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Trendumfrage bei Branchenführern identifiziert große Trends im C-Teile-Management

Trendumfrage bei Branchenführern im C-Teile-Management
In der Krise ist nach der Krise

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Die Corona-Pandemie hat auch auf C-Teile-Anbieter massive Auswirkungen. Fünf Branchenkenner erklären, was die Änderungen der letzten Zeit bei Ihnen bewirkt haben und wo die Zukunft der Branche liegt. Dabei ist die Digitalisierung nach wie vor ein Megatrend, den es nicht aus den Augen zu verlieren gilt.

Von unserer Redakteurin Sanja Döttling

Auch an der C-Teile-Branche ist die Corona-Pandemie nicht spurlos vorbeigegangen, nein, vielmehr waren die Hersteller und Händler im C-Teile-Bereich als Zulieferer mit internationalen Lieferketten sogar diejenigen, die „im Auge des Sturms“ standen.

Marcel Rupprecht, Geschäftsführer der Böllhoff GmbH mit Hauptsitz in Bielefeld, sagt: „In der Gesamtheit müssen wir im Handels- und Dienstleistungsumfeld von einer handfesten Krise sprechen, die auch unsere Branche mit voller Wucht getroffen hat.“

Kontakt mit Lieferanten halten

Insbesondere die internationalen Liefernetze, die bei vielen C-Teile-Händlern den ganzen Globus umspannen, zeigen sich in schwierigen Zeiten als sehr fragil. Um dafür zu sorgen, dass die Lieferketten auch in schwierigen Zeiten aufrechterhalten werden können, ist ein ständiger Kontakt mit den Lieferanten unerlässlich, wie alle befragten Unternehmen bestätigen.

Volker Lederer, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Familienunternehmens, erklärt den eigenen Ansatz so: „Wir befragen unsere Lieferanten regelmäßig über ihre Produktionssituation, die Auswirkungen von Covid-19 auf ihre Kapazität und ihre Fähigkeit, pünktlich zu liefern.“ Einige Anbieter, wie Böllhoff und Würth Industrie Service, arbeiten dabei mit IT-Systemen zur Lieferantenüberwachung.

Second-Sourcing als Rettungsanker

Ebenso wichtig ist es, eine Mehrfach-Lieferantenstrategie, auch Multiple-Sourcing-Strategie genannt, etabliert zu haben, auf welches in Krisensituationen wie Corona zurückgegriffen werden kann.

Eine solche Strategie ist bei den meisten Unternehmen schon lange an der Tagesordnung. Klaus-Dieter Schmidt, Geschäftsführer von Reyher bestätigt diese Sicht: „Wir kaufen seit Jahrzehnten nicht mehr im Single-Sourcing.“

Unternehmen, die Second-Sourcing implementiert hatten, musste diese in der Krisenzeit lediglich aktivieren, wie Martin Jauss, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Würth Industrie Service beschreibt: „Da unsere Aktivitäten schon seit Gründung auf die Sicherheit der C-Teile-Versorgung aufgebaut sind, waren die Mechanismen und Lösungen bereits aktiv, sodass keine zusätzlichen Aktivitäten notwendig waren.“

Auch bei Keller & Kalmbach war es möglich, auf zusätzliche Lieferanten zurückzugreifen. Bei der kurzfristigen Akquise erwies sich die eigene Niederlassung in China als Vorteil. Das Unternehmen konnte vor Ort bei der Überprüfung und Qualitätssicherung neuer Lieferanten schnell unterstützend eingreifen.

Florian Seidl, geschäftsführender Gesellschafter von Keller & Kalmbach, sagt: „Wir hatten zum Glück keine Lieferausfälle. Bei vereinzelten Versorgungsproblemen haben wir rechtzeitig unsere Kunden informiert und alternative Beschaffungsquellen finden können.“

Keller & Kalmbach hat zudem führzeitig auf die veränderten Anforderungen des Markts reagiert. Dazu gehörte auch eine Task-Force, die sich auf den Vertrieb von Sicherheitsausrüstung spezialisierte. So konnte das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit zertifizierten Mund-und Nasenschutz anbieten. „Die Nachfrage nach Schutzausrüstung ist zwar ungebrochen hoch, doch inzwischen wird der Markt von billigen Angeboten überflutet, sodass wir hier nicht mehr kompensieren können“, so Seidl.

