Mercedes-Benz do Brasil weiht Lkw-Montagelinie im Werk Sao Bernardo do Campo ein - Industrie 4.0: Automatisierte Lkw-Produktion in Brasilien - Beschaffung aktuell

Mercedes-Benz do Brasil weiht Lkw-Montagelinie im Werk Sao Bernardo do Campo ein

Industrie 4.0: Automatisierte Lkw-Produktion in Brasilien

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Digital vernetzte Fahrerlose Transport Systeme (FTS) bringen Lkw-Bauteile an die neue Fertigungslinie von Mercedes-Benz do Brasil im Werk Sao Bernardo do Campo (Sao Paulo). Bild: Daimler
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Technologisch auf dem neuesten Stand und voll vernetzt: Daimler Trucks startet in Brasilien eine neue Ära der Lkw-Produktion und setzt dafür konsequent auf Industrie 4.0-Konzepte. Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz do Brasil hat jetzt in ihrem brasilianischen Werk Sao Bernardo do Campo (Bundesstaat Sao Paulo) eine komplett neuartige Lkw-Montagelinie in Betrieb genommen. Hyper-Konnektivität (Echtzeit-Vernetzung von Individuen, Dingen, Geräten) und Digitale Technologien bei Anlagen und Werkzeugen sorgen für ein zukunftsweisendes Produktionssystem. In einem komplett neuen Gebäude hat Mercedes-Benz do Brasil die Montage von leichten bis schweren Lkw sowie die zugehörige Teilelogistik zusammenführt. Das Unternehmen hat seine Belegschaft maßgeblich an der Gestaltung der neuen Produktion beteiligt, um so ein ergonomischeres, intelligenteres und sichereres Arbeitsumfeld zu schaffen.

Hightech auf der ganzen Linie

Zu den Industrie 4.0-Konzepten gehören eine Reihe von Technologien und Werkzeugen, die alle vollständig miteinander in Echtzeit vernetzt sind (Hyper-Konnektivität). So ist die neue Montage-Linie zu 100 Prozent mit allen anderen Produktionsbereichen von Mercedes-Benz do Brasil verbunden. Mitarbeiter und Management haben mit Hilfe einer Smartphone-App jederzeit sämtliche relevante Daten der Montagelinie auf ihren mobilen Endgeräten verfügbar. Dazu gehören auch die Daten der rund 60 autonom agierenden Fahrerlosen Transportsysteme (FTS) sowie der neuartigen elektronischen Schrauber, die mit vorprogrammierten Drehmomenten arbeiten. Sie sind ebenfalls über Big Data Intelligence in einer Cloud vernetzt und garantieren schnellere Reaktionszeiten in der Fertigung. Hinzu kommen neue Gabelstapler mit Lichtsensor-Technik für einen beschleunigten Materialfluss in der Teilelogistik sowie der Einsatz von 3D-Druckern für eine agilere Fertigung von Neuteilen zu geringeren Kosten. Fallen Wartungsarbeiten an, nutzen die Service-Kräfte künftig Augmented-Reality-Brillen anstelle von umständlichen Handbüchern, um auf detaillierte Informationen zu jeder Komponente zugreifen zu können.

Ausweitung von Industrie 4.0 auf weitere Produktionsbereiche

Durch den Einsatz von Industrie 4.0-Konzepten ermöglicht die neue Lkw-Montagelinie, rund 15 Prozent effizienter zu fertigen als auf den alten Bändern. Durch die neue Fertigung konnte man die Anzahl der Teilelager von 53 auf 6 reduzieren und die Lagerdauer von Komponenten von 10 Tagen auf maximal 3 Tage verringern. Verglichen mit der früheren Produktion lässt sich somit die gesamte Teilelogistik um 20 Prozent effizienter durchführen. Mercedes-Benz do Brasil wird die innovativen Konzepte der Industrie 4.0-Produktion jetzt sukzessive auf alle Produktionsprozesse der Aggregate-Linien (Motoren, Getriebe und Achsen) sowie auf die Fertigung von Busfahrgestellen und Lkw-Fahrerhäusern in den beiden Werken Sao Bernardo do Campo und Juiz de Fora (Minas Gerais) ausdehnen. sas

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