Arbeit 4.0: Schöne neue Bürowelt

Arbeit 4.0

Schöne neue Bürowelt

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Flinke Roboter in den Fabrikhallen, smarte Technik im modernen Büro: Unsere heutige Arbeitswelt befindet sich in einem drastischen Wandel. Grund ist der technologische Fortschritt und damit das Zeitalter der Digitalisierung.

Vieles, was vor einigen Jahren noch von Menschenhand gefertigt wurde, erledigen heute Roboter. Im Rahmen der Digitalisierung verlieren der feste Arbeitsplatz und feste Arbeitszeiten zunehmend an Bedeutung: Befand sich vor zehn Jahren der Arbeitsplatz noch an einem festen Ort, so definieren veränderte Mitarbeiterstrukturen, digitale Technologien und neue Aufgabenstellungen den Arbeitsplatz von heute völlig neu. Der Arbeitsort und die Arbeitszeit werden flexibler. Denn durch digitale Technologien in der Kommunikation können Mitarbeiter zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten arbeiten.

Das vernetzte Büro

Der Großteil der Arbeitnehmer begrüßt die Vorteile der Digitalisierung am Arbeitsplatz. Besonders gut lässt sich dies im Meeting-Raum beobachten. Wer von überall arbeiten kann, wählt sich digital per Video in ein Meeting ein. Dabei sind Meeting-Räume oder traditionelle Gemeinschaftsräume im Büro nach wie vor wichtig. Der Mensch ist schließlich ein Gemeinschaftstier. Eine nahtlose Vernetzung mit physischen Besprechungsräumen ist daher unabdingbar für die Zusammenarbeit in Echtzeit für die Mitarbeiter im und außerhalb des Büros.

In den letzten Jahren wurden mit der Entwicklung der Cloud-Technologie neue Innovationen geschaffen, die es ermöglichen, während Besprechungen gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten. Durch die Vernetzung verschiedener Geräte entfällt das oft fehleranfällige Verbinden, wodurch gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit erhöht wird. Die Technik muss aber intuitiv anwendbar sein. Stichwort hier ist die sogenannte Zero-Learning-Technologie, wodurch aufwendige Mitarbeiterschulungen und separate Installationen entfallen. Ein Ready-to-go-Konferenzraum ist auch für den BYOD-Trend (Bring Your Own Device) förderlich, bei dem Mitarbeiter ihre eigenen Notebooks mit in die Firma bringen.

IT-Sicherheit im Meeting-Raum

Besonders im Meeting-Raum muss allerdings auf Sicherheit geachtet werden, denn im Rahmen von Präsentationen werden unter Umständen hochsensible Daten dargestellt und geteilt. Das Präsentationssystem als Sicherheitsrisiko wird dabei oftmals übersehen. Doch gerade diese Schnittstelle muss besonders geschützt werden.

Nicht umsonst ist seit Jahren das Thema IT-Sicherheit das wichtigste Anliegen der Digitalbranche. Die Gefahren dürfen nicht unterschätzt werden, denn die Zahl an Cyberattacken steigt kontinuierlich. Schätzungen zufolge verursachen Cyberattacken global etwa 400 Mrd. Euro Schaden. Wer nach einem sicheren Präsentationssystem sucht, sollte darauf achten, dass der Sicherheitsaspekt bereits bei der Produktentwicklung mitgedacht wurde. Dies bedeutet, dass Entwickler sich eingehend mit den Risiken beschäftigen und entsprechende Schutzmechanismen integriert haben.

Generationen vereinen

Der digitale Arbeitsplatz wird zum Zukunftstrend. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technik, sondern auch der Mensch: Bis 2020 werden sich alle Mitarbeiter weltweit zu 59 Prozent aus Vertretern der Millennials und Generation Z zusammensetzen, also jungen Menschen, die mit der gemeinsamen Nutzung von Online-Technologien aufgewachsen sind. Dazu gehören Dinge wie Google-Dokumente, Online-Spiele, soziale Medien oder cloudbasierte Apps. Unternehmen müssen das richtige Verhältnis finden zwischen der Strategie, die besten jungen Talente anzuwerben und an das Unternehmen zu binden sowie etablierte Mitarbeiter aus der Generation X nicht zu vernachlässigen.

Hinsichtlich der Technologie und Hilfsmittel verfolgen die verschiedenen Generationen unterschiedliche Herangehensweisen. Vertretern der Generation X ist ein persönliches Gespräch ein sehr viel vertrauteres Instrument als Facetime, Skype, Snapchat oder Instagram. Millennials dagegen sind bestens mit Messenger und Multimedia-Konferenztechnologien vertraut. Unternehmen müssen Hilfsmittel und Tools bereitstellen, die für alle die bestmögliche Nutzererfahrung bieten. Diese Hilfsmittel können auch ein Umfeld umfassen, das eine generationenübergreifende Zusammenarbeit fördert wie offene Gemeinschaftsbereiche und sogenannte „Huddle Rooms“. Letztere werden bis 2020 im Bereich der Videokonferenz-Installation um 67 Prozent zunehmen. Im Idealfall sollten sie „BYOD“-Strategien und „Plug- and-Play“-Funktionalitäten unterstützen, also intuitive, sofort einsatzbereite Soft- und Hardware.

Produktivität steigern

Um einen Arbeitsplatz zu schaffen, der eine gute Zusammenarbeit gewährleistet, sollte eine Collaborations-Technologie angeschafft werden, die eine reibungslose Arbeitsweise unterstützt.
Dazu können Anwendungen gehören, die unterschiedliche Geräte in Besprechungsräumen miteinander vernetzen. Remote-Mitarbeiter, die außerhalb des Büros arbeiten, sollten jederzeit und von überall in der Lage sein, auf ihre Daten zuzugreifen. IT-Verantwortliche sollten darauf achten, dass das Präsentationssystem nur auf die Daten des Notebooks zugreift, die auf dem Hauptbildschirm geteilt werden sollen.
Wissensarbeiter werden sich im vernetzten Raum endlich auf das Wesentliche konzentrieren können und ihre Produktivität steigern. In einer vernetzten Zukunft passt sich die Technik ohne Sicherheitslücken an den Anwender an und nicht umgekehrt. Als Technologieunternehmen und Meeting-Experte entwickelt Barco Lösungen wie Clickshare, die genau diesem Ansatz folgen.


Lieven Bertier,

Produkt-Manager bei Barco Clickshare

Bild: Barco

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