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Deutsche Start-ups bei der Finanzierung auf Platz 2 in Europa

Hälfte der Top-10-Deals ging an deutsche Jungunternehmen
Deutsche Start-ups bei der Finanzierung auf Platz 2 in Europa

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88,1 Mrd. Euro sind die größte Summe, die jemals innerhalb eines Jahres in europäische Start-ups investiert wurde. Bild: gopixa/stock.adobe.com

Risikokapitalinvestitionen im Wert von 88,1 Mrd. Euro flossen 2021 in europäische Jungunternehmen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 141 Prozent. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden erhöhte sich und stieg auf fast 8400 (+25 %). Zu diesen Ergebnissen kommt das Start-up-Barometer von Ernst & Young. Die Studie basiert auf einer Analyse der Investitionen in europäische Unternehmen, die nicht älter als zehn Jahre sind. Wie in den Jahren zuvor fanden in Großbritannien (2465) die meisten Finanzierungsrunden statt. Mit 1160 Abschlüssen reicht es für Deutschland für Platz zwei vor Frankreich, wo 784 Abschlüsse erzielt wurden. Unter den Top 3 hat Deutschland mit einem Plus von 56 Prozent den stärksten Zuwachs. Auch beim Finanzvolumen der Risikokapitalfinanzierungen bleibt das Vereinigte Königreich vorne: 31,4 Mrd. Euro bedeuten Platz eins, vor Deutschland mit 17,4 Mrd. Euro und Frankreich mit 11,6 Mrd. Euro. Während der britische Markt um 125 Prozent wuchs, konnte in Deutschland ein Plus von 229 Prozent erzielt werden. Europäische Start-up-Hauptstadt bleibt mit 1557 Finanzierungsrunden London, gefolgt von Berlin (503) und Paris (467). Dasselbe Ranking zeigt sich beim Blick auf die Investitionsvolumen.

Die drei größten Start-up-Finanzierungen 2021: Die Tiermedizin-Gruppe IVC Evidensia sammelte knapp 3,5 Mrd. Euro. Auf Platz zwei landete Northvolt, 2,28 Mrd. Euro wurden in das Batterie-Start-up investiert. Der dritte Rang ging an die Constellation Automotive Group, 1,15 Mrd. Euro konnte der Online-Gebrauchtwagenhändler gewinnen. Die ersten deutschen Unternehmen folgen im Ranking auf Rang vier und fünf: Gorillas nahm im September 861 Mio. Euro ein. Die Software-Entwickler von Celonis bekamen im Juni 830 Mio. Euro. N26 (Finanzwirtschaft), Trade Republic (Online-Broker) und Ionity (Ladestationen für E-Autos) finden sich ebenfalls in den Top 10. (ys)

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