Logistik-Preis 2017

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Bosch sichert sich deutschen Logistik-Preis 2017

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Auf der Preisverleihung: Thomas Wimmer(BVL), Matthias Ludwig (Bosch), Christine Mezger-Behan (Bosch), Andreas Reutter (Bosch), Andreas Trautwein (Bosch), Marcus Schick (Bosch), Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Raimund Klinkner (BVL), Roland Tichy, Juryvorsitzender (Ludwig-Erhard-Stiftung). (Bild: BVL)
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Der Gewinner des diesjährigen deutschen Logistik-Preises lautet: Bosch. Die Preisverleihung erfolgte wie gewohnt im Rahmen der Auftaktgala des 34. Deutschen Logistik-Kongresses, der vom 25. bis 27. Oktober in Berlin stattfindet. Ein unternehmensübergreifender Ansatz und vorbildliche Durchgängigkeit sind zwei Merkmale des diesjährigen Preisträgerprojektes der Robert Bosch GmbH aus Gerlingen. Statt nur einzelne Supply-Chain-Segmente zu optimieren, hat die Logistik bei Bosch unter dem Leitgedanken „Striving for Supply Chain Excellence“ innerhalb von vier Jahren einen grundlegenden Veränderungsprozess durchlaufen, eine neue Rolle im Unternehmen eingenommen und über Total Cost of Ownership (TCO) beeindruckende Ergebnisse erreicht. Die Logistik sei damit gestaltende Kraft und wesentlicher Treiber für Digitalisierung und Innovationen im Unternehmen, urteilt die 17-köpfige Jury. Bei Bosch wurden dafür die vier Segmente Transport, Warehousing, Packaging und Foreign Trade zeitgleich, jeweils einzeln und in ihrem Zusammenspiel neu gestaltet und ausgerichtet. Angesichts der heterogenen Geschäftsmodelle von Bosch eine echte Herausforderung. Sie umfassen Waren und Dienstleistungen aus rund 100 Ländern, 20 000 direkte aktive Lieferanten, 270 Fertigungswerke, 800 Lagerstandorte und 250 000 Kunden. Das gesamte Produkt- und Service-Spektrum reicht vom OEM-Geschäft bis hin zu Konsumgütern.

Beispiele für die Effekte des Preisträgerprojektes:

Transport: Vor Beauftragung von Dienstleistern erfolgt eine Optimierung des Bosch-Netzwerkes. Das Design, die Planung und Operations wurde in eine regionale Verantwortung bei Bosch überführt. Die Transportkosten sanken um 20 Prozent.

Warehousing: Im Rahmen einer weltweiten Footprint-Analyse wurde die Zahl der Lager um rund 100 reduziert. Die Lagerkosten sanken um 15 Prozent.

Packaging: Entwicklung und Anwendung einheitlicher Prozesse und Reduzierung der Varianten. Die Realisierung der Maßnahmen zeigt eine Einsparung von 20 Prozent.

Foreign Trade: Die IT wird weiter harmonisiert und die Organisation der Außenhandelsaktivitäten bei der zentralen Logistik für die Regionen vereinheitlicht. Die Zollkosten sanken um fünf Prozent. Das Unternehmen erwartet, dass die Zollkosten um weitere fünf Prozent zurückgehen werden.

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