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JDA Software heißt jetzt Blue Yonder

ERP-Anbieter übernimmt KI-Namen
JDA Software heißt jetzt Blue Yonder

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Mit Blue Yonder haben Händler aus dem Lebensmittel- und Fashion-Bereich Waren in der richtigen Menge vorrätig und können Preise automatisch anpassen. Bild: estherpoon/stock.adobe.com
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JDA Software, Inc., Anbieter der Supply-Chain-Management-Plattform agiert ab sofort unter dem Namen Blue Yonder. JDA hatte mit dem Karlsruher KI-Spezialisten Blue Yonder im Jahr 2018 den Anbieter für KI-Lösungen im Handel übernommen und die Technologie in sein Produktportfolio integriert. Mit der Namensänderung unterstreicht das Unternehmen nun die enorme Bedeutung der zukunftsweisenden Cloud-basierten Blue-Yonder-Technologie für Supply Chain, Logistik, Handel und produzierende Unternehmen.

KI für den Handel

Die Integration in die Produktfamilie von JDA hat das KI-Portfolio von Blue Yonder signifikant erweitert. Lösungen von Blue Yonder waren in der Vergangenheit vor allem für den Handel verfügbar. Händler aus dem Lebensmittel- und Fashion-Bereich profitieren von KI-gestützten Replenishment-Lösungen und dynamischer, automatisierter Preisanpassung. Sie haben aufgrund der KI-Prognosen Waren in der richtigen Menge vorrätig und können Preise automatisch anpassen. Diese dynamischen Anpassungen ermöglichen, den idealen Preis pro Artikel, Ausprägung und Filiale zu ermitteln, sodass der Bestand zum richtigen Zeitpunkt zielgenau abverkauft ist. Unter anderem werden so Abschreibungen verringert sowie Bauchentscheidungen zu Bestellmengen und Preisen durch faktenbasierte Entscheidungen ersetzt.

KI made in Germany

Durch das Einbinden in das JDA-Portfolio steht die Blue-Yonder-Technologie inzwischen auch produzierenden und Logistikunternehmen zur Verfügung. Diese planen, kontrollieren und automatisieren damit ihre weltweiten Lieferketten und sichern sie mithilfe künstlicher Intelligenz gegen mögliche Störungen ab. Entwickelt wird die KI-Technologie von Blue Yonder weiterhin hauptsächlich in Deutschland. Weitere Entwicklungszentren befinden sich in Großbritannien, den USA, Indien und Mexiko.

Gründer und CEO von Blue Yonder weiterhin in führenden Rollen

Uwe Weiss, ehemaliger CEO der 2008 gegründeten Blue Yonder, bleibt weiterhin als Executive Vice President, Machine Learning in führender Rolle im Unternehmen tätig. In seinem erweiterten Aufgabenbereich verantwortet er weltweit sämtliche Machine-Learning-Aktivitäten sowie das gesamte Produktportfolio in den Geschäftsfeldern Handel, Produktion und Logistik. Er ist außerdem Teil des Executive Boards der neuen Blue Yonder. Professor Michael Feindt, der Blue Yonder 2008 gründete, ist weiterhin als Chief Scientist tätig und verantwortet die weltweite KI-Produktentwicklung. „Wir haben die vergangenen rund 18 Monate genutzt, um die Technologie von Blue Yonder in das Portfolio von JDA zu integrieren. Wir sind sehr stolz, dass unsere Innovationsführerschaft „made in Germany“ sich nun auch im neuen Unternehmensnamen und Branding widerspiegelt“, kommentiert Uwe Weiss.

Wachstum im Cloud-Geschäft

Die Bedeutung des Cloud-Geschäfts zeigt sich nun im neuen Unternehmensnamen: Blue Yonder, ehemals JDA, verzeichnet sein größtes Wachstum im Cloud-/SaaS-Geschäft. Das Wachstum bei SaaS-Buchungen hat 2019 um 51 Prozent zugenommen und trägt mit 222 Millionen US-Dollar an jährlich wiederkehrenden SaaS-Umsätzen signifikant zum Unternehmensergebnis bei. Bestehende On-Premise-Lösungen von JDA werden weiterhin gewartet, sodass Bestandskunden weiterhin den gewohnten Service erhalten. (sas)

Kontakt:

Blue Yonder, Inc., Scottsdale, AZ 85254, https://blueyonder.com

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