Lockdowns überwinden

Aufgrund der Shutdowns im Rahmen von Corona fielen oft ganze Regionen aus; wichtige Zuliefererregionen für die C-Teile-Branche sind dabei zum Beispiel Norditalien oder Spanien. Hier waren Lieferungen verzögert. Schmidt von der Firma Reyher berichtet dagegen, dass es einzig bei den Lieferanten aus Indien zu Verzögerungen kam. Ebenfalls zu Buche schlugen Grenzkontrollen und Quarantänemaßnahmen für Lieferungen aus kritischen Ländern, wie Jauss erklärt: „In der Breite war weniger die Produktionsfähigkeit der Hersteller ausschlaggebend als vielmehr die Verfügbarkeit von Transportmöglichkeiten und den Regularien an der Grenze.“

Diese Situation ist aktuell weitestgehend überstanden, wie Jauss weiter berichtet: „Allerdings haben noch viele Industrieunternehmen eine stark reduzierte Produktionskapazität aufgrund von Hygiene-Vorschriften oder Kurzarbeit.“

Um Lieferschwierigkeiten vorzubeugen und nicht in Engpässe zu geraten, hat man bei vielen Unternehmen, auch bei Würth Industrie, Service den eigenen Warenbestand erhöht. Bei Böllhoff wurden die Warenlieferungen stets sichergestellt. Rupprecht sagt: „Unsere Teams kümmerten sich nicht nur um die Überwachung der Lieferterminzusagen, sondern auch um eine zügige Kundeninformation bei erkennbaren Terminabweichungen. In der Kanban-Versorgung stehen wir bei unseren Kunden im Wort.

Keller & Kalmbach hat einen Lagerbestand von drei Monaten vorrätig, der dem Unternehmen über die Shutdowns hinweg half, die Kunden zu versorgen. Ihm war es ebenfalls möglich, für einzelne Teile eine Produktionsfreigabe zu erhalten. Um den Kunden einen aktuellen Stand über die lieferbaren Teile geben zu können, hat Keller & Kalmbach zusätzlich seinen Online-Shop überarbeitet.

Schwache Nachfrage bei den Automobilern

Schon Ende 2019, so Rupprecht, verlangsamte sich das Geschäft auf dem Automobilzulieferermarkt, um ab April voll im Bann von Corona zu stehen.

Volker Lederer sagt: „Wir sehen Branchen, die noch recht stark sind, aber wir sehen auch Wirtschaftszweige, die sich bereits in einer tiefen Krise befinden.“ Das einschneidendste Beispiel für eine verlangsamte Nachfrage der deutschen Industrie waren die Produktionsstillstände bei Automobilriesen wie Daimler und VW. Ebenfalls stark betroffen ist noch immer die Messebranche.

Auch Keller & Kalmbach bemerkte einen starken Rückgang, vor allem aus dem Automobilbereich, dem Maschinenbau und der Industrie. „Sie werden noch sehr lange schwach bleiben“, prophezeit Seidl.

Reyher bestätigt die schwache Nachfrage aus dem Automotive-Bereich und nennt auch den Schiffbau als momentan schwachen Abnehmer. Schmidt sagt: „Eine Rückkehr zu gewohnten Geschäftsverhältnissen erwarten wir frühestens 2021 – abhängig davon, ob es noch eine weitere Infektionswelle geben wird.“ Rupprecht bestätigt diese Sicht. Seidl erwartet, dass die Krise die Wirtschaft noch länger beeinflussen wird. Er sagt: „Es wird sehr lange – Jahre, nicht Monate – dauern, bis wir wieder auf dem Niveau vor der Corona-Krise sein werden.“

Gründe für die verhaltene Nachfrage, auch nachdem die Lockdowns weitestgehend überstanden sind, sieht Jauss in einem Vakuum an Zukunftsstrategie: „Die noch immer bestehende Unsicherheit und der damit verbundene Investitionsstau sowie das Aufschieben von Entscheidungen stellt aus unserer Sicht die größte Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Erholung dar.“

Doch wie steht es in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten um die Weiterentwicklung und die Megatrends in der Branche?

