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Orpheus: Ausgaben- und Kostenanalyse im Einkauf

Ausgaben- und Kostenanalyse im Einkauf
Krisenfeste Beschaffungsstrategien

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Die Daten aus Ausgaben- und Kostenanalyse bilden eine Grundlage für krisenfeste Beschaffungsstrategien. Bild: NicoElNino/stock.adobe.com
Aufgrund von explodierenden Rohstoffpreisen und teils stark angespannter Lieferketten entstehen für Unternehmen erhebliche Geschäftsrisiken. Umso mehr sind widerstandsfähige Lösungen für Ausgaben- und Kostenanalysen im Einkauf gefragt. Denn Daten können eine Entscheidungsgrundlage für krisenfeste Beschaffungsstrategien bilden.

Von dem derzeit großen Bedarf an Ausgaben- und Kostenanalysetools profitiert die Orpheus GmbH. Der Nürnberger Softwareanbieter hat laut eigenen Angaben in den vergangenen anderthalb Jahren Projekte für über 200 Unternehmen durchgeführt. Der Großteil des Kundenwachstums entfällt auf die USA sowie auf Märkte in Europa und Asien.

Darüber hinaus hat sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Anfang 2020 von 50 auf mittlerweile knapp 200 erhöht, teilt das Tochterunternehmen von McKinsey & Company mit.

Schlüssel zu mehr Krisenresilienz

Jörg Erlemeier, Chief Operating Officer (COO) bei Orpheus: „Wir helfen Unternehmen dabei, Transparenz in ihre Ausgaben zu bringen, um anschließend wirkungsvolle Analysen durchzuführen.“ Einkaufsmanager sollen mithilfe von künstlicher Intelligenz und Cloud-Technologie einen konsistenten Überblick über alle im Unternehmen vorhandenen Daten gewinnen können und Verbesserungs- und Einsparpotenziale identifizieren.

Oft werden in den Betrieben über Jahre gewachsene IT-Infrastrukturen unübersichtlich. „Mit unseren Lösungen beseitigen wir Datensilos“, sagt Erlemeier. „Datentransparenz herzustellen und Handlungsspielräume zu erkennen ist für Entscheider angesichts der Auswirkungen von Corona auf den Welthandel von essenzieller Bedeutung.“

Plattformen für die Datenverarbeitung gesucht

Über 86 Prozent der EntscheiderInnen im Einkauf in europäischen Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro Umsatz fehlen nach eigenen Angaben Plattformen, um Beschaffungsdaten in Echtzeit zu verarbeiten. Weniger als 20 Prozent davon werden für Entscheidungen und die Wertschöpfung genutzt, hat eine McKinsey-Umfrage ergeben.

„Die Fragestellung, wie Unternehmen ihre Resilienz in der Krise verbessern können, zieht sich quer durch Länder und Branchen“, so der Orpheus-Manager. Vor allem Konzerne und große Mittelständler sollen dabei auf Orpheus setzen.

Von der Gründung 2005 bis zur Übernahme durch McKinsey & Company im Februar 2020 hatte der geografische Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich und der Schweiz gelegen. Nun folgte der Sprung in internationale Märkte. Auf dem US-Markt, in Indien sowie in Südamerika und Europa arbeiten die SoftwareentwicklerInnen, Data Scientists und Einkaufsexperten von Orpheus eng mit den Unternehmensberatern von McKinsey & Company zusammen.

Verknüpfung von Software und Beratung

Die Unternehmensberater bringen in gemischten Teams mit den Orpheus-Spezialisten Erfahrungen zur Beschaffungspraxis aus unterschiedlichen Industriezweigen in Projekte ein. Orpheus erschließt die verfügbaren Beschaffungsdaten mit KI-basierter Analytik und machen sie für die Auswertung und weitere Wertschöpfung nutzbar.

Je nach den Bedürfnissen des Unternehmens werden IT-Anwendungen modular zusammengestellt – „Best-of-Breed“ im IT-Deutsch. „Unternehmen bekommen eine kosteneffiziente Lösung und machen sich nicht von einer Software abhängig“, erläutert Erlemeier den Vorteil. Bestehende IT-Anwendungen kann Orpheus integrieren. (ys)

Kontakt:
Orpheus GmbH
Gleißbühlstraße 2
90402 Nürnberg
Tel.: +49 (0) 911 / 146 913 41
E-Mail: info@orpheus-it.com
Web: www.orpheus-it.com

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