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Planungssicherheit erhöhen, Skepsis abbauen

Rahmenverträge für digitale Beschaffungsplattform
Planungssicherheit erhöhen, Skepsis abbauen

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Mit einem Angebot für Rahmenverträge will Laserhub Bestandskunden besser unterstützen und zum anderen Skeptikern von den Vorteilen der Plattform überzeugen. Sicherheit ist hier ein ganz entscheidender Punkt. Bild: Laserhub
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Die Laserhub GmbH, Anbieter der gleichnamigen digitalen Plattform für das Bestellmanagement in der Metallbranche, bietet Unternehmen auch Rahmenverträge an. Damit möchte das Startup seinen Kunden verlässliche Planungssicherheit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bieten sowie weitere Unternehmen von den Vorteilen des automatisierten Bestell- und Auftragsmanagements überzeugen und Skepsis abbauen.

Dass speziell bei deutschen Industriebetrieben die Vorbehalte gegenüber Plattformen noch immer vorhanden sind, belegt eine aktuelle Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom. So zeigt die Unternehmensbefragung „Digitale Plattformen“, dass zwar 96 % der Unternehmen die Digitalisierung grundsätzlich als Chance sehen, dass zugleich aber nur 37 % der Industriebetriebe digitale Plattformen als Chance betrachten.“

„Die Entwicklung im Bereich der Plattformen ist bemerkenswert. Die Unternehmen, die sich für den Schritt in diese Richtung entschieden haben, wollen kaum mehr darauf verzichten. Die aber, die Vorbehalte haben und keine Plattformen nutzen, bleiben hochgradig skeptisch. Viele trauen sich gerade mit Aufträgen für Großserien noch nicht an Plattformen heran“, erklärt Christoph Rößner, Co-Gründer von Laserhub. „Mit unserem ausgebauten Angebot für Rahmenverträge wollen wir einerseits Bestandskunden noch besser unterstützen und zum anderen Skeptikern von den Vorteilen der Plattform überzeugen. Sicherheit ist hier ein ganz entscheidender Punkt.“

Der Aspekt der Sicherheit spiegelt sich im Konzept der Rahmenverträge gleich mehrfach wider:

1.) So bieten sie Kunden für ihre Projekte eine hohe Planungssicherheit. Durch einen Rahmenvertrag bei Laserhub können sie auf feste Bauteilkosten zählen – vollkommen unabhängig von steigenden Materialpreisen oder sonstigen Risikofaktoren.

2.) Zugleich bieten die Rahmenverträge Sicherheit in Sachen Qualität. Laserhub sucht für jeden Auftrag den besten Produzenten für die Bedürfnisse des Kunden heraus. Dafür greift das Startup auf eine Reihe von Kriterien zurück: Zum Beispiel muss der Lieferant das gewünschte Verfahren aus dem Effeff beherrschen, sich mit dem gewünschten Werkstoff auskennen und die notwendige Flexibilität für die jeweilige Abruffrequenz mitbringen.

3.) Die Kunden können sicher sein, das bestmögliche Angebot zu bekommen, denn bei Rahmenverträgen wendet Laserhub statt seiner vollautomatischen Kalkulation ein Auktionsverfahren an. Das bedeutet: Die Aufträge werden unter mehreren möglichen Produzenten ausgeschrieben, die über einen schlanken internen Prozess ihre Preise einreichen. In unter zwei Werktagen erhalten die Unternehmen so ein attraktives Angebot.

4.) Für Planungssicherheit auch bei mittelgroßen Aufträgen sorgt die niedrige Einstiegsschranke. Wo viele Anbieter erst bei Auftragsvolumen von 50.000 Euro Rahmenverträge anbieten, steigt Laserhub mit seinem flexiblen Produzenten-Netzwerk schon bei geringen vierstelligen Volumina ein.

5.) Um Sicherheit in Sachen Preis/Leistung zu gewährleisten bietet Laserhub Interessenten an ein Musterteil für die Serienbestellung anzufertigen. Hierzu müssen sich Interessenten lediglich kostenlos auf der Plattform registrieren und den Auftrag konfigurieren.