Megatrends der Branche: Digitalisierung

Jauss ist sich sicher: „Die Corona-Krise zeigt sich als Beschleuniger der Digitalisierung.“ Kontaktlose Versorgungssysteme und automatisierte E-Business-Lösungen für das C-Teile-Management seien auch im Lockdown gut von den Kunden angenommen worden.

Auch die Arbeitsweise selbst wird sich aus den Lehren der Pandemie verändern, vermutet Lederer: „Künftig wird der persönliche Kontakt stärker digitalisiert werden. Ich gehe auch davon aus, dass die Reisetätigkeit insgesamt zurückgehen wird. Eine Frage ist sicherlich, ob vor diesem Hintergrund Fachmessen in unserer Branche und die unserer Kunden eine Zukunft haben werden. Wenngleich natürlich die Funktion vieler Messen als „Meeting Point“, Branchentreff, Ort für persönliche, menschliche Begegnung und Gespräche nicht zu unterschätzen ist.“

Doch das größte Thema, das sich für C-Teile-Händler im Bereich Digitalisierung ergibt, ist die Arbeit mit großen Datenmengen – Schlagwort Big Data. Seidl sieht eine gute Big-Data-Strategie dabei als Wettbewerbsvorteil und erklärt: „Es wird entscheidend sein, die großen Datenmengen, die bei der Digitalisierung entstehen, zu analysieren und für die Entwicklung von intelligenten Anwendungen zu nutzen.“

Dass das Managen von Datenmengen immer wichtiger wird, sieht man auch bei Würth Industrie Service so. Jauss sagt: „Wir haben den Anspruch, dem Kunden im Bereich der C-Teile aktiv mitzuteilen, wo ein Bedarf entstehen wird und diesen bereits gedeckt haben, bevor der Kunde überhaupt selbst davon Kenntnis hat. Die Daten ermöglichen es, frühzeitig Bedarfsstellen und -mengen sowie Schwankungen zu identifizieren, noch weit bevor das Material am Verbrauchsort ausgehen würde.“

Die Analysen tragen laut Jauss zu besseren Entscheidungen und höherer Planbarkeit bei. Die Vision dahinter: Übersicht zum direkten und indirekten Material in der Fabrik in Echtzeit auf Knopfdruck, inklusive Füllstände, Verfügbarkeit und Behälter – und das über alle Standorte hinweg.

Selbstregulierende Systeme entwickeln

Inzwischen sind nicht nur ausgefuchste Kanban-Systeme Standard, sondern auch die Verknüpfung der Ladungsträger mit RFID-Technologie. Diese Kanban-Systeme können Bestellungen selbst auslösen, wenn eine gewisse Mindestfüllmenge erreicht ist. Rupprecht sagt: „Wir forschen an intelligenten Ladungsträgern und stets neuen Optimierungsansätzen für unsere Kundenlieferkette.“

Auch bei Keller & Kalmbach ist das automatisierte C-Teile-Management wichtig. Seidl sagt: „Wir investieren stark in die Weiterentwicklung unserer selbstregulierenden Systeme für die automatische Bedarfserzeugung.“

Würth Industrie Service hat eine ähnliche Vision, denkt sie aber über Landesgrenzen hinweg: Jauss erklärt: „Die Konnektivität bzw. Vernetzung dezentraler Lösungen macht eine globale Abdeckung über mehrere Standorte und Länder hinweg möglich.“