Sicherheit und Flexibilität

„Laut Bitkom nutzen 39 Prozent aller befragten Unternehmen keinerlei Plattformen, und 66 % der Nicht-Nutzer wollen Plattformen auch langfristig fern bleiben. Über die Hälfte der Plattform-Skeptiker sehen keinen wirtschaftlichen Nutzen, betrachten fehlendes eigenes Knowhow als Einstiegshürde, haben Angst vor schrumpfenden Margen und fürchten eine Abhängigkeit vom Plattformbetreiber. Dazu kommt ebenfalls über 50 % die Sorge vor dem Verlust der Kundenbeziehungen“, erklärt Rößner. „Wir sind mit unserer Plattform nun seit zwei Jahren aktiv und haben über 3000 Kunden mit hohen Wiederbestellraten bedient – gut ein Drittel bestellt sogar schon innerhalb von 14 Tagen das zweite Mal. Dies zeigt, dass viele Befürchtungen mit der Realität nur wenig zu tun haben.“

Mit seinen neuen Rahmenverträgen adressiert Laserhub in erster Linie Kunden mit wiederkehrenden Bestellungen in größeren Stückzahlen. Durch einen Rahmenvertrag kann Laserhub den besten Preis für Serienbestellungen anbieten. Dazu ermittelt Laserhub das beste Angebot bei seinen auditierten und zertifizierten Produzenten aus dem umfangreichen und stetig wachsenden Netzwerk an Lieferanten aus Deutschland und Österreich. Die Plattform des schwäbischen Startups deckt somit nun das gesamte Spektrum von Prototypen über Einzelteile bis hin zu Klein- und Großserien ab.

„Die Rahmenverträge sind eine von mehreren Maßnahmen, mit denen wir die Attraktivität der Plattform auch für Skeptiker steigern wollen. Es ist schon bemerkenswert zu sehen, dass einerseits 49 % der Nicht-Nutzer überwiegend Vorteile bei Plattformen sehen, dass zugleich aber 33 % der Nicht-Nutzer die eigene Existenz durch Plattformen bedroht sehen“, erläutert Rößner. „Ebenso interessant ist zu sehen, dass nur rund 53 % der befragten Unternehmen der Meinung sind, dass eine ganze Branche – also Anbieter und Abnehmer – von Plattformen profitieren können. Unsere Erfahrung, das Feedback unserer Kunden und das Feedback unserer Produzenten sprechen eine ganz andere Sprache. Zugleich aber geben 83 % der Befragten an, dass Plattformen in ihrer Branche in den kommenden zehn Jahren eine sehr wichtige Rolle spielen werden. Es liegt also nun an Unternehmen wie uns den Unternehmen zu beweisen, dass Plattformen nicht nur wichtiger werden, sondern tatsächlich für alle Beteiligten deutliche Vorteile bringen können.”

Über die Laserhub GmbH

Die Laserhub GmbH ist ein B2B-Startup aus Stuttgart und hat mit Laserhub eine vertikal integrierte, herstellerübergreifende Beschaffungsplattform für individuelle Blechteile entwickelt. Laserhub verknüpft vollautomatisiert die Anliegen der Nachfrager mit den Ressourcen der Anbieter. Dadurch sinken sowohl die Prozess- als auch die Teilekosten sowie die Bestell- und Abwicklungsdauer. Freie Fertigungsressourcen werden ausgelastet, wodurch die Produktivität der Anbieter steigt. Diese können automatisch die eingestellten Aufträge aus den Bereichen Laserschneiden, Biegen/Abkanten und weiteren Anarbeitungen übernehmen und realisieren. Laserhub tritt dabei für alle Beteiligten als einziger Vertragspartner auf und zeichnet sich für den gesamten Prozess verantwortlich: von der automatischen Angebotserstellung bis hin zur Auftragserteilung, Umsetzung, Logistik und Abrechnung.

Mit seinem in Deutschland – und nun auch in Österreich und Frankreich – einzigartigen Angebot geht das Team von Laserhub auch in Sachen Industrie 4.0 einen Schritt weiter: Die intelligente Plattform dient als digitalisierte Schnittstelle zwischen Industriekunden und Blechbearbeitern und automatisiert dabei den Vergabeprozess. Somit ermöglicht Laserhub den optimalen – weil vernetzten – Datenaustausch zwischen Produzenten und Abnehmern. Zu den Kunden gehören sowohl klassische Handwerksbetriebe als auch zahlreiche Mittelständler (KMU) und sogar etablierte DAX30-Konzerne. Gegründet wurde Laserhub im Juli 2017 von Adrian Raidt, Christoph Rößner und Jonas Schweizer. Mehr Informationen unter www.laserhub.de


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