Weitere Trends der Branche

Für die Zukunft sieht Volker Lederer einen weiteren Trend auf die Branche zukommen: „Die C-Teile-Industrie ist durch mittelständische Unternehmen geprägt, die meisten europäischen Akteure sind Familienunternehmen. Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir immer professioneller werden. Die Professionalisierung dieser Branche ist seit vielen Jahren ein wichtiger Trend.“

Volker Lederer ist Sohn des Unternehmensgründers Rainer Lederer, der das Unternehmen 1970 gründete. Das Unternehmen feierte dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen – in einer Online-Feier, versteht sich.

Einen weiteren Trend sieht Jauss in der zunehmenden Individualisierung: „sprich eine exakt auf die Bedürfnisse abgestimmte C-Teile-Versorgung an den unmittelbaren Bedarfspunkt und Verbrauchsort – egal, ob es direkte oder indirekte Materialien betrifft.“

Auch im Bereich der Nachhaltigkeit kann sich die C-Teile-Branche stark machen. Jauss sagt: „Optimale Versorgungsfrequenz in den optimalen Mengen und Behältern reduzieren die Einzelteilanlieferungen und damit Transport und Verpackung.“

Dem Gedanken der C-Teile-Händler als ganzheitliche Partner kommt auch ein anderer Trend hingegen: der 3D-Druck. Dieser finden inzwischen bei Würth Industrie Service, Böllhoff und bei Reyher Einsatz, um den Kunden bei der Entwicklung neuer Zeichnungsteile oder ganzer Baugruppen zur Seite zu stehen.

Doch nicht nur branchenintern geht die Weiterentwicklung voran. Rupprecht sagt: „Persönlich empfehle ich auch den Trend zur Implementierung moderner Arbeitsweisen aus dem Umfeld New Work. Dies ist ein immer wertvollerer Erfolgs- und Motivationsfaktor.“

Technologien und Optimierungspotenzial

C-Teile kosten nicht viel. Dennoch können Sie teuer werden, wie Rupprecht erklärt: „Wenn in der Beschaffung eine Schraube „hinten angestellt“ wird, weil sie verständlicherweise im Wert als C-Teil bezeichnet wird, dann wird sie auf Prozess- und Kostensicht schnell zum A-Teil. Das C-Teile Management wird sich aus unserer Sicht daher stets weiter auf die Prozess- und Kostenverschlankung in der Beschaffungs- und Lieferkette unserer Kunden konzentrieren.“

Die Prozessoptimierung durch selbstregulierende Systeme und der Vermeidung von manuellen Bestellungen hat man sich auch bei den anderen Unternehmen auf die Fahne geschrieben. Bei Böllhoff wurde in den letzten Monaten der Online-Shop erweitert, der Böllhoff eShop. Er bietet Einkäufern und Technikern Produktinformationen, CAD-Downloads und eine einfache Bestellmöglichkeit. „In diesem Zusammenhang haben wir an der Veröffentlichung von weiteren Sortimenten und technischen Daten gearbeitet, sodass wir in diesem Jahr auf die Neuauflage unseres Print-Produktkatalogs verzichtet haben“, sagt Rupprecht.

Zusätzlich entwickeln sie neue Produkte im Bereich der Verbindungstechnik und digitalen Dienstleistungen. Rupprecht sieht bei den eigenen Kunden zusätzlich den Wunsch, Lieferquellen zu konsolidieren. „Unsere Kunden haben zunehmend den Wunsch, neben der Verbindungstechnik auch weitere C-Teile über den gleichen Lieferanten zu beziehen.“ Deshalb bieten sie in ihrem System ECOSIT die Möglichkeit, weitere Lieferanten anzubinden. Das ist auch bei der Mehrlieferantenplattform eLogistics von Keller & Kalmbach möglich.

Zusätzlich forscht Keller & Kalmbach zusammen mit dem Fraunhofer Institut IML im Rahmen des Enterprise Labs an weiteren Neuentwicklungen. Im Rahmen der selbstregulierende C-Teile-Systeme ist dabei als Geschäftsmodell für 2025 ein Projekt zum Thema „Live-Tracking“ in Entwicklung. Zusätzlich setzten die Partner einen Service-Konfigurator und eine Lernfabrik um.

„Der Konfigurator unterstützt unsere Kunden dabei, sich einen ersten Überblick zu unserem Portfolio zu verschaffen und die unzähligen Möglichkeiten zu entdecken, die sich hierbei ergeben“, sagt Seidl. Ein neues Produkt, das Keller & Kalmbach in seinem Kanban-System anbietet, sind die MRO Ausgabeautomaten takeLOG für Betriebsmittel und Werkzeuge. Auch die Vernetzung mit IT-Systemen kommt nicht zu kurz, wie das Informationssystem LISA zeigt, welches Kanban-Kunden Features zur Analyse, Verwaltung und Optimierung in Echtzeit bietet.

RFID-Palettenbox zur automatischen Bestellauslösung

Bei Würth Industrie Service wurde jüngst eine RFID-Palettenbox entwickelt. Sie ist ein offenes System zur automatischen Bestellauslösung, die ihre Umgebung permanent nach neuen RFID-Codes scannt. Sie soll ein Fassungsvermögen von 160 Tags haben. Zusätzlich ergänzt der neue ORSYmat WGT das Sortiment. Dieser Entnahmeautomat wiegt die enthaltenen Artikel und kann so Entnahmen berechnen. Er ist in verschiedenen Größen verfügbar und kann auch großvolumige Artikel, wie Schutzanzüge, verstauen.

Ebenfalls ergänzt ist das Sortiment durch den ORSYmat CBL, einen Automaten zur Versorgung mit Kabeln, Leitungen, Litzen und Installationsmaterialien mit einem Durchmesser zwischen 3 mm und 16 mm. Diese werden auf Spulen oder Kartonagen gelagert und nach Länge entnommen.

Auch in wirtschaftlich langsameren Zeiten wie der aktuellen Krise steht der Betrieb also nicht still. Lederer sagt: „Wir nutzen ruhigere Momente, um überfällige interne Projekte abzuschließen. Dies wird unsere Produktivität mittel- und langfristig steigern.“

Reyher hat sich in den letzten Monaten einen neuen Geschäftsbereich erschlossen, wie Schmidt erzählt: „Wir haben in den vergangenen Monaten ein umfangreiches Sortiment speziell für den Fachhandel aufgebaut.“ Darin sind im Moment 1600 Artikel enthalten. Auch der Webshop des Unternehmens, RIO – Reyher Internet Order, wurde optimiert.

Schmidt nennt außerdem folgende Entwicklungen in der letzten Zeit: „Die Corona-bedingten ruhigeren Monate haben einige unserer Kunden genutzt, um gemeinsam mit uns ihre Kanban-basierte C-Teile-Versorgung zu optimieren. Außerdem haben wir neue Produktentwicklungen vorangetrieben, beispielsweise in den Bereichen Hydraulik und Trockenbau.“

Servicegedanke wird immer wichtiger

Der Servicegedanke wird in all diesen Tätigkeiten im C-Teile-Bereich immer wichtiger. C-Teile-Händler werden von Lieferanten immer mehr zu Partnern, die tief in die Wertschöpfungskette der Kunden eintauchen.

Seidl sagt: „Wir sind nicht mehr ’nur‘ der Lieferant rund um C-Teile, sondern sitzen als strategischer Partner am Tisch, der wichtige Impulse gibt und als Sparringpartner dient.“

Seidl erklärt weiter, stellvertretend für viele in der Branche: „Unsere Kunden nehmen zunehmend unsere technische Anwendungsberatung in Anspruch. Ohnehin nimmt die Beratung einen immer größeren Stellenwert ein – sei es im Bereich der Logistik oder bei der Optimierung von laufenden Kanban-Systemen.“